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11.04.2022

Wer bin ich … im “Krieg”?

MetatronGnade.jpg
Wenn ich in der Ukraine leben würde:
Wäre ich einer, der sich wehren würde?
Oder eine die sich gelassen allen Gegebenheiten hingibt?
Oder einer, der einfach nur in Ruhe leben will, und sich duckt und anpasst?
Oder eine, die nur so tut, als ob sie sich unterwirft und im Untergrund zur Partisanin wird?

Wer bin ich?
Und wer bist du?

Es gibt eine Geschichte von einem Erleuchteten, der im Wald meditierend spazieren ging und dort auf einen gefürchteten Mörder traf. Der Mörder war verwundert, dass der Erleuchtete nicht floh, sondern einfach auf seinem Weg weiterging. “Warum fürchtest du micht nicht - weißt du den nicht, dass ich dich töten könnte?”, sagte er. Der Erleuchtete antwortete: “Weißt du denn nicht, dass ich mich von dir töten lassen würde?”.

Wenn ich in der Ukraine leben würde:
Wäre ich wie dieser Erleuchtete, der sich sehenden Auges von einem Russen oder einer Rakete töten liesse … getragen von Mitgefühl für seinen Mörder?

Oder wäre ich einer der ukrainischen Kämpfer, oder wie ein Klitschko oder Selenskyj? Würde ich voll mit “gerechtem” Zorn gegen die Angreifer kämpfen? Würde ich Molotow-Cocktails basteln und eine Waffe in die Hand nehmen - bereit einen Menschen zu töten?

Oder wäre ich einer von den vielen Flüchtlingen, die versuchen sich selbst und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen?

Oder wäre ich eine von denen, die einfach nur versuchen würde zu überleben - auch wenn sie wüßte, dass sie selbst und ihre Kinder unter der russischen Herrschaft manipuliert und indoktriniert würden. Besser als tot … Pest oder Cholera?

Wer bin ich?
Und wer bist du?

Ich hatte in den letzten Wochen viele alte karmische Erinnerungen an Kriege, Angriffe, Überwältigungen und Niederlagen. Erinnerungen an Entscheidungen, die - egal was ich entschieden habe - einfach nicht richtig sein konnten. Erinnerungen an Schuld … an Schmerz und Leid …
Würde ich Putin töten, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte? Hätte ich Hitler getötet? … Würdest/hättest du?
Es gibt eine Erinnerung, wo ich das als Heilerin/Hexe getan habe: Viele kranke und verwundete Menschen kamen zu mir, weil der Herrscher meines Landes die Menschen ausbeutete. Ich wollte sie von diesem “Monster” befreien und hatte auch die Möglichkeit dazu … … … Nach ihm kam sein Sohn an die Macht, der noch viel schlimmer war, als sein Vater und Kriege mit den Nachbarländern begann … Tausende starben!
Meine Lehre aus diesem Leben war: Misch dich nicht ein! Sei friedlich, kämpfe nicht mit dem Schicksal!
Wenn ich in der Ukraine leben würde: Würde ich mich diesmal an diese Lehre halten?
Oder würde eine andere Erinnerung mehr wiegen: An ein Leben, wo ich als Herrscher eines Landes die Invasion eines Aggressors zugelassen habe um meinem Volk einen Krieg zu ersparen. Woraufhin die Menschen meines Landes versklavt und gedemüdigt wurden und viele als Untergrundkämpfer starben. War das die bessere Entscheidung?
Wer bin ich? Wie würde ich mich entscheiden, wenn ich in der Ukraine leben würde … oder wenn ich die Verantwortung für dieses Land hätte?

Ich glaube, das was dieser Krieg in uns allen berührt, ist die Frage: Wer bist du?
Wie gehst du mit Angriffen um … wie mit Zorn … wie mit Ohnmacht … wie mit Ungerechtigkeit … Angst, Schmerz und Leid?
Es gibt keine falsche oder richtige Antwort auf diese Frage: Du bist nicht mutig, wenn du kämpfst, und du bist nicht feige, wenn du nicht kämpfst. Sondern wichtig ist die Frage: Wer bist du?

Ich habe mir (und dir) viele Fragen gestellt … und ich weiß wenig Antworten.
Vielleicht weiß keiner eine Antwort, wenn er nicht in der Situation steckt.
Vielleicht gibt es gar keine Antwort auf all diese Fragen.
Was ich weiß ist: Wenn es um mich alleine geht, wäre ich wie dieser Erleuchtete. Ich glaube ich könnte sagen: “Ah, du bist es also, der diesen Körper beseitigt … Ah, dich hat meine Seele also dafür auserwählt … Willkommen!”
Wenn ich allerdings Verantwortung für andere Menschen haben würde … … … weiß ich keine Antwort.

Frieden ist jedenfalls keine Antwort auf diesen Krieg. (”Frieden” ist ein Wort, das mir überraschenderweise in diesem Krieg nicht als erstes einfiel. Am Anfang war ich einfach nur “sprachlos” … und bin es immer noch etwas.)
Denn was bedeutet Frieden in diesem Krieg?
Ist Frieden, wenn ich mich - um die zu schützen, für die ich Verantwortung habe (meine Familie / mein “Volk”) - einem Aggressor unterwerfe? Ist das Frieden?

Ist Frieden, wenn ich mich mit Waffen wehre und so viele Menschen getötet werden … und die, die überleben, grauenhaft traumatisiert und abgestumpft sind? Ist das Frieden?

Ich kann in diesem Krieg nicht für Frieden beten, weil ich nicht weiß wie dieser Frieden aussehen kann.
Ich bitte um Gnade … oder ein Wunder.
Denn ich glaube, das ist das Einzige was helfen wird.
Gnade … und ein Wunder.

Ich bitte um göttliche Gnade.
Möge ein Wunder gescheh’n!

* Das Bild ist der Erzengel Metatron aus den Erzengel-Karten von Ferry Lackner, Windpferd-Verlag

syntheseislove - 13:01:41 | 5 Kommentare

  1. Thomas Oberstaller

    11.04.2022

    Erst heute Nachmittag haben wir darüber gesprochen. Es ist, in meinen Augen, absolut falsch, was in der Ukraine passiert. Aber was tun? Da fühle ich mich hilflos, machtlos, denn bei jeder „Lösung „ die mir einfällt sterben Menschen. Das macht mich immer wieder zornig und verzweifelt.
    Auch wenn ich sehe, dass in Deutschland Russen in Konvois demonstrieren. Eine Frau sagte, sie glaubt nicht, dass russische Soldaten so etwas tun. Ja, ich kann mir vorstellen, dass jemand so sehr in einer anderen Welt lebt, dass er/sie die Wahrheit (die, die in meinen Augen wahr ist) nicht sehen kann/will. Denke dann auch an die Hitlerzeit, da haben dieselben Menschen dieses System unterstützt. Aber was tun? Ich finde es richtig, das diese Demos hier stattfinden dürfen, gut finde ich diese trotzdem nicht.
    Manchmal denke ich es wäre gut, den Ukrainern Waffen zu liefern, gleichzeitig denke ich, dass es weniger Tote geben würde, wenn man kapitulieren würde. Bewundere manchmsl den Mut der Menschen die sich auf der Strasse einfach vor die Panzer stellen. Und sehe auch die Verzweiflung der Soldaten, die mit Panzermacht da nicht weiter wissen. Ich denke, dass es sinnvoller wäre die Sanktionen auszuweiten. Sehe aber auch, dass das dann ein Krieg auf anderer Ebene ist.
    Was würde ich tun? Was kann ich tun?
    Ich weiß es auch nicht. Ich kann nur hinsehen und so gut es mir möglich ist weiterleben. Und bin so froh, dass ich hier lebe, und nicht diesem Krieg direkt ausgesetzt bin. Das ist Gnade für mich und meine Liebsten und Glück. Und das wünsche ich allen Ukrainern und Russen und allen anderen Menschen auch.

  2. Shabnam

    13.04.2022

    Ja möge bitte ein Wunder geschehen!!!
    Ich stehe ratlos und fassungslos da und höre und sehe Nachrichten und kann ausser weinen nichts tun. Und was könnte ich auch “tun”? Was und wer kann überhaupt was tun um diesen Wahnsinn zu beenden? In der Ukraine genauso wie in Afghanistan, Israel oder wo immer noch Krieg und Gewalt und Zerstörung herrscht. Im Großen wie im Kleinen. Immer wieder Ratlosigkeit. Ich hab auch keine Vorstellung davon, wie da Frieden aussehen würde. Ich kann nur auf ein Wunder hoffen, von dem ich auch keine Vision habe, wie ein Solches aussehen würde. Und ich frage mich auch immer wieder, was ich machen würde wenn ich jetzt z.B. in der Ukraine wäre. Wer wäre ich? Auch da hab ich keine klare Antwort. Ausser, dass ich froh und dankbar bin, dass ich und die Menschen, die ich liebe nicht dort sind sondern hier leben dürfen. Ich finde gerade diesen Krieg nicht “nur” schrecklich sondern auch sehr verwirrend und verstörend. Auch wie die anderen Länder darauf reagieren überfordern meinen Verstand. Soviel Taktieren und Strategien aller möglichen Staaten, das alles verwirrt mich zusätzlich und verunsichert mich. Lässt mich teilweise Nachts wach liegen und Grübeln oder auch Schrecken und Grauen spüren. Ich kann das Alles nicht mit meinem Kopf verstehen, nur mit dem Herzen spüren….und auf ein Wunder hoffen. Möge Gnade geschehen. Für Alle!

  3. Siglinde

    14.04.2022

    ich sehe keine Nachrichten, schaue mir auch keine Bilder dieses Krieges an…..und trotzdem bin ich natürlich viel damit beschäftigt. Sehe hier die Menschen die geflüchtet sind, und habe so eine Ahnung das ich auch geflüchtet wäre….aber wer kann das schon wissen. Viele emotionale Erinnerungen, manchmal auch Bilder aus anderen Inkarnationen, so vermute ich, wo es um Kriege und Kampf ging. und die sind so unterschiedlich, das mir ThichNhat Hanh einfällt……ich bin das Kind dort, in ………nur Haut und Knochen….doch ich bin auch der Lieferant von Todeswaffen……Rufe mich bei meinem wahren Namen. Ich weiß nicht wer ich da bin, und weiß doch ich bin beides…..und ich schaue mir an wie ich jetzt mit meinem Schmerz und Leid und Kampf in mir umgehe. Krankheit ist ja auch irgendwie ein Krieg, eben in mir. Und ich reagiere oft erstmal mit Zorn. Werde wütend, weil ich Schmerzen habe, oder nicht schlafen kann………Oft auch Verzweiflung, Resignation. Wenn das Leben so ist, dann will ich es nicht haben……ziemlich heftig finde ich das. Sehr undankbar, für alles was ich doch habe. Auch das sehe ich dann irgendwann wieder, wenn ich den Frieden in mir gefunden habe, durch viele meiner Ängste gegangen bin. Dann ist oft alles gut, ich muss nicht mehr kämpfen, in mir, dann werde ich wieder dankbar, gebe mich dem hin was gerade ist, und das ist dann Gnade. dafür kann ich beten, diese Gnade, dieses Wunder in mir spüren, mich geliebt und willkommen fühlen, und dann sich ausweiten lassen auf Größeres, und wünschen das jeder Mensch, jedes Wesen diesen Frieden in sich spüren kann. Und wissen, das wir alle geliebte Kinder Gottes sind. das kann ich nur dann wirklich, wenn ich es auch in mir spüre. Und so kann meine Arbeit immer noch und immer wieder die an mir sein, auch wenn ich mir dann oft sehr selbstbezogen vorkomme, und denke, das müsste doch mal gut sein ……und wenn ich dann mit den Kämpfen in mir grad mal gut, oder ich durch bin, dann gibt es ja noch meinen Partner, und das ist eigentlich genauso…..Zorn, Verzweiflung, Resignation…….und das mich hingeben, hineingeben, Vertrauen ist noch viel schwerer. Danke. Siglinde

  4. Claudia

    18.04.2022

    Liebe Nika
    Ja wer bin ich in diesem Krieg?
    Zu Beginn des Krieges habe ich mir vorgestellt, ich könnte mich unsichtbar machen und in Gedankenschnelle nach Russland reisen und unbemerkt an Putins Bett stehen und ihn im Schlaf umbringen………. Ich stand an seinem Bett und sah ihn an, diesen schlafenden Menschen und mir war klar dass er nicht weiß was er tut. Und mir wurde auch klar dass ich es nicht tun kann, denn ich wüsste was ich tue…….
    Und einen Augenblick lang wünschte ich mir das es stattdessen jemand anders macht, jemand der nicht den Menschen in ihm sieht. Ein Geheimagent zum Beispiel.
    Aber auch da wurde mir klar, dass wenn ich mir wünsche jemand anderes tut es, ich es genauso tue, das es zwischen den Händen des “Geheimagenten” und meinen Händen keinen Unterschied gibt.
    Also bin ich in meiner Vorstellung ziemlich ernüchtert und demütig wieder zurückgekehrt.
    Mir ist für mich, für mein Gefühl der Ohnmacht, für meinen Hass, der darunter liegt nicht viel eingefallen. Und ich sehe, ich habe ihn auch, den Putin, den Mörder in mir. Und ich bete seitdem sehr viel für Bewusstheit, in der Hoffnung das wenn der “Putin” in mir ans Licht kommt er heilen kann.
    Im Außen kann ich eh nichts “machen”, wenn ich überhaupt irgendetwas “machen” kann dann ist es mich selbst daran zu erinnern wer ich in Wahrheit bin.
    Dein Block Nika tröstet mich sehr und ich werde jetzt auch um Gnade bitten und dafür beten das ein Wunder geschieht.
    Vielen Dank

  5. Markus

    22.05.2022

    Ich habe mir zu Beginn des Krieges genau dieselbe Frage gestellt. Und mir war klar, ich würde kämpfen - und sterben. Es scheint eine Eigenheit dieser Welt zu sein dass man sich verteidigen muss um zu überleben - mein Immunsystem macht das permanent, jedes Tier tut das.

    Es erscheint mir einfach nicht richtig die Kriegsherren und Eroberer gewähren zu lassen. Und wie es aussieht, kann man durch Nichtkämpfen auch kein Leid verhindern. Dann schon lieber kämpfen.

    Aber wer weiß schon wie ich wirklich reagieren würde in der Situation.

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