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17.03.2020

Hab keine Angst vor deiner Angst!

Angst ist ein Gefühl, das keiner haben will. Davon abgesehen, dass es ein Zustand ist, der unser ganzes körperliches und psychisches System in Aufruhr bring, erinnert uns jede aktuelle Angst auch an angstvolle Zustände unserer Kindheit. Und je jünger wir waren, desto bedrohlicher haben wir das was uns Angst gemacht hat empfunden.
Egal wovor du jetzt Angst hast, nichts kann JETZT so schlimm sein, wie damals als du vielleicht als Baby voller Angst hilflos auf dem Rücken in deinem Bettchen lagst, ohne Zeitgefühl, ohne weglaufen oder jemanden anrufen zu können, ohne zu wissen, wer du bist, was gerade geschieht und ob/dass das jemals wieder aufhört. All das weißt du jetzt. Doch damals war es eine endlose Hölle voller Todesangst.

Deshalb ist es verständlich, dass wir als Erwachsene oft nur die Möglichkeit haben unsere Angst mehr oder weniger erfolgreich zu verdrängen.
Was dabei entstehen kann, sind irreale Ängste wie z.B. die Angst vor Bakterien oder vor Spinnen und/oder ein Leben ohne tiefe Gefühle, weil bei jeden starken Gefühl auch die alte Angst wieder aktiviert wird. Zu dieser Verdrängung gehören u.a. auch solche Rationalisierungen: “… der Covid-Virus ist nicht schlimmer als eine Grippe …. einfach nur Hände-waschen … regt euch doch nicht so auf … Virus-Hysterie… ”
Vielleicht wurdest du als Kind so beruhigt, wenn du Angst hattest: “Ist doch nicht so schlimm … die Spritze wird nicht weh tun … “ Und jetzt gehst du selbst so mit deiner Angst um.

Oder wir verfallen wirklich in Panik und glauben unserer Angst. Ohne dass wir es wissen wird unsere jetzige Angst, gespeist von der Todesangst unserer Kindheit. (Ich arbeite jetzt seit über 35 Jahren mit Menschen - und ich weiß, dass wir alle diese Angst erlebt haben: Manche von uns mehr, manche weniger. Es geht nicht darum, ob du glaubst, eine “gute” oder eine “schlechte” Kindheit gehabt zu haben: Diese Angst ist in jedem von uns.)

Dazu kommt noch, dass dein Körper und deine Persönlichkeit (Ego) leben wollen, überleben wollen. Das ist ihr gutes Recht. Und nicht nur das, dieser Überlebens-Wille ist ihnen innewohnend, ist ein Teil deines Mensch-Seins.
Du kannst dir/diesem Teil nicht die Angst nehmen, genauso wenig wie du einem Kind, das Angst vor einem Gespenst im Schrank hat, die Angst nehmen kannst. Selbst wenn du die Schranktür öffnest und ihm zeigst, dass da kein Gespenst ist (”Der Virus ist nicht schlimmer als die Grippe “) wird in der nächsten Nacht das Gespenst dann eben unter dem Bett sein.

Denn wenn du jede Angst bis ihrem Ursprung verfolgst, ist es immer die Angst: NICHT MEHR ZU SEIN: Für deinen Körper heißt das zu sterben, für deine Persönlichkeit, dein Ego heißt das die Kontrolle über eine Situation/dein Leben zu verlieren.

Dieser Teil deines Seins hat Angst zu sterben, hat Angst nicht mehr zu sein.
Und das ist doch zu verstehen, oder?
Kannst du dir gestatten, Angst zu haben?
 
Angstfrei bedeutet nicht,
keine Angst zu haben, oder nie Angst gehabt zu haben.

Angstfrei bedeutet:
DURCH DIE ANGST HINDURCH in einen anderen Zustand zu kommen:
auf die Ebene deiner “Seele”.
Das ist eine Ebene von Einverstanden sein, von Hingabe, von Demut und Vertrauen,
von ekstatischer Freude … und letztendlich natürlich von Liebe.


Die Voraussetzung um in diesem Zustand zu kommen, ist:

DEINE ANGST ZU LIEBEN!
Das heißt, alles anzunehmen,
deine Angst genauso wie das, was dir Angst macht,
das Virus genauso wie das Gespenst im Schrank.
Egal welche Angst du hast,
sie läßt sich immer auf die große Angst zurückführen: Nicht mehr zu sein.

Deine Angst zu lieben, heißt:

sie nicht zu unterdrücken
sie nicht zu verleugnen
sie nicht zu verlachen
sie nicht zu rationalisieren
sie nicht zu verachten …
Sondern sie als das sehen, was sie ist:

Die Angst nicht mehr zu sein.
Und je mehr ein Mensch identifiziert ist mit seinem Körper und seinen Gefühlen, desto mehr Angst hat er.

Erst durch diese Ehrlichkeit bewegst du dich auf einer Ebene der Bewusstheit, wo du dem nahe kommst, was du in Wahrheit bist:
NEVER BORN, NEVER DIED!

 
Wenn du jetzt diese Bewusstheit allerdings benutzt um deinen angstvollen Körper, deine panische Psyche “gefühllos” zu machen, wird etwas in Gang gebracht, was leider in großen Bereichen der spirituellen Szene gemacht wird: Das Mensch-sein wird als schlechter als die Seele betrachtet. Dabei wird allerdings vergessen, dass die Seele ohne dieses “Menschen-Gefäß” nicht existiert. Beides bedingt einander: Den Inhalt des Kruges (die Seele) gibt es nur, weil es den Krug (Körper) gibt. Die Seele/Gott kann sich nur als Seele/Gott erkennen, weil es das Mensch-Sein gibt.

Also sag bitte nicht zu dem Kind, das Angst vor dem Gespenst im Schrank hat: Dich kann das Gespenst fressen - aber ich werde niemals sterben.
Verstehe dich und verstehe jeden Menschen, der Angst hast.
Stell dich neben ihn, (neben dich und das angstvolle Kind)
nimm seine Hand und sag ihm: Ich bin bei dir und versteh’ deine Angst.

Dann aber lass dieses Kind nicht über die Gründe seiner Angst erzählen, bzw. glaub du selbst nicht die Gründe deiner Angst, die du dir selbst erzählst, sondern höre einfach nur: ICH HAB SOOO ANGST.
 
Lass jemanden in deiner Angst bei dir sein, damit du dich traust, Angst zu haben.
Sei du es selbst/die Ebene deiner Seele,
oder eine FreundIn, die dir diese Ebene mitteilen kann,
oder dein Glaube an Gott oder ein Wesen/Engel, von dem du dich begleitet fühlst.
 
Möge Heilung gescheh’n!

syntheseislove - 12:55:06 @ Aktuell | Kommentar hinzufügen

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