Willkommen bei SYNTHESeIS LOVE

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Feed-backs der TeilnehmerInnen des Satsangs 2017

Ich möchte diese Transformationen und die Liebe gerne mit der ganzen Welt teilen ...
... oder zumindest mir dir, der du jetzt diese Zeilen liest ;-)

Manuela:
Ich war schon einige Male mit SYNTHESeIS LOVE auf Kreta, doch in Kalamaki zu sein, im Hotel Alonia, in dem wir alle gemeinsam untergebracht sind, nur zwei Minuten vom Strand entfernt, ist etwas besonders Besonderes. Die bezaubernde, quirlige Eleni führt das Hotel mit großer Begeisterung und Freizügigkeit. Es gibt eine Küche, da bereitet Emanuela, eine auch soo bezaubernde junge Griechin mit fröhlichem Gesicht das Frühstück und eine Terrasse mit gemütlichen Plätzen zum Schmausen und Beisammensein. Und zwischen dem Wohnhaus und der Küche ist der Seminarraum, ein GUTER Ort für unser ZusammenSEIN.
Das sind aber "nur" die Rahmenbedingungen, von denen ich noch weiter schwärmen könnte: Sonne, Meer, Wärme, Hitze, Wind, uns willkommen heißende Einheimische, Sand, Liegestühle und Sonnenschirme, griechisches Essen (egal wie wenig man bestellt, es ist immer zu viel), laue Nächte, Mond und Sterne ......Ouzo und Melone ....

Und nun kommt endlich die Hauptsache: die Menschen !!!!

"Nur durch dein Herz kannst du den Himmel berühren", sagte Rumi.

Doch wie geht das ? Dieser Frage gehe ich schon viele, viele Jahre nach. Und ich habe für mich auch schon eine Antwort gefunden, das hat lange gedauert und ich bin immer noch dabei, mehr Himmel zu suchen.

Lange habe ich gebraucht, bis ich verstanden habe, dass der Himmel auf der Erde ist
und auf der Erde sind Menschen
und nur mit Unterstützung von Menschen kann ich lernen, mein Herz zu öffnen.

Und Menschen gab es auf dieser Reise und gibt es natürlich immer noch für mich.

Doch ich erzähle ja jetzt von dem Seminar DU und ICH. Eigentlich war es als Paarseminar gedacht doch auch offen für Freunde und Singles mit dem Wunsch nach einer Liebesbeziehung. Und so wagte ich es: Als Singlefrau und Freundin.

Dieses Seminar, diese Zeit in Kalamaki waren besonders, ich bezeichne sie als magisch. Doch was war, das die Tage soo zauberhaft gemacht haben ? Es fällt mir schwer zu beschreiben, doch ich versuch es mal:

Es war heiß. Ich schwitzte viel. Das Wasser rann und ich badete in meinem Schweiß. Und als ich aufhörte es unangenehm zu finden und zu bewerten, konnte ich meinen Schweiß richtig genießen. Die Hitze hielt uns nicht davon ab zu tanzen. Mal ruhig und mal sehr ausgelassen. In der Hitze schien sich mein verspannter Körper zu entspannen und ich fühlte beim Tanzen eine Leichtigkeit und Freiheit wie ich sie noch nicht kannte.

Während der Seminarzeiten hatten wir die Möglichkeit alle Probleme mit uns selbst, den Umständen oder mit anderen Menschen zur Sprache zu bringen und mit Unterstützung von Nika zu klären. Jeder zeigt sich so gut er eben konnte mit allem, was er gerade in sich fühlt, und das war ein großes, unermesslich großes Geschenk. Es gab keine Tabus.

Jeder wurde angenommen, ob er sich mit Wut oder Zorn oder Glück oder Eifersucht
oder Liebe oder Hass oder Neid oder Angst oder Lachen oder Glückseligkeit zeigte
.

Egal. Durch dieses Zeigen entstand innerhalb der Gruppe eine Vertrautheit und Nähe, ein Zusammenhalt und eine Liebe, die mich jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, immer noch und immer wieder Tränen der Berührung und des Glückes weinen lässt.

Mögen alle Menschen dieses Glück erfahren!

Einen Song spielte Nika immer wieder: You can count on me. Wir tanzten ihn zusammen und sangen ihn zusammen, ich glaube täglich, und dadurch wuchs in mir das Vertrauen und die Sicherheit, dass ich nicht alleine bin. Es entstand einfach so, nur durch Tanzen und Singen. Welch ein Geschenk. Welche Freude !
Und irgendwie geschah es auch, dass immer, wenn ich mal unsicher war oder traurig oder mich trotz allem alleine fühlte, ein Schatzie da war, mich an der Hand nahm oder fragte was los ist oder sich einfach nur an meine Seite setzte oder stellte... wie wundervoll.

Mögen alle Menschen dieses Glück erfahren!

In diesen Tagen ist für mich nochmal mehr ein großes Herz sichtbar geworden, ein rosafarbenes Herz, über - durch Nika und Robert vom Himmel auf die Erde gebracht (ich finde keine passendere Formulierung) Dieses Herz heißt Liebe und in dieser Liebe gibt es keine Zweifel mehr dass alles zum Besten ist.

Ich sehe uns alle gerade am Meer stehen, nachts, unter dem Sternenhimmel, singend. Wir hatten Glaubenssätze (und / oder Menschen), die wir loslassen wollen, erarbeitet. Jeder aus der Gruppe ging zum Meer und übergab diese dem Meer. Ich fühlte mich getragen von der Gemeinschaft, war voller Hoffnung auf Veränderung, voller Bereitschaft das loszulassen, was mich an einem freien Leben hindert, was mich am Lieben hindert. Ich spürte auch, als ich am Meer stand und meine alten Glaubenssätze dem Meer übergab, meine Angst etwas falsch zu machen und dass dann meine Wünsche nicht in Erfüllung gehen. Und auch das durfte sein, weil es die Wahrheit war.

Ich habe soo viel erlebt und:eine Schwimmbrille geschenkt bekommen, mit der ich mich nun unter Wasser umschauen konnte; eine neue Freundin gefunden, mit der ich das Zimmer geteilt habe und soooo viele schöne Momente; mir zwei rote Kleider gekauft und rote Schuhe;

Ich bin sehr dankbar.

Mögen alle Menschen dieses Glück erfahren!

Irene:
Jetzt seh ich die Veränderungen im Zusammensein mit C. Wir verhakeln uns momentan nicht und falls doch, finden wir gleich wieder raus. Das fühlt sich im Vergleich zu vorher sehr gut an.
Das wir uns mit Deiner Hilfe das Versprechen für 2 Jahre gegeben haben, find ich nach meiner anfänglichen Rebellion ("Ich wander nach Neuseeland aus" ;-)) für unsere Beziehung super. Auf diesem Boden der Sicherheit fallen einige Machtspiele weg. Ich flüchte nicht gleich und zieh mich zurück, wie ich es mein Leben lang gemacht habe.
Durch das Vertrauen in unsere Beziehung kann ich mich mehr öffnen, was ja eigentlich mein Ziel ist, mein Herz zu öffnen und zu lieben. Ich hab meine Angst vor der Verschmelzung mit dem Du gespürt. Und fürcht mich auch vor dem Moment, wo es sich wieder anders anfühlt.

Siglinde:
... Ich merke es geht nicht nur um die „schönen“ Erinnerungen, was mich so sehnt ist die Intensität, die Lebendigkeit und die Fülle in allen Bereichen, die ich dort mit euch, mit mir, mit J. und mit allem anderen erlebt habe. Da sind die schlaflosen Nächte genauso gemeint wie die vielen Wunder und die Begegnungen und die Liebe, die überall so spürbar war, und oh Wunder ... jetzt wieder ganz nah ist ....

Bevor wir los sind hatte ich große Angst, und große Freude. Freude weil ich ja letztes Jahr schon so wundervoll erlebt habe, Angst weil ich wusste ich werde mit meinem Thema Eifersucht und mit meinem Zorn konfrontiert werden. Das waren die Dinge die mir bewusst waren. Und natürlich mit allem anderen was da noch in mir ist an Dunkelheit ....

So war es dann auch, zwar anders als gedacht, und im Rückblick bin ich so froh darum. Ich konnte sehen wie ich da bin, dass ich tatsächlich (beim Thema Eifersucht) die „anderen“ verantwortlich mache, wo ich kein Vertrauen habe. Damit geh ich immer noch, das beschäftigt mich, und uns immer wieder. Meine Angst, mein mangelndes Vertrauen. Und sogar noch mal tiefer als vorher, weil ich mit J. noch tiefer und näher war/ bin. So dass meine Angst noch größer scheint. Jetzt wo ich weiß wie gut es mit ihm ist, jetzt will ich ihn doch noch viel weniger verlieren ...

... Unser Ritual mit Briefschreiben und dann ins Meer übergeben war sehr klärend für mich. Und wunderbar diese Nacht am Meer mit euch sein und singen und heilen unter den Sternen ... Sehr klar, dass manches gegangen ist, eine Sache aber auch schnell wieder zurückgekommen. Da gibt’s noch was zu tun, mit meinem Thema „ich werde belogen“. Gott sei Dank habe ich immer wieder euch und auch andere Menschen, wo ich sehen und spüren (meiner kleinen Siglinde zeigen) kann wie sich Wahrheit anfühlt. Und meine “Lügen“ noch weiter entdecken ...

Und ich habe so oft die Nähe zum Himmel und zu Gott gespürt,
und auch das geht nur mit euch, mit den Menschen um mich rum.

Über die Liebe zu euch kann ich zu Gott ... wissen tu ich das ja schon lange, aber spüren ... das ist so viel mehr.

Sehr nah und lebendig ist mir noch unser Ausflug in die Disco. Und die Zeit als Jugendliche die ich immer noch nah hab ... ich hatte soviel Spaß und ich habe meine Unschuld wieder bekommen. Auch das spür ich immer wieder. Und diese große Freude zu viert, mein Staunen über diese Welt, die ich so zum erstenmal gesehen habe, und diese unendliche Neugierde aufs Leben, und miteinander nicht cool sondern ehrlich sein ... und zu erkennen, da sind viele liebevolle Erwachsene, die mir was zeigen, und erklären, und mir auch keine Angst machen. Nur Neugierde und Interesse und Freude und spannend ... und ausprobieren und miteinander lachen drüber, in „unserer Clique“ und nochmal ausprobieren ... mein ganz großes Highlight war das ...

Du & Ich war ja das Thema - und da habe ich eine ganz neue Ebene mit J. gefunden.
So viel Liebe, so viel Glück, so viel Verbundenheit und Nähe.

So soll das sein, so kannte ich es aus kurzen Zeiten, aber noch nie so lange am Stück. Kleine Begegnungen, viele kleine und große Wunder im sein miteinander ... und auch immer wieder alle anderen Paare zu sehen und zu spüren, mit allem Glück und allen Schwierigkeiten, da ist so vieles mit geheilt worden, und auch so viel Freude immer mehr geworden.

Die zwei Hochzeiten, auch ein Highlight ...

Auch die Woche die wir noch gemeinsam geblieben sind, war da immer wieder ganz viel da. So eine Freude auf unser gemeinsames Leben

... und wir haben auch tatsächlich jetzt unseren Platz fürs gemeinsame Leben gefunden,
Mietvertrag wird am Montag unterschrieben ...
das ist für mich eine Essenz, ein sichtbar gewordenes Resultat aus dieser Zeit.

Jetzt ist es gerade etwas schwer mit uns, gerade habe ich gesagt:

Wenn ich nicht ganz genau wüsste wie schön es mit uns ist,
dann wäre es der reine Wahnsinn zusammen zu ziehen

... und wissen tu ich es ganz genau seit diesem Satsang.

In ständiger Begleitung habe ich „I love you, whether I know it or not ....“, viel innerlich singe ich das, da wo es schwierig ist meine Liebe zu spüren. Und meinem Enkel Ilja vorgesungen, er fands ganz toll, war hin und weg, ist dann ganz selig eingeschlafen ...

Dieses Schreiben hat mir jetzt vieles wieder lebendig gemacht, habs heute nacht geschrieben und bin heute früh aufgewacht mit Kalamaki- Gefühl ... Ich danke euch allen, ich danke dir Nika fürs dort-hinbringen ... und jetzt schau ich mir nochmal die wundervollen Fotos an, danke dir, Robert, und dann ist es noch wundervoller ...

Anneliese:
Ich bin so froh, dass ich den Schritt gewagt habe alleine nach Kreta zu reisen. Ich bin frei, ich darf es und ich kann es.
Mein Versprechen, M. und auch mir die Freiheit zu geben, hat sehr viel in unserer Beziehung verändert. Als ich zurückkehrte, waren wir uns so nah wie noch nie. Es ist aber schwer, diese Energie im Alltag zu halten. Aber ich weiß nun wie es sich anfühlt und möchte es natürlich wieder haben. Versuche mehr Bewusstheit in mein Leben, in meine Beziehung zu bringen.
Die vielen, meistens glücklichen Paare zu sehen hat große Sehnsucht in mir ausgelöst. Ich möchte mit M. auch so sein. Mit ihm zusammen im Satsang sein und diesen Weg gehen.

Ich bekam ein großes Geschenk als Yin. Ich durfte erfahren wie es ist in Hingabe zu sein. A. hat mit mir in Matala getanzt, da konnte ich mich hingeben. Es war wundervoll. Ich hatte auch kein schlechtes Gewissen wie sonst wenn ich mit einem verheirateten Mann so innig tanze. Ich darf es, denn seine Frau und mein Mann waren innerlich auch mit uns.
Beim Tanzen mit C. durfte ich dieses Gefühl der Hingabe auch nochmal spüren.

So will ich in Zukunft tanzen, das will ich in meinen Leben haben.

Ein Zimmer mit C. zu teilen, fühlte sich im Vorfeld sehr gut an. Dachte nicht, dass wir so viel zu klären haben. Wir haben ständig gegenseitig Knöpfe gedrückt. Jetzt nach Kreta sind wir erst mal auf Abstand. Aber es zeigt mir, es gibt noch viel zu tun. Das Herz für den anderen zu öffnen ist die Tür zur Glückseligkeit. Ich mache es immer wieder zu und wenn ich es wieder öffne, darf ich das schöne Gefühl wieder spüren.

Soviel Liebe zu bekommen ist ein Geschenk und ich bin dankbar,
dass ich dieses in meinem Leben erfahren darf.

Liebe Nika, lieber Robert und alle meine Freunde, ich danke euch von Herzen, dass ihr mich auf meinem Weg begleitet und nur durch eure Hilfe bin ich das, was ich jetzt bin. Ich möchte nie mehr in mein altes Leben zurück. Und wenn ich wieder im Zweifel bin, weiß ich ihr seid für mich da.

Ich schau mir immer wieder das Gruppenbild an,
schau in eure Augen und kann nur Liebe sehen.
So ein Glück mit euch zu sein. Ich danke und liebe euch.

KarinM:
Von den Übungen sind es die mit dem Yang-Yin-Sein einen Nachmittag lang und die mit dem Loslassen, die mir sofort einfallen.
Bei Yang-Yin habe ich gesehen, wie etwas gegen alle Erwartungen ausgehen kann. Schön war es zu spüren, wie gut ich Yang sein kann, wie befreiend ich das spüren kann, wenn es mir echt egal ist, was „die anderen“ von mir denken, ich mach das jetzt einfach, weil ich dabei ein gutes Gefühl habe, ich rede jetzt einmal einfach nix, erkläre nicht, warum ich etwas tu, mache einfach. Was auch wichtig dabei ist, ich konnte gut dabei auf meine Partnerin achten und die Verantwortung des Yang tragen, ohne mich überfordert zu fühlen. Wenn mir was von der Verantwortung zu viel war, z.B. auf die Zeit zu achten, habe ich sie gebeten, die Aufgabe zu übernehmen. Das war alles im Wesentlichen leicht.
Beim Yin hingegen war es für mich sehr schwierig. Ich hatte von Anfang an Angst, dass M. von mir Sachen verlangt, die ich nicht machen möchte. Das hat das Ganze wahrscheinlich schon zäh gemacht. Es gab immer wieder innige Momente, z.B. wo wir miteinander nach der Massage, die ich M. gemacht habe, zusammen im Bett gelegen sind, aber dann mussten wir leider ganz schnell aufstehen und rausgehen, das war mir zu schnell und zu hart ... Na gut, am Yin werde ich wohl noch weiterarbeiten, immer wieder wahrscheinlich mit der Nase drauffallen.

Beim Yang habe ich aber wirklich Lust bekommen, dieses Sein auch im Alltag zu leben ...
und hab‘s auch schon in Kreta mehrere Male ausprobiert.

Der Tag mit dem Loslassen war für mich sehr fordernd und intensiv, am Vormittag bei der Übung mit dem Sprechen: „Ich will und werde dich heute loslassen!“ habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Gefühl der Freiheit gespürt, wie es sein könnte, wenn ich meine Mutter wirklich losgelassen hätte. Das war so schön und weit und voll von Ahnungen von Möglichkeiten, die ich hätte, aber auch Angst vor der Weite war da. Aber das Ruhige und Friedliche war stärker, und wie eine Belohnung ist es jetzt noch vor mir, wenn ich es dann wirklich einmal geschafft habe. Bitte bald!! (Ich habe ja in meinem Alltag bei der Betreuung meiner Mutter genug Gelegenheit, daran zu arbeiten).
Den Nachmittag verbrachten wir dann in einer Mädelsrunde ruhig und be-sinnlich am Meer mit Essen, Entspannen, Schreiben, Plantschen, Plaudern und Liebhaben. Am Abend, als wir uns zum Meer aufmachten, um unsere Zettel reinzuwerfen, war ich völlig schwindelig und nahe am Umkippen. Ich hätte nicht alleine gehen können. Gottseidank haben mich S. und I. gestützt, und Robert und …

Ich denke, ich habe vielleicht zu keiner anderen Zeit so gespürt,
wie sehr ich Stütze, Dasein, Hilfe von anderen Menschen brauche,
vielleicht dann, wenn ich losgelassen habe oder auch bereit bin zum Loslassen,
vielleicht auch überhaupt und sowieso.

Wir haben sicher viele andere Themen und Übungen gemacht, aber an die kann ich mich gar nicht so erinnern. Nur noch ein Satz von Nika:
„Wenn du merkst, es geht ums Rechthaben, halt den Mund.“

Den möchte ich mir merken.

Außerhalb der Seminarstruktur war für mich vor allem das Zusammensein mit M. wichtig und aufschlussreich, das gemeinsame Wohnen, das Sein am Meer, die Einkaufsgänge, die Höhen, Weiten und Tiefen der Beziehung, Konflikte und das Besprechen und Klären dieser Konflikte. Ich finde es richtig gut, dass wir offen reden und zu einander ehrlich sein konnten, nichts verschleppt haben, dass jede die andere so sein lassen konnte, wie sie ist. Und wir einander lieben konnten, ganz gleich wie verschieden wir sein und agieren mögen.

Und auch das Strand- und Tavernenleben zusammen mit den Seminarfreundinnen und -freunden, das schöne Abendessen als Abschluss, unser Mädels-Klamottenshopping, meine Wanderung nach Phaistos, unser „Drogenclubbing“ in Matala und, und, und …

Mein Dank an alle, die diesen Satsang-Urlaub wunderbar gemacht haben,
an die Seminarmenschen, an euch, Nika und Robert,
die freundlichen Menschen von Kalamaki und Umgebung,
die Katzen, Hunde und anderen Tiere und Pflanzen,
Zeus und Hera, die unserer Anwesenheit gnädig zugenickt haben,
an Neem Karoli Baba und Christus.

Angela:
Ich fange mit „nach Kreta“ an zu schreiben…. Ich war (und bin es noch heute) so tief genährt von der Liebe meiner Freunde, vom Miteinandersein, von Kreta, vom Meer und der Sonne… So war mein Fastenbeginn bei meiner Rückkehr ein Leichtes und voller Freude (das Fasten und die anschließende Ernährungsumstellung hatte ich mir bereits vor Kreta vorgenommen).
Passender Weise ging exakt zu diesem Zeitpunkt mein Fernseher kaputt und mir war - obwohl fernsehsüchtig - so gar nicht danach loszustürmen, um mir einen neuen zu kaufen. Im Gegenteil, ich fand es so was von passend und stimmig => „fasten total“.

Meine Kreta-Erfahrungen und das Fasten haben wohl dazu geführt,
dass ich in den Wochen danach mein Leben, mein Sein,
komplett auf den Prüfstand und auf den Kopf gestellt habe.

(DAS hatte ich mir nicht vorgenommen ;-)) Es war als stünden die Zeichen auf „Neustart“, als wolle Platz geschaffen werden für all das Neue. So habe ich umgeräumt. Viele Dinge aussortiert, auch Sachen, die für mich ewig „unantastbar“ waren. Sachen aus meinem „anderen“ Leben, die ich vor Jahren kaufte u.a. in der Vorstellung, auf diese Weise zugehörig zu sein, gesehen und geliebt zu werden. Alles in meiner Wohnung wurde jetzt hinterfragt „entspricht dies/diese Art noch dem wie ich es heute brauche und möchte…“. Von so vielem habe ich mich gelöst („DAS bin ich nicht und darf nun endlich gehen….“). Und so bin ich natürlich in dieser Zeit auch immer wieder mit meinen Themen und mit meiner Vergangenheit konfrontiert worden. Es war ob alles - ob materiell oder energetisch - von mir angeschaut werden wollte, naja so wie ein Neustart wohl ist. Und es tat so gut, war so befreiend.

Es fühlt sich an wie neugeboren.

Eine Freundin, die ich einige Wochen nach Kreta traf sagte zu mir „… du wirkst wie frisch verliebt…“ Sie hat schon recht -> ich bin verliebt in das Leben und in die Menschen, aber auch irgendwie „verliebt“ in mich selbst -> die Angela, die sich immer mehr zeigt und nicht die Angela, die ich meinte sein zu müssen. In mir ist jetzt so viel  Lebendigkeit und Vorfreude auf mein Leben, bin voll Sehnsucht und Liebe….

Mit meinen Freunden auf Kreta zu sein - das ist so ein unermesslich großes Glück. Mit ihnen kann ich „Ich“ sein, werde geliebt wie ich grad bin. Es ist meine Sehnsucht - so wie auf Kreta - den Rest meines Lebens zu verbringen -> im Kreise liebender Menschen. Mit ihnen lieben, lachen, klären, weinen….

Liebe Nika, lieber Robert - danke für alles und dafür, dass ich heute diese Zeilen schreiben (fühlen und leben) kann. Ihr gebt mir die Kraft und Zuversicht nie aufzugeben, meinen Weg immer weiter zu gehen im Vertrauen, dass es gut und richtig ist. Mein Herzensdank auch an all meine Freunde und Weggefährten - ich liebe euch und brauche euch. Und ich danke Gott für dieses unermesslich große Geschenk all dies erfahren zu dürfen.

AnnaC:
Insgesamt war es für mich wie ein Wunder, wie leicht und erfüllend sich der Alltag und das Miteinander in einer Gruppe anfühlen können. Für mich hing das damit zusammen, dass die Möglichkeit bestand, dass Themen, die auftauchen, mit Liebe gesehen und gehört werden und Lösungshilfe bekommen. Dass es warm war, die Sonne uns beschien, das Meer mit uns redete, uns aufnahm, der Strand und irgendwie auch der Ort mit den Einheimischen und Gästen offen für uns war, ... trug auch dazu bei, dass das alles leichter geht.

Der Balanceakt bei mir zu bleiben und von meiner Angst getrieben zu sein, den ich in der getragenen Atmosphäre der begleiteten Gruppe und der Insel in Ruhe und bewusst mitbekommen konnte - war ein schönes Erlebnis. Zu erleben, wie ich mir meine Auszeiten allein zu nehmen konnte, ohne wirklich etwas zu verpassen, oder mir in der Gruppe zu erlauben, so da zu sein, wie ich es gerade brauche (ohne inneren Druck zu funktionieren), z.B. beim Abschluss-abendessen, mit dem Kopf auf Siglinde’s Schoß liegend, dabei zu sein, ohne alles mitzuverfolgen ...

Der Ausflug in die Disco in Matala war für mich ganz wichtig: In der Rolle als "Jugendliche" – „unbefangen“, sinnlich neugierig und offen ohne genitale Lust – prickelnd, aufregend, ... – konnte es freudig erleben, zulassen, es überhaupt zu erleben, mich ehrlich zu zeigen, Regungen, Wahrnehmungen ... einfach unmittelbar auszusprechen und mitzuteilen, nicht peinlich, nicht etwas, das ich verstecken muss.... Einen Freundeskreis haben (wir waren zu viert, zwei "Jungs" und zwei "Mädchen"). Mit den Jungs auch nah sein, aber irgendwie unschuldig – die Nähe aufregend und lebendig zu erleben war für mich ganz natürlich, z.B. wie es durch den ganzen Körper kribbelt, wenn ich einem Jungen beim Tanzen nah komme, unsere Haut sich hier oder da berührt ... Habe mich dadurch zu nichts verpflichtet gefühlt. Früher hätte ich Angst gehabt, ob ich jetzt mit einem zusammen bin oder sein sollte, was dann von mir erwartet wird, wenn ich so eine nahen und aufregenden Kontakt mit jemandem spüre. Jetzt war es mir egal, was die anderen denken. Ich hatte das Gefühl, ich darf da so erleben. Und ich fühlte mich frei. Habe einfach den Moment genossen. Mich dadurch nicht gebunden gefühlt. Z.B. habe ich einfach die Hand von einem der Jungs gehalten und bin mit ihm zum Taxi zurück durch die Stadt gelaufen.
Bewundert und etwas beneidet habe ich, wie offen, unbefangen und angstfrei meine Freundin da rein ist. Sie war so offen, dass sie viele super spannende Begegnungen auch mit den „Erwachsenen“ hatte, z.B. hat ihr eine Frau gezeigt, wie man küsst! Diesmal bin ich mehr in die Bewunderung (als den Neid, in dem ich mich eng und klein gemacht, den Kontakt zu ihr abgeschnitten hätte und in mir verschwunden wäre). Wir hatten einen schönen Kontakt. Jetzt konnte ich sie bewundern, mich mit und an ihr freuen und im Kontakt bleiben. Sie hat mir dann geholfen, meine anfängliche große Befangenheit anzugehen, bei „Mama“ (Nika) kurz kurz Unterstützung zu holen, so dass ich mich besser lösen konnte und auch etwas von meiner eigenen Unbefangenheit erleben.
Da habe ich gemerkt, dass ich zwar offener war, als ich es als Jugendliche vor 30 Jahren. Und dass auch noch ganz viel Angst da ist, die viel Fließen im Kontakt mit den Menschen um mich herum behindert. Ich hatte z.B. Angst vor den (männlichen) Menschen hinter der Theke – dass jemand etwas von mir will. Da arbeitet in mir noch der Satz, den Du, Nika, hinterher zu mir gesagt hast, dass ich nicht Angst vor deren Lust habe, sondern vor meiner eigenen.
Wollte Jeans anhaben, so wie alle Jugendlichen. Das hab ich mich früher nie getraut. Jeans war in den Augen meiner Eltern „langweilig und spießig“. In Matala hatte ich eine ganz kurze Jeans an, die auch noch Silber drauf hatte. Ich wusste, dass das sexy ist. Gefühlt habe ich mich sinnlich und lebendig, aber nicht „sexy“. Ich glaube, ich wollte mich in meiner Haut einfach wohl fühlen so wie ich bin, lebendig, sinnlich, aufgeregt. Mein Muster von früher ist, dass ich dann jemanden (Mann) bedienen muss, und wenn es nur ist, dass ich einen erregenden Anblick biete. Das wollte ich jetzt anders erleben und habe es anders erlebt.

Wie sehr ich mir wünsche, ich hätte als junges Mädchen und junge Frau eine Feuerfrau gehabt und von ihr annehmen können, was sie mir geben kann.

Mich in der Rolle der Jugendlichen jetzt noch mal anders erleben zu können, ist ein Geschenk für mich und auch im Kontakt mit meiner 15-jährigen Tochter. Da fühle ich mich oft so unsicher, weil ich ja selbst nicht weiß, wie es sich anfühlt als 15-jährige im Leben zu stehen – das habe ich damals ja nicht gespürt! Etwas davon jetzt erlebt zu haben, gibt ein getrageneres Gefühl (Boden unter den Füßen zu haben).

Das Ritual, alte Muster, Überzeugungen ... ins Meer zu geben, ist mir auch noch gut in Erinnerung. Gemeinsam unter dem Sternenhimmel zum Strand zu gehen, im Dunkeln zu stehen, zu singen, jedem zuzuschauen, wie sie/er zum Wasser geht, selbst zum Wasser zugehen. Ich habe dem Wasser etwas übergeben, womit ich schon lange beschäftigt bin und was in immer neuen Facetten immer wieder auftaucht (Vater/Mutterthemen). Das war schön und gut. ...

Von Kreta lebt vieles weiter.
Ich spüre immer wieder meine Kraft, auch wenn ich schwach bin, ...

Shabnam:
Dieses Mal ist es mir ganz besonders schwer gefallen, „zurück“ zu kommen von Kalamaki in mein „normales“ Leben hier. Ich hatte schlicht und ergreifend einfach keine Lust dazu! Denn obwohl ich hier ja auch ein wirklich glückliches und erfülltes Leben habe, ist doch so vieles anders hier und erscheint mir immer wieder enger, kälter und anstrengender und nicht so fließend, so weich wie es jetzt in unsrer gemeinsamen Zeit im Satsang auf dieser Wunder-vollen Insel war. Es ist einerseits tatsächlich, der mittlerweile sehr vertraute Ort und die Menschen dort, dass ich mich so heimisch und am richtigen Platz fühle aber in erster Linie natürlich die Menschen im Satsang-Kreis mit denen ich jetzt diese gesegneten Wochen verbringen durfte. Ich fühlte mich einfach erfüllt und sicher und getragen durch diese Vertrautheit.

Sowohl in unsrem Zusammensein im Seminarraum  als auch im großen Kreis, sei es bei den „Delfinen“ oder im Supermarkt genauso wie im Klamottenladen oder in der Bäckerei.

Es war so, als strahlten wir aus uns heraus in diesen Ort hinein und er in uns zurück.

So dass ich das Gefühl hatte, es gab keine Grenze mehr zwischen dem Seminarraum und der Umgebung. Ich glaube vielleicht vermisse ich auch das hier so besonders. Dieses Gefühl „ich sein“ zu können, egal wo ich mich aufhalte. Es hängt natürlich nicht von der Umgebung ab, ob ich das erleben und leben kann, bin ich doch in der ausgesprochen glücklichen Lage in einem Umfeld zu leben, in dem es weder Krieg und Hungersnot noch andere große Bedrohungen für mein Leben gibt. Für unzählige Menschen auf der Welt ist dieses Glück keine Selbstverständlichkeit. Es hängt einzig und allein von mir selbst ab. Das weiß ich. Und trotzdem, erschien es mir jetzt dort scheinbar einfacher und vielleicht auch verlockender mich einerseits in diese weichmachende Hitze und besonders in den liebevollen Kreis Menschen, der mich umgab aus zu dehnen. Hier im Alltag ist es immer wieder so, dass ich mich zusammen ziehe und in mich selbst zurück ziehe anstatt mich aus zu dehnen und weit zu werden. Kein Wunder, dass ich darauf keine Lust hatte (und habe). 

Es gab so viele wundervolle, herzheilende und erfüllende Momente in unsrem Miteinander
und ich bin glücklich und fühle mich reich beschenkt, dass ich dabei sein durfte.
Diese Momente mit euch teilen und erleben durfte.
So viele Wunder. So viel Heilung.

Am meisten haben mich die vielen Beziehungsklärungen in unserem Kreis beeindruckt. Dieses mutige immer wieder hin spüren und mit Nika‘s Hilfe auch nicht locker lassen bis ein Konflikt wirklich ge- und erlöst war.

So viel Friedensarbeit!

Und ich glaube fest daran, dass auch diese in die Welt hinausstrahlt so wie alles andere auch. Es ist so viel Krieg und Unglück auf der Welt – nicht nur im Moment, mir kommt es nur grad besonders verrückt vor - dass ich glaube,

... dass jeder liebevoller Gedanke, jede Begegnung mit offenen Augen und offenem Herzen,
jede Art von Konfliktlösung
- und sei es nur in unserem kleinen Kreis auf einer kleinen Insel im Mittelmeer -
ein wichtiges Gegengewicht sein kann gegen Krieg, Unglück und Gewalt.
Es zählt jedes Gramm!

Es bringt auf alle Fälle Frieden und Heilung in mein Leben und meine Beziehungen. Auch da tut sich gerade wieder mehr. Es ist wie mit einem alten Haus – es knirscht und ächzt gerade im Gebälk. Wir haben mehr Auseinander-setzungen als bisher und ich hab immer mal wieder Angst und Unsicherheit und spür Spannung und Gereiztheit bzw. sie kommt jetzt einfach auch mehr zum Vorschein. Bekommt Platz zwischen uns. Zeigt sich. Auch wir zeigen uns wieder mehr hab ich das Gefühl. Das fühlt sich nicht gerade „angenehm“ an, war die Symbiose doch so behaglich, schlabberig und „gut eingetragen“. Nix hat gezwickt im Schritt …. (haha grad muss ich sehr lachen über diesen Satz, hat er doch einen so realen Bezug.. ;o) ) Jetzt zwickt und kracht es immer wieder, was erstmal ätzend ist, dafür aber lebendig. Das fordert meinen Mut macht mir aber auch Lust darauf, dieses Neue und auch T. nochmal neu zu entdecken. Das freut mich sehr. Mehr als es mir Angst macht.

Und wenn ich doch mal wieder mehr Schiss habe, wie das denn weiter geht mit mir, mit uns,
erinnere ich mich an unseren Kreis auf Kreta.
Und dass es immer einen Weg gibt, einen Schritt in die Liebe, ins Vertrauen
und damit in die Heilung hinein.
Und wenn ich alleine nicht weiter komm,
weiß ich wo ich Hilfe und Unterstützung bekomme.
Immer.

Und wenn ich (wieder) mal darauf vergesse, dass ich nicht mehr alleine bin und alles alleine schaffen muss, habe ich für mich hier eine Nachricht in meinem Handy gespeichert, die ich an einem Morgen als wir diesmal zusammen auf Kreta waren an unseren Kreis geschickt habe und die ich gerne „öffentlich“ machen will, weil sie mir so wertvoll ist. Und außerdem auch, weil so viele schlimme Nachrichten und Bilder in der Welt unterwegs sind, dass ich finde die Fotos vom Satsang (Danke Robert!) und unser Glück muss auch auf allen nur möglichen Wegen geteilt und in die Welt hinaus „verstreut“ werden. Deshalb hier meine ganz persönliche Erinnerungshilfe und vielleicht berührt sie ja auch andere Herzen, so wie sie meins immer wieder anrührt und mich an unser heilsames Zusammensein erinnert:

(06.08.2017 morgens) Kali Mera
Ich sitze mit einem Kaffee auf dem Balkon und bewundere das wundervolle, tiefblaue Meer untermalt von emsigen Zikaden und genauso emsigen Klimaanlagen
und von „unten“ hör ich die Stimmen von Freunden. Von Familie.
Und ich lächle und weine gerade gleichzeitig
mit dem Gefühl und der Erkenntnis darüber, wie reich und glücklich mein Leben ist
und musste kurz an meinen ,Start, in dieses Leben denken
an dem ich mit solch einem Glück ganz bestimmt nicht gerechnet habe.
Gesegnet bin ich.
Ich habe dieses Gefühl jetzt schon lange -
aber gerade im Moment, hier, spüre ich es nochmal besonders.
Und jetzt höre ich grad den Fischhändler, der Kalamaki lautstark beschallt
und muss noch mehr lachen und weinen ....
Ach, so ein Leben sollten alle haben!
Was wäre das für eine Welt!
Jetzt grade freu ich mich einfach darüber,
dass wir es miteinander haben und teilen können.
In großer Dankbarkeit, tiefer Verbundenheit und Liebe.


Reflektionen / Feedbacks der TeilnehmerInnen des Satsangs 2018


"Ich flog zum Satsang mit der Vorstellung,
Teile meiner Geschichte zu erlösen,
doch dann erlebte ich eine größere Art an Erlösung.
Ganzheitlicher und umfassender.
Etwas so großes, dass ich mich fast schäme, wie klein ich oft denke.
Demut, Wunder, Staunen."

Joachim


Manuela

Sehr erlösend war für mich zu sehen, wie die Männer, selbst Opfer ihrer Geschichte sind, im Stich gelassen von der Mutter, selbst missbraucht, traumatisiert, geschlagen, im Krieg traumatisiert ...

Das hat für mich viel Heilung gegeben, denn dadurch konnte ich mein Männerbild verändern.

Bisher gab es für mich nur Papa - der "Gute" und das Monster und zum Monster konnte ich nicht hin, also habe ich aus jedem Mann einen Papa gemacht, den Guten, der aber in Wirklichkeit auch ein Monster war - in meiner Geschichte, das habe ich bisher ja geschickt verleugnet.
Inzwischen bin ich eine Woche zuhause und ich habe den Satz:

Dieser Satsang mit seinen Erlösungen hat mich bis auf die Grundmauern erschüttert und jetzt fühle ich mich wieder neu zusammengesetzt und in meiner Kraft und spüre eine neue Freiheit.

Ich übe Satsang weiter, nicht immer erfolgreich, bin aber ausdauernd und schaue mit Freude in die Zukunft, wobei ich feststelle, dass ich ja JETZT schon alles habe, was ich brauche.

Siglinde

... Auch mit meiner Eifersucht durfte ich ein paar Runden wandeln, manchmal im Gespräch mit Joachim, manchmal auch ohne viel dazu sagen zu müssen, einfach meinen Film sehen, und gut. Es ist dann oft einfach vorüber gegangen. Immer wieder: Das Bild von der Sonne, die ich bin, die jede/r ist, und die Gefühls-Wolken die vorüberziehen, manchmal notwendig tief einzutauchen, um zu erlösen, oder um bewusst zu werden, manchmal einfach vorbeiziehen zu lassen. Hallo sagen, ich kenne dich liebe Wolke, und dann zum Abschied winken und danken ... Wann das eine und das andere ansteht für mich, das kann ich oft nicht unterscheiden.

Jetzt muß ich weinen, weil mir wieder einfällt, wie du, Nika, gesagt hast, 

Nehmt mich mit, nach draußen, überall mit hin ... ich bin da.

Das rührt an Mama/ Papa, die doch immer da sein hätten sollen. An Gott, den ich so lange nicht gespürt habe, und an mich, die ich mich immer wieder verlasse.

Ich bin in vielen Aufstellungen gestanden, und soooo dankbar für alle diese Erfahrungen, und das erlöst wurde, wo ich nicht einmal geahnt hatte das da noch Erlösungen warten. So viel persönliches in mir, das weiter Frieden gefunden hat, und soooo viel für alle, die erlöst werden wollen.

Am Nachmittag am Strand, ich fühle mich wieder ganz alleine, alle anderen sind im Wasser, mir sind die Wellen zu hoch. Und dann von einer Sekunde auf die andere ist da ein Boden und ich fühle mich ALL EINS, so nah ist das , das mich alleine fühlen, und mit allem verbunden sein. Ich vermute das war da, als du, Nika entschieden hattest das wir uns abends nochmal treffen. Wenn da ein Boden ist, dann bin ich nie mehr alleine, dahin geht es.

Dann gab es eine wundervolle Meditation für Verstorbene die ins Licht wollen. Mein Vater taucht auf, und ich verzeihe ihm, dass er mich alleine gelassen hat, und verzeihe mir, dass ich ihm nicht helfen konnte, auch er war ja so allein.

... Und noch so vieles mehr war einfach nur schön, die Nachtwanderung vom Mystical View nach Kalamaki, so viele schöne einzelne Begegnungen, Christof, bei uns im Zimmer und auch immer wieder sehr nahbar. Wundervolle Abendessen mit wundervollen Sonnenuntergängen, wunderschöne Abende mit Shabnam und Körper, ganz besonders der als wir nur zu fünft waren, und es war so voller Liebe und so heilig ..
... So viel Glück mit meinem Liebsten, auch die schwierigen Stunden waren voller Glück, ich möchte nichts davon missen. Ich war sicherlich 95% glücklich mit dir, Joachim, und ich wünsch mir so sehr das wir das in unseren Alltag bringen.

Shabnam

... Es erscheint mir in Kalamaki/auf Kreta so viel leichter, mich vom Leben berühren
und das alles auch in mich rein zu lassen.
Irgendwie ist es dort „weicher“.
Es liegt natürlich nicht nur an dieser Insel oder an Kalamaki,
sondern an meinem und unserem gemeinsamen Sein dort.
An dem Boden und am besonderen Seins-Zustand, den es gibt in unserem Kreis dort.
Der mir ermöglicht, MICH dort ausbreiten und leben zu können.

Und ich danke dir sehr Nika, dass du immer wieder diesen Boden für uns/für mich bereitest und hältst mit deiner unerschütterlichen Liebe und Klarheit. Darauf kann ich mich immer verlassen – da muss ich nicht prüfen – in meinem Fall würd ich eher sagen kontrollieren, ob das für mich „passt“.
Für mich ist das, das Wesentlichste, was ich immer wieder staunend sehen darf. Das verbinde ich mit am engsten mit dem Satsang auf Kreta und mit unserem Kreis.

Ich hab auch gemerkt ich kann gar keine „Einzelheiten“ festmachen, egal ob jetzt die Aufstellungen – jede für sich eine ganze Welt … oder unsere Erlebnisse miteinander bis hin zu meinen eigenen, neurotischen Gefühlen und alten Ängsten die sich immer wieder mal gezeigt haben.

In dieser Dimension, in der ich mich und ich denke auch wir alle uns befunden haben,
hat sich irgendwie „alles Persönliche“ einfach aufgelöst.

Ist zurück getreten. Nicht greifbar und wie mir scheint halt auch einfach wirklich unwichtig. Ja kann sein, dass ich Gefühle verdränge…aber selbst das erscheint mir grad im Hinblick dessen was war, nicht mal groß erwähnenswert. Ich kann’s nicht anders schreiben, weil ich sogar jetzt, dahin kein direktes Gefühl, sondern nur eine Art Wahrnehmung bekomme. Und es war da ein, nicht in Worte zu fassender Segen und Gnade! So viel Gnade.

So hab ich bis jetzt nix geschrieben gehabt, weil ich nicht wusste und auch nicht weiß, wie ich denn ein solch riesiges (selbst das trifft es nicht) keine Ahnung, wie soll ich etwas so Grandioses und grenzenloses ErLEBEN in kleine Wörter packen? Ich bin damit überfordert. Alles, was ich tatsächlich schreiben kann ist, dass ICH MICH in DIESEM SEIN sofort und ohne zu zögern AUSBREITEN will und kann. Und mein System oder einfach alles, was mich ausmacht in dieser Energie, in der wir dort zusammen waren zu Hause fühlt. Und das ist ein unermesslicher Segen für mich.

Und wenn das für alle Menschen möglich wäre, so einen Kreis/Boden zu finden für sich,
einfach jeder glücklich und sinnhaft leben könnte.
Es gäbe wohl keine kriegerische Handlung mehr. Wozu auch?

Kann sein, dass auch das eine Illusion ist, aber ich wünsch es trotzdem jedem fühlenden Wesen. Einen Ort hier auf der Erde zu finden, wo es sich ausbreiten und Sein kann. Und ich wünsche mir ganz persönlich, dass ich dieses Ausbreiten auch mehr in meinem kleinen Leben hier im Alltag und vor allem auch mit Thomas mehr leben kann.

Frank

Aufstellung von K. Opfer – Täter: Das war für mich eine ganz große Sache. Da wurden Energien erlöst, die auch weit über K.´s Geschichte hinaus gehen, kollektiv. Und mich hat das ganz tief angerührt.

Mein Vater fiel mir ein, der ja in der Familie immer die Arschkarte hatte als „der Böse“. Und ich sehe auch eine andere Seite von ihm, wo er sich aufrichtig bemüht hat, für uns zu sorgen, seiner Verantwortung gerecht zu werden. Ich kann jetzt auch wieder den Teil spüren, wo ihm immer der Täter zugeschoben wird, eine Ungerechtigkeit ist da drin, als ob er dadurch erst recht keine Chance hat, raus zu kommen … Natürlich hatte er die gleiche Chance, raus zu kommen, wie jeder; sprich, es ist letztlich seine Verantwortung.
Für mich kann ich wahrnehmen, daß ich darin irgendwie mit ihm verbrüdert bin. Habe da wohl etwas aufgenommen. Kenne auch gut das Gefühl, ungerechtfertigt die „Arschkarte“ zugeschoben zu bekommen, damit nicht gesehen zu sein, ungerecht behandelt. ... Gehe in Kampf, „meine Wahrheit muss gesehen werden!“, nur über meine Leiche lasse ich davon ab. Beim Nachspüren im Hintergrund ein Hass auf Frauen: Verstehen mich sowieso nicht, machen mich fälschlicherweise schuldig.

Jedenfalls habe ich bei K.´s Aufstellung dann eine große Erleichterung gespürt, mir sind Felsen vom Herzen gefallen. Da ist so viel Leid geschehen in all den Kriegen und Umwälzungen. Und auch wenn Männer über die letzten Jahrtausende da die treibende Kraft waren, braucht es das Anerkennen einer gemeinsamen Verantwortung, braucht es das, das die Alleinschuld nicht dem Täter zugeschoben wird ...

... dass „der Täter“ nicht ausgeschlossen wird.

Angela

Ich muss an die lustvolle Fußmassage am Abend denken. Ich habe mich während der Massage meiner Lust hingegeben . Und dann gab es am Ende der Massage sowie in unserem Zusammensein danach, einige Momente von „ich bin eine 'neue' Frau in ihrer wahrhaftigen Größe, Weiblichkeit und Lust“.
Und auch die Erkenntnis, dass es mir und dem Gegenüber in keinster Art und Weise hilft, wenn ich versuche mich „klein“ zu machen. Ach ja - und dass es irgendwo da draußen einen Mann gibt, der sich keine „kleine leichte Feder“ als Frau wünscht, sondern eine Frau wie ich es bin ...

Mir war nicht bewusst, welch Männerbild doch noch tief in mir steckte => „Männer sind böse, an allem schuld - Frauen sind gut, sind Opfer...“ Das ist in etwa ist das Bild, das (unbewusst) in mir verankert war. So war ich während der Aufstellung von H. erst einmal sehr erstaunt, dass hier die Frauen die Wurzel des Unfriedens waren.
Aber auch in den anderen Aufstellungen wurde immer wieder deutlich sichtbar, dass der Mann zum Monster/Täter wird, weil die Frau nicht Frau genug ist, um die Wahrheit zu sehen und diese auszusprechen. Und auch, dass die Frau (Mutter) den Sohn (Mann) zum Täter macht, in dem sie ihren Sohn im Stich lässt, ihn selbst missbraucht usw. Aber auch, dass die Männer (wie mein Vater) vom Krieg traumatisiert waren. Dieses Erkennen ist sehr sehr wichtig für mich (wichtig für alle Frauen!) und darf nicht wieder vergessen werden. Und doch wird es so sein, dass ich das wieder mal vorübergehend vergessen werde. Aber ich bin mir auch sicher, dass ich mich wieder daran erinnern werde, zu eindrücklich war mein Entsetzen, als ich diesen alten Glaubenssatz in mir selbst erkannt habe und mein Erkennen der Wahrheit, die dahinter steht.

So viele wundervolle Geschenke habe ich auf Kreta erhalten -
große und scheinbar kleine,
die sich dann doch als sehr bedeutend und wertvoll gezeigt haben.

Tiefe, heilende und beglückende Erfahrungen und Begegnungen hat der Satsang - habt ihr alle - mir geschenkt und leider kann ich gar nicht alles hier aufführen. Aber danken kann ich euch allen an dieser Stelle. Danke liebe Freunde für die gemeinsame Zeit und freue mich auf die Fortsetzung unseres Weges.

Und wenn ich mich dieses Mal auch noch das ein oder andere Mal „versteckt“ habe, ich weiß es ist möglich mich euch zu zeigen und

Kreta findet nicht nur auf Kreta statt,
sondern immer dann, wenn wir uns begegnen.

Ich danke dir Nika für dein Dasein. Danke für deine unerschütterliche Liebe, die mir Schritt für Schritt dabei hilft das zu werden, was ich in Wahrheit bin. Ich liebe dich.

Mein Herzens-Dank auch an dich lieber Robert. Erst deine Liebe, deine Dasein und mit uns sein lässt meine “Liebes-Familie“ vollständig sein. Das spüre ich ganz besonders, wenn du mal nicht mit uns sein kannst - du hinterlässt dann eine große Lücke, du fehlst dann. Und es geht weiter..... Namaste

 Thomas

Mir hat die Struktur dieses Satsangs sehr gut getan. Schon beim letzten Kreta Seminar war es so, dass ich/wir sehr wenig „gemacht“ haben. Nachdem du Nika die Teilnehmer auf ihr „Konsum-/Unternehmensverhalten“ aufmerksam gemacht hast, habe ich da noch mehr darauf geachtet. Im normalen Alltag mache ich sehr viel, um nicht zu spüren, um mich abzulenken und irgendetwas unten zu halten. Ich denke mal, dass ich auch beim Satsang nicht alle meine Mechanismen gelassen habe, aber im Vergleich zum Alltag war das so gut wie nichts.  

So ziemlich am Ende hatte ich noch ein Erlebnis, das für mich auch sehr wichtig war. Ich habe es so in Erinnerung, dass da Lust(?)wellen durch uns durchgegangen sind. Es war nicht so, als ob es von irgendwem ausging, eher, als ob wir in so einem „Feld“ waren. Und es spielte auch überhaupt keine Rolle, mit wem ich da war, jetzt gerade kommt mir, so als ob es nichts Persönliches war. Ist zwar komisch, das so zu sagen, weil wir waren ja schon sehr verbunden, aber es hatte nichts mit den einzelnen Personen zu tun, sondern eher mit der Verbindung.

Notburga

Jetzt bin ich schon einige Wochen zuhause und mir geht es sehr gut, denke an die wunderbare Zeit zurück, ich trage sie in meinem Herzen und denke wie wundervoll es war mit Rainer und Euch allen zu sein. Ich habe das Gefühl es kann mir keiner nehmen. Ich kann mich immer daran erinnern und in Gedanken mit Euch sein. So wunderbar ..., auch wenn wir auseinandergehen bin ich mit Euch allen. Danke, Danke, Danke ...so schön ...

DANKE, DANKE, Nika, DANKE, DANKE Robert und auch DANKE an alle, so ein schöner Urlaub. Danke Dir Nika für den Boden den du für uns alle bereit gestellt hast, sonst hätte ich/wir das alles gar nicht so erleben können /dürfen. Für mich war es so wundervoll und im nach hinein so .... so .... schön mit Euch.

Mein Herz war so offen in der Zeit,
so voller Glück und Freude ...
es war so leicht für mich, so wunderbar schön.....

Erst als Rainer und ich aus dem gemeinsamen Hotel ausgezogen sind, konnte ich feststellen, dass wir ein bisschen Boden verloren hatten. Ich hatte gespürt, dass wir beide den Boden nicht so halten konnten und unsere Herzen nicht mehr ganz so weit offen war wie im Satsang. Ich habe wahrgenommen/gespürt wie es ist, auf einer anderen Ebene zu sein. Uns beiden ging es danach auch sehr gut, bloß diese Ebene konnten wir beide nicht halten. Da spüre ich wieder meine Sehnsucht ... die sehr groß ist, ich möchte immer so ein großes weites Herz haben. Das kann ich leider nicht halten, aber ich erinnere mich immer wieder daran und das macht mich so Dankbar.

Bin jetzt schon wieder eine Woche in der Arbeit und es ist mir erstaunlich gut gelungen im Herz zu bleiben. Für mich ist es gerade viel leichter mit Menschen zu arbeiten, es tut so gut und ist nicht so anstrengend. Es bewegt sich gerade so viel in der Arbeit, mein Herz ist viel offener für Menschen mit denen ich arbeite. Die spüren je sofort wie es mir geht, sie haben einen viel größeren Sensor dafür.

Ich bin froh dabei gewesen zu sein,

... der Satsang ist nicht aus, er geht weiter in meinem Herzen.
Ich kann/werde mich erinnern an das wunderbare große Herz,
der Weg geht weiter und immer weiter.


Claudia

In den Aufstellungen wurde nur zu deutlich, welche Verantwortung wir Frauen / Töchter/ Mütter von gewalttätigen Männern haben. Dass wir mit unserem „Opfer verhalten“, den Männern ermöglichen zu „Monstern“ zu werden. Und dass es eben auf der anderen Seite, in Wahrheit keine Monster gibt, weil alle Monster auch Opfer und Opfer auch Täter sind.

Nika hat so etwas gesagt wie wenn du nicht weißt das du alles bist, und es etwas am anderen gibt das du verurteilst, kann keine Heilung geschehen.

Zu sehen, dass du alles bist, heißt wirklich zu lieben.

Es hatte auch etwas damit zu tun sich daran zu erinnern das wir und damit ist jeder Mensch gemeint, in dem großen Herzen von Neem Karoli sitzen. Wenn wir in seinem Herzen sitzen, sehen wir keine Monster mehr, gibt es nichts, dass wir verurteilen oder ablehnen, weil wir LIEBE sind.

Diese Gewissheit hilft mir zu leben. Und hat mir geholfen zu überleben. Und ich hoffe sie hilft mir auch zu handeln, damit ich das, was ich im Satsang erfahren habe, in mein Leben trage.

Im Satsang habe ich gelernt, dass ich mich wehren muss. Dass ich als Opfer keine Verantwortung übernehme und es nur „Monster“ geben kann, weil ich Opfer bleibe. Die Heilung der Monster ist, ihnen nicht zu gestatten, Monster zu sein. Das ist Liebe und Heilung vom Opfer und Tätersein. Das heißt in seinem großen Herzen zu sitzen und Liebe zu sein.

In der ersten Runde ging es darum, was wir in diesem Satsang hergeben wollen. Um ein inneres bewusst werden, dass es nicht darum geht, etwas loszuwerden, sondern darum, was wir bereit sind herzugeben. Ich habe so weinen müssen, weil mir bewusst wurde, dass es Zeit ist, meine Söhne herzugeben. Und ich habe gewusst, dass lieben heißt loszulassen. Mein an ihnen festhalten kommt aus meiner Angst vor dem Leben, aus meinem mangelnden Vertrauen ins Leben. Und an ihnen festzuhalten hat viel mit meiner Vorstellung zu tun, sie vor „Bösem“ bewahren zu wollen oder viel mehr noch mit meinem Größenwahn sie vor Bösem bewahren zu können. Nicht wissend das es in Wahrheit nichts Böses gibt.
Es ist so schwer das wirklich zu durchdringen, um zu verstehen das es nichts Böses gibt, sind die Worte von Jesus am Kreuz für mich hilfreich:

Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht was sie tun.

Das heißt für mich, unbewusst zu sein und keine Verantwortung für sich und sein Handeln zu übernehmen. Meine Söhne zu lieben, heißt sie in Gottes Hand liegend zu sehen, wissend, egal was auch passiert, es ist genau das richtige und es ist gut. So will ich sie lieben, so will ich jeden Menschen lieben und loslassen.

Die Trennung von I. und C. hat mich erschreckt. Sie haben sich ein Versprechen gegeben und dass es so leicht gebrochen wird macht mir Angst. Gut getan haben mir Nikas Worte: Er geht eine Beziehung mit dir ein, weil du bist wie du bist und er verlässt dich, weil er ist wie er ist. Für das er kann natürlich auch sie eingesetzt werden.


Rainer

Das war für mich ein sehr schöner Satsang. Er hat mir geholfen, meiner Frau wieder so nah zu kommen, wie schon lange nicht mehr.  Der Hinweis „kein Sudoku, Lesen und sonstige Weg-geh-Hilfen“, hat dabei sehr geholfen. Es war gut, im Moment zu bleiben und hin zu spüren, was ist jetzt.

Bei den Aufstellungen hat mich besonders die Aufstellung von J. erwischt, auch wenn ich gar nicht beteiligt war. Allein, es von außen zu erleben hat gereicht. Ich wurde hierbei mit dem Männerhass der Mutter und dem Frauenhass meines Vaters konfrontiert, der besonders nach der Scheidung meiner Eltern hervorkam, wie ich heute verstehe. Die Aufstellung triggert meine Kindergeschichte, zwischen Mama und Papa, als Schiedsrichter, zwischen diesen beiden Parteien, die sich ihren Hass und ihren Zorn um die Ohren hauen. Ich stehe dazwischen mit meiner eigenen Wahrheit. Da ich aber nicht mehr unterscheiden kann, was ist denn nun richtig: meins, was Mama sagt, was Papa sagt, werde ich „kirre“ und weiß nicht mehr, wo vorn und hinten, oder oben und unten ist. Werde sofort benebelt und verwirrt, wenn ich es auszudrücken versuche. Alles fühlt sich an wie ein großer Kreisel. Es dauert bis zum nächsten Tag, bis ich die Geschichte in mir sortieren kann und aus diesem Kindererlebnis aussteigen kann.

Ebenfalls beschäftigt hat mich das Thema Abschied. Es fing bereits am Discoabend (Schwindel, verlorener Boden) an und wurde dann mit Jedem der heimfuhr wieder durchgekaut, bis es dann immer weniger schlimm wurde. Es ist jedesmal ein zumachen und innerlich weggehen. Wenn es dann wahrnehmen öffne ich mich dann wieder für die Verbliebenen. Es erinnert mich an den Abschiedsschmerz, als ich das zweite Mal von Essen nach München umziehen musste, der Schmerz über den Verlust meiner Freunde und der vertrauten Umgebung.

Ein riesengroßes Geschenk und großes Glück, war es, meinen Geburtstag mit Euch zu feiern. Die morgendliche Geschenke, und das Singen waren ein wunderschönes Geschenk, das mich umgehauen hat.

Es hat mein Herz zum Singen gebracht und meinen Tag zum Leuchten.
Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben kann.
Es war die schönste Geburtstagsfeier meines Lebens.

Falls ich es bisher vergessen habe Euch meinen Freunden zu danken, so möchte ich das hier nachholen: Ich danke Euch allen von ganzem Herzen. DANKE, DANKE, DANKE. Ich wurde an diesem Tag so reichlich beschenkt, wie ich mir es nur wünschen kann. Mit materiellen Geschenken, aber vor allem mit Eurer Liebe. Ihr seid in meinem Herzen.

Joachim

Es war so ein großes Geschenk miteinander zu sein im Satsang!

Meine Antwort auf die Anfangsfrage: “Was will ich hergeben“, war so aus meinem Innern, so ein tiefer Wunsch, tiefe Sehnsucht:

  • Ich will meinen Schutz vor dem Leben hergeben.
  • Ich möchte mich nicht mehr vor dem Leben schützen müssen.
  • Ich möchte vom Leben getroffen werden.

Es bringt mich auch jetzt immer wieder zum Weinen.

Was ist meine Sehnsucht:

  •  Meine Sehnsucht ist in meinem Herzen sein.
  • Ich will das Leben fühlen und spüren.
  • Ich will mich fühlen und spüren.

Im Satsang und jetzt, meinem letzten Tag auf Kreta bin ich mehr dabei und drin im Geschehen; mehr da. Berührt mich mehr. Weine mehr mit, Schmerze mehr mit.

Bei den letzten beiden Aufstellungen bei welchen ich außen saß,
hatte ich immer wieder die Wahrnehmung, dass diese in meinem HerzRaum stattfinden.

Das hat sich sehr schön angefühlt. Das war mehr als dass ich verbunden bin, mitfühle. Es hat mit mir zu tun. Es ist in mir!?!

Es war eine neue Erfahrung dieser Aufstellungen und Erlösungen, wenn mich jemand in seine Geschichte aufstellt, hat diese Rolle auch mit meiner Geschichte zu tun. Fasst mehr noch, bin ich es!?

Natürlich falle ich immer wieder raus ...  und dann falle ich immer wieder rein.

Täter habe ich innerlich und äußerlich, so ich konnte, immer auf Abstand gehalten. Dass Täter Opfer sind und Opfer Täter, durfte ich soo nah erleben.

Und dass Vergebung und Erlösung immer möglich sind.

Und dass diese selbst in Aufstellungen von anderen soo viel mit mir zu tun haben. Die Täter kommen mir näher. Und ich stand das erste Mal als Täter. In der Rolle der Verleugnung und Betäubung durch Drogen. Beeindruckend wie erleichternd "Valium" sein kann, wenn ich Täter kaum atmen kann vor Schuld. Ist nicht abzuwerten, wie ich es sonst immer tat. So nachzuvollziehen, nachzuspüren.

Auch war mein Herz nach Erlösungen oder nach Erde - Himmel Hochzeit so offen, dass ich W. stehen sah und mit offenem Herzen auf ihn zu bin. Da war Verbindung, Kontakt, Liebe. Was ich vorher nicht für möglich hielt, passierte einfach.

Die Disco war ein großes Fest. Ich war immer wieder so frei und offen. Und immer wieder auch unsicher. Da wurde viel Sehnsucht war, erfüllt im Kontakt, in meinem Ausdruck, im mich leben. Boah! Und vielleicht sogar noch lebendiger durch den dauernden Wechsel von Unsicherheit und diesem Fest des Fließens.

Nach dem Satsang im Dienst war irgendwie mein Kämpfen mit meinen Bewohnern weg. Ging nicht mehr. War jetzt einfach weich und offen. Hab einfach gemacht was sie wollten und war da.

Dieser Satsang hat viel Transformation in Gang gesetzt und viel dagegen angehen, weg machen meinerseits. Wie als wenn die beiden Hand in Hand gehen. So versteh ichs mittlerweile und so kann ich gut damit sein. Da ich mich nach wie vor weg mache und dennoch nach wie vor Transformation geschieht. Ich mach sie nicht mal.

AnnaC

In K.'s Aufstellung war ich die alte, gebrechliche Großmutter am Stock, deren Mann verletzt und traumatisiert aus dem Krieg zurückkam. In seiner Verletzung und seinem daraus resultierenden Verhalten konnte sie ihn nur noch als Monster sehen. Ich bin sehr dankbar für diese Rolle und Erlösung!
Es ist eine große Sehnsucht von mir, (auch) mit traumatisierten Menschen, z.B. Flüchtlingen, im Kontakt sein und auch für sie da sein zu können. In der Aufstellung konnte ich ahnen, dass es (auch mir!) möglich ist, im Herz und insgesamt groß genug zu sein/bleiben, dass ich auch Menschen, die fürchterliches erlebt haben, begegnen kann, auch wenn sie dazu neigen in der Folge davon aggressiv, gewalttätig zu sein. Dass ich mich nicht unbedingt in Angst vor ihnen verstecken muss, sondern ihnen begegnen kann.

In der Aufstellung wurde auch deutlich, dass in der Beziehung dieser Frau zu ihrem Mann unter dem Schrecken eine ganz wunderbare, zärtliche Liebe schlummerte, die sie gerne wieder leben wollte. Diese Liebe hat wohl schon in der Kindheit / frühen Jugend angefangen. So hatte ich mir als Kind/Jugendliche immer meine erste und große Liebe fürs Leben geträumt / ersehnt und war ziemlich enttäuscht, dass es nicht so war! Es war ein Geschenk in der Großmutter Rolle, die zarte und kräftige Lebendigkeit in der Liebe zu spüren. Das ging weit vor der Sexualität (im Bett) los und war kräftig, verbunden, lebendig. ... Die Sexualität hat sich ganz fließend und organisch daraus ergeben und entwickelt, hatte nichts abgekoppeltes, war dadurch auf eine Weise ganz natürlich tantrisch! ... So will/wollte ich das auch!
Warum können nicht alle jungen Leute von reifen (Feuer-)Frauen und (Feuer-)Männern so begleitet werden, dass sie sich dazu Zeit lassen und dahin kommen können, auch wenn es sich nicht natürlich aus ihnen so entwickelt?! Dieses Feld beschäftigt und interessiert mich immer wieder.

Sexy kleiden: ein Wunder und Erfüllung einer alten Sehnsucht, mich ausdrucksstark zu kleiden. Es gefällt mir, überwältigend zu wirken. Es war ein Geschenk, „gecoacht“ zu werden, wie das mit dem Kleiden geht. Es ist ja, wie wenn ich mir das systematisch verboten habe. Habe es von meinen Eltern anders gelernt und selbst brav so weiter praktiziert – verhüllt, mich nie abgenabelt, mich nie sexy und attraktiv ausprobiert, ... Wie wunderbar, dass A. mit ihrem vollen Koffer dabei war, ihre Erfahrung und ihre Garderobe mit mir teilte, und aus der Gruppe Reaktionen und Feedback zu bekommen. Ein BH, in dem auch mir deutlich wird, dass meine Brüste existieren, in dem ich mir im Spiegel sexy vorkomme und gefalle – es macht mir Spaß mich so zu sehen! Im Schutz der Gruppe, meiner Freunde und des Ortes traue ich mich auch kleine (erste?!) Erfahrungen zu sammeln, wie es ist, wenn ich so raus gehe und mich sehen lasse. Es ist nichts schlimmes passiert. Fremde Menschen schauen, aber es war nichts aufdringliches dabei, nichts unangenehmes.
Schön war für mich auch das Feedback von Thomas: früher hat er auf weiblichen Reize wie meine Brüste oft heimlich geschaut und wurde dann wütend auf die Frauen. Jetzt offen schauen zu können und sich mit mir zu freuen, erlebte er als heilsam.

Ich hatte das Gefühl, die Gruppe teilt meine Aufregung und meine Freude am Erkunden. Es kam mir viel Freude und Anteilnahme entgegen. Und ich glaube, einige haben aufgeregt mit mir gefiebert. Das ist/war schön! Und ich habe gemerkt, dass ich bei kleinsten Anzeichen von Neid oder Eifersucht die Neigung habe, mich schnell wieder zu verhüllen, um zu verhindern, solche Gefühle in anderen Menschen auszulösen. Aber ich habe auch verstanden, dass diese Gefühle in dem anderen Menschen sind, für die ich nicht verantwortlich bin und es keinen Sinn macht, sie zu verhindern, indem ich mich verhülle, das es dieses Gefühl im anderen nicht wegmacht.

Da fällt mir das Zitat ein, das Nelson Mandela zugeschrieben wird, aber wohl doch von einer Frau stammt:

„Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind,
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns:
“Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, begnadet, phantastisch sein darf?...”

Für mich wurde ein bisher gründlich verdrängter Aspekt meiner Selbst aus den Fesseln gelassen.

 In den Wochen danach: In dunklen Momenten oder welchen, in denen ich gerade mal wieder in einem Loch stehe,

... erinnere ich mich an Nikas Aussage,
dass der Boden immer da ist,
auch wenn der Satsang zu Ende und Nika nicht physisch hier ist.
Und dass die Wolken vor der Sonne vorbeiziehen
und nicht ich sind!


Gabriele

Ich bin nicht mal im Ansatz in der Lage zu erfassen was in diesen Tagen alles passiert ist. Es hilft mir sehr mich immer wieder mit Manuela auszutauschen und im Kontakt zu bleiben. Durch das Reden und Mitteilen finde ich immer wieder in meine Mitte und verliere mich nicht in meinen alten Mustern und Dramen.

Ich habe tatsächlich auch - wenigstens einen Teil - meines Zorns losgelassen. Ich weiss dass Verzeihen und Verstehen meine Schlüssel zum Glück sind.

Ich habe erkannt dass ein Augenblick voller Liebe die schlimmsten Kämpfe beendet.

Liebe soll immer meine Antwort sein. Mein Wollen soll nur mehr dieses sein.
Und Annehmen muss ich "Gott liebt Dich". Ich bin geliebt, das muss ich immer wieder wissen, dann kann nicht viel schief gehen. Wenn ich aufhöre mir darüber Gedanken zu machen ob ich den/dem anderen so recht bin, und nur einfach bin wie ich bin ohne dafür etwas haben zu wollen, Anerkennung, Lob, etc. dann ist alles gut.
Ja und auf diesem neuen Boden zu gehen: ALLES IST GUT, das braucht noch einige Schritte. Ich atme es täglich in meine Zellen und übe mich darin dies zu verinnerlichen.
Ja und mein Eindruck nach diesem Satsang ist noch mehr als nach dem vor 2 Jahren, dass es nötig ist , dass wir in Verbindung bleiben ... und die Erlösungen weiter fliessen zu lassen, miteinander...


Christof

Liebe Freunde, meine und Irenes Aufstellung, unsere Trennung und die Tage danach sind für mich die prägenden Erfahrungen dieses Satsangs. Er dauert bis zur letzten Stunde und ich hab den Wunsch, daß er auch weitergeht und möchte ihn, wo immer möglich, auch außerhalb unseres Kreises leben.

Ich bin sehr dankbar, daß ich die Sätze "Ich bin unwichtig" und "Ich brauch niemanden" erfahren habe, um zu erleben, wie sehr ich dann auf der Kippe stehe und ich mich entscheiden kann, nicht wütend in die Starre zu gehen, sondern in die Lebendigkeit. Und jetzt verbindet es mich sogar mit Irene, anstatt mich zu wegzubringen, weil ich seh, daß sie was ganz ähnliches plagt, und ich fühl mich dann sehr nah mit ihr.

Aber hier beginnt auch mein Lernen; daß es mein Muster ist, aus der Verbindung zu gehen, in ganz vielen und auch heftigen Varianten, mit Wut und Angst; daß ich künftig den anderen Weg gehen kann, den in die Lebendigkeit. Und ich lerne:

Beziehung braucht Boden, um zu wachsen.
Ich darf ihn nicht entziehen; auch in einer Freundschaft nicht.
Der Boden ist Verbindlichkeit.

Und ich lerne zu sehen, was ich gewonnen habe: Freunde.
Irene als Freundin. In den Tagen nach der Trennung bis zum auseinander gehen am Flughafen zuhaus war ich ganz viel und ganz nah mit ihr. Ich kann durch unsere Aufstellungen nun vieles sehen und verstehen, auch bei ihr, einiges jedoch erst jetzt. Ich fühle, daß wir uns lange nicht so liebend begegnet sind, weil es vorher eben nicht gegangen ist. Und doch sind wir schnell mal wieder in andere alte Muster gefallen.

Und da waren dann sogar viele Freunde, ihr, die ihr uns in Liebe gezeigt habt, was gerade läuft; am Frühstückstisch, als ich unwichtig war; beim Abendessen, als ich doch tatsächlich Irene ein bissl bestimmen möchte, ein anderes Mal, als ich am Kämpfen bin, nicht in Liebe.

Und Freunde, die bleiben, auch wenn ich sie wegstoße. Nika hat da ein schönes Bild:

Ihr sitzt auf dem Ast darunter, wenn ich meinen abgesägt habe.
Ich glaub, das ist Liebe.

Ja, das Lernen, meine Muster, der andere Weg, was hab ich verloren, was hab ich gewonnen – das hab ich bisher noch nicht so intensiv und so heftig erlebt auf meinem Weg mit Euch, und so schmerzlich.

Und so bleib ich gerade noch hängen nach der großen Nähe mit Irene, hängen dabei, daß es mir einfach schon auch sehr weh tut, mich zu trennen. Und ich tu es in Liebe.


anonym

Kreta war für mich unglaublich und ich bin so froh, dass ich mich getraut habe. Die vielen Erlebnisse und Erlösungen bleiben für immer in meinem Herzen, das kann mir niemand nehmen.

… Aber ich habe Angst, wie lange werde ich das Gefühl noch halten können, dass ich die Sonne bin, wie Nika zu uns sagte:

Ihr seid das Licht und seht die Wolken, eure Gefühle, vorüberziehen
und:
Nehmt mich mit, ich bin bei euch!

Zwei Rituale waren für mich besonders erlösend: Am Samstag hatte ich einen eher traurigen Tag. Da sangen wir das Lied: I am travelling a day…und T. nahm mich an der Hand und ich nahm E. an der Hand und wir haben uns angeschaut und geschluchzt und gelacht. Kann es sein, dass ich da zuhause war? Dass ich da für diesen Moment my way home gefunden habe?

Das zweite Ritual war die große Verzeihungszeremonie am Sonntag mit dem Lied Amen. Ich war ALL-EINS mit all den Wesen, die mich verletzt haben und die ich verletzt habe und alles war gut, ich lag dann aufgelöst mit offenen Armen und offenem Herzen am Boden.

Manchmal habe ich es diesmal leichter geschafft, aus meinem Einzelzimmerdasein auf jemanden zuzugehen, um im Satsang meine Wahrheit zu leben. Auch nichts tun habe ich etwas geübt, denn: „In der Leere ist die Tür zu Gott. „

DANKE Nika und Robert und DANKE euch allen für dieses erlösende ZusammenSEIN.

Beim gemeinsamen Abendessen hatte ich das Gefühl, wir sind eine Familie und ich gehöre dazu, so wie ich bin, und dieses verliebte Paar in hellblau, Nika und Robert, sind unsere Eltern. Wir sind alle ALL-EINS. So sei es.

 

 
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