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Spirituelle Engergiearbeit Tantra Satsang Selbsterfahrung Trainings Coaching Einzelarbeit

Von diesem Trainings-feedback ist leider nicht mehr rauszukriegen, wer es geschrieben hat
… aber es ist so schön, dass ich es gerne teilen möchte:

Das ist eine Reise in die Wahrheit, wie sie jeder ersehnt, aber kaum zu hoffen wagt.
Das ist eine Reise der Reinheit, wie sie sich mehr und mehr über mich ergießt.
Das ist eine Reise in ein Märchenland, das in Wahrheit existiert.

Ich muss nur meine Augen öffnen, mein Herz weiten und meine Ohren zum Hören bereiten.
Und das „nur“ ist so schwer, so bleiern auf meinem Herzen und meiner Seele.
Das Wagnis ist so groß und der Gewinn so reich, dass ich es kaum zu glauben wage.

Meiner Seele wächst ein Boden
und meinem Herzen ein weiches Kissen auf dem es sich betten darf.
So darf ich hoffen und sehnen nach feurigem und erlösendem Schlaf.

Der Abgrund und der Himmel – sie sind sich so nah, wohin soll ich gehen?
Doch an dem Grat entlang zu wandern, dafür entscheide ich mich,
denn so habe ich beides im Blick – und kann mich immer wieder aufs Neue entscheiden.

Ich weiß nicht was passiert, und ich kann es nicht mehr kontrollieren,
es wird rot, und betont, und es ist Feuer, und
ICH BIN DA!

"Wann immer ich mir die feedbacks durchlese, spüre ich Demut, Dankbarkeit und Glück.

Demut - weil das was in diesem “Mit-einander-Sein” geschieht, Gnade ist -
keine Arbeit (auch wenn viel Arbeit damit verbunden ist),
keine Therapie (auch wenn alle erlernten Methoden, sicher nicht stören),
keine Eigenleistung von mir (auch wenn vorher viel Arbeit an mir nötig war !).

Dankbarkeit - denn, selbst wenn nur diese vergleichsweise wenigen Menschen
jetzt mehr Liebe, Wahrheit, Heilung und Frieden auf die Welt bringen können,
ist das genügend Lohn für meine - jetzt über ein-Viertel-Jahrhundert währende - Arbeit mit Menschen.

Glück - weil ich mir nichts Wunder-volleres vorstellen kann,
als diese Aufgabe den Rest meines Lebens zu erfüllen.

Ich danke euch sehr für euer Vertrauen
und dass ich euch ein Stück eures Lebens begleiten darf.
Es ist mir eine Ehre. Danke !"

Nika

Das schreiben die TeilnehmerInnen des letzten Trainings (2103-2015)
auf die Frage, was sich im Training bei ihnen verändert hat:
(Ich weiß, die feedbacks sind zum Teil sehr lang ... aber sie sind so wertvoll und voll mit Dankbarkeit & Liebe,
dass ich es schade gefunden hätte sie zu kürzen ...)

Angela
Vor dem Training war ich davon überzeugt, dass mein Leben im Wesentlichen in Ordnung war: Ich hatte seit vielen Jahren keine gravierende Probleme/Konflikte in meinem Privatleben oder im Beruf, alles ging seinen Gang. Ab und zu fand ich etwas irritierend, dass ich mich nicht an die Vorkommnisse aus der Vergangenheit erinnern konnte (v.a. Kindheit), aber letztendlich war das auch kein Problem. Zum Training habe ich mich angemeldet, da ich das Gefühl hatte teilnehmen zu „müssen“, dass es das Richtige für mich ist - warum auch immer.
Gleich zu Trainingsbeginn hatte ich während einer Übung ein Bild von mir: Ich bin im Säuglingsalter. Mein Körper steckt in einer kastenförmigen Panzerung. Lediglich mein Kopf war noch zu bewegen. Ich hatte bei diesem Bild kein Gefühl, hatte aber den Eindruck, dass es mir mit dieser Panzerung gut geht und ich nicht leide.
Damals wusste ich noch nicht, wie bezeichnend dieses Bild für mich selbst und mein damaliges Leben war. Erst durch das Training habe ich erkannt, dass ich mich schon sehr früh von mir selbst und somit auch vom Leben abgeschnitten habe, um im Kontakt mit anderen Menschen funktionieren und meinen Alltag bewältigen zu können. Ich kreierte mir eine Scheinwelt, um überleben zu können. Ich war nie ich selbst. Stets habe ich geschaut, was mein Umfeld von mir erwarten könnte (d.h., das was ich vermutet bzw. mir gedacht habe) und habe mich dann stets der jeweiligen Situation/Menschen angepasst -> immer in der Hoffnung dazu zu gehören, eine von ihnen zu sein, geliebt zu werden. Meine Beziehung zu den Männern hat letztendlich so ausgeschaut, dass ich mir durch Sex Liebe und Nähe erkaufen wollte (was natürlich nicht gelang) und ich habe auch hier stets die Rolle eingenommen, von der ich meinte der Mann möchte mich so haben.
Mir wurde während des Trainings (u.a.) bewusst, dass ich mir schon immer mit Kontakten schwer getan habe. Zu meiner Familie gab es nie eine Verbindung. Von Anfang an war ich ein unerwünschtes Kind, das sich nicht hat abtreiben lassen. Als Erwachsene hatte ich zwar immer wieder Bekannte, mit denen ich meine Freizeit verbracht habe, aber nie eine engere und über einen längeren Zeitraum andauernde Freundschaft. Ab und zu an einem spirituellen Seminar teilzunehmen reichte mir damals aus, um mein „alles-ist-gut-Weltbild“ aufrecht zu erhalten. Ich erkannte nicht was los war. Mir blieb verborgen, dass ich keine Gefühle hatte und dass mein Körper in den letzten Jahren zu einem steifen/unbeweglichen Panzer wurde.
Im Training gab es zwei Schlüsselerlebnisse für mich:

  • Das war zum einen das Aufstellungsseminar. Dadurch erfuhr ich ein anderes/tieferes Verständnis für mich und mein Verhalten. V.a. Nika’s Worte haben dazu beigetragen -> „….bloß weil dich keiner sieht – heißt das nicht, dass es dich nicht gibt! … Da ist Leere in dir. Der Weg geht nach Innen – DU musst dich wiederfinden/sehen – such dich nicht im Außen – in den Augen der Anderen ...“
  • Das zweite Schlüsselerlebnis war unser Beziehungsseminar. Die Erinnerung an das was du, Nika, über mich und meine Rolle als Schwarzes-Schaf gesagt hast, berührt mich auch heute noch zutiefst. In den darauf folgenden Tagen nahm ich im Seminar wahr, dass ich mich nicht mehr so getrennt von euch fühlte. Ich hatte das Bild von durchgeschnittenen Sicherheitsleinen und wusste, dass ich nun die letzten Sicherheitsleinen durchtrennen konnte, weil sie in diesem Kreis nicht mehr erforderlich sind...

Jetzt zum Trainingsende staune ich immer noch, dass ich es schaffte, die ersten zwei Jahren (psychisch) durchzustehen. Und ich bin so unendlich dankbar, dass es so ist…
Heute ist meine Panzerung sehr viel dünner und durchlässiger geworden -> Ich fühle wieder und staune, wie sehr sich mein Körper verändert hat (weicher und v.a. beweglicher). Ich erkenne heute den Unterschied, ob ich in meinem Körper bin oder ob ich „weg“ bin. Im Laufe der Zeit habe ich erfahren, wie gut es sich anfühlt im Körper zu sein und ich bin (nach wie vor) von diesem Gefühl fasziniert.
Ich bin dabei mich selbst zu finden…. Es fühlt sich so an, als hätte sich etwas in mir neu geformt/gebildet… Wenn ich mir heute mein Rosenbusch-Bild aus dem 1. Trainingsjahr anschaue, wäre dieses „Neu-Entstehen“ bereits zu erkennen gewesen (doch damals habe ich es nicht in dieser Tiefe deuten können). Vor einigen Wochen habe ich erstmals festgestellt/gespürt, dass ich beginne mich im Leben zu verwurzeln. Dass ich mich endlich auf der Erde niederlasse, mir mein Nest baue…. Das fühlt sich sooooo gut an…
Im Kontakt mit Menschen zu sein und mich selbst nicht zu verlieren, gelingt mir inzwischen ganz gut und ich lebe daher auch nicht mehr so isoliert wie früher. Heute ist es (fast) normal geworden, dass ich Menschen anrufe um „hallo“ zu sagen (das habe ich mich früher nie getraut), oder Freunde um Hilfe zu bitten. Und es fällt mir auch immer leichter Menschen zu mir nach Hause einzuladen (früher unvorstellbar).
Heute verurteile ich mich nicht mehr so hart und prügle nicht mehr so oft auf mich ein. Ich habe mehr Mitgefühl mit mir, kann mich - so wie ich bin - immer besser annehmen/lieben und stelle fest, dass ich nun auch mehr Verständnis/Mitgefühl mit anderen Menschen habe.
Im Training habe ich meine Neurosen/Schattenseiten kennengelernt -> u. a. auch meine Aggressivität, meine besitzergreifende Art und meine Übergriffigkeit….. Ich weiß, hier ist für mich noch sehr viel zu erkennen und zu lernen, zumal ich immer wieder feststelle, dass mir diese Themen entwischen, ins Unbewusste abrutschen ... es braucht ein ständiges Erinnern und Bewusst-machen …
Zwischenzeitlich habe ich verstanden, dass ich nie fertig sein werde und ich mein Leben JETZT zu leben habe (und nicht erst dann, wenn ich fertig bin). Daran erinnere ich mich immer öfter und es gelingt mir mal mehr, mal weniger gut. Nach wie vor rutsche ich schnell mal in alte Verhaltensmuster. Leider macht mir meine Ungeduld oft das Leben schwer -> mir geht es dann zu langsam, ich will es besser/schneller schaffen…
Meine Kurzantwort auf die Frage „Wie hat sich dein Leben durch das Training verändert“ lautet:

ALLES hat sich geändert.
Ich bin LEBEND-iger geworden.

Mein Herzensdank an Nika & Robert, an die Assistenten und an meine Freunde und Wegbegleiter.


Anna
Es ist schwierig zu unterscheiden, was sich seit dem letzten Training verändert hat und was durch das erste. Aber das ist wohl auch nicht so wesentlich.
Bei vielem habe ich das Gefühl, in genau den gleichen Themen zu stecken, wie zu Beginn. Und doch ist es völlig anders. Wenn Themen da sind, ist es ähnlich wie früher und gleichzeitig wie in einem anderen Aggregatzustand. Da passt das Bild von der Spirale gut, auf der ich mich bewege und auf einer anderen Ebene wieder da bin, wo ich schon mal war.
Was ganz anders ist als früher, ist dass ich jetzt mein Herz kenne. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn ich es spüre, wenn es offen ist – oder auch, wenn es weh tut. Ich glaube, es ist grundsätzlich viel lebendiger, als früher, auch in Momenten, in denen ich es gerade nicht bewusst spüre. Und wenn ich im Herz gerade zu bin, habe ich die Möglichkeit, mich daran zu erinnern, wie es sich offen anfühlt und es gelingt immer wieder und immer leichter es wieder aufgehen zu lassen. Mit offenem Herz Menschen zu begegnen tut gut, macht Freude, nährt ... Und es hilft, aus der Angst vor den Menschen herauszukommen – was mir bei weitem nicht immer gelingt (s.u.), aber immerhin manchmal. Und das ist schon ein Geschenk, auch zu wissen, dass ich die Wahl habe, mich frei entscheiden kann, ins Herz zu gehen. Das fällt manchmal sehr schwer und oft bleibe ich lieber im Alten verhaftet, weil ich denke, es wäre leichter, oder weil ich mich (unbewusst) nicht traue, das vertraute aufzugeben... Ich wünsch mir viel Mut, noch viel öfter in dieses Geschenk zu vertrauen und einfach auf zu machen.
Ich glaube, ich mache weniger große Dinge, aber das, was ich mache, da bin ich mehr wirklich dabei! Das heißt sowohl, dass ich selbst wirklich erlebe was ich tue (von früher gibt es lange Perioden meines Lebens, die wie nicht existieren in meiner Erinnerung, wohl weil ich nicht wirklich in den Situationen war, die ich damals erlebt habe; das ist, glaube und hoffe ich, weniger geworden), und andere nehmen mich wahr, spüren mich, lebendiger, offener und berührbarer... Manchmal mache ich auch große Schritte und bin auch da mehr wirklich dabei – erlebe die Aufregung, die damit verbunden ist, in dem Moment oft als Angst manchmal aber auch die Freude, die damit verbunden sein kann, etwas neues zu erleben.
Ich bin in einer Beziehung in der ich suche danach, mein Herz, meine Ängste ... und hoffentlich irgendwann Eins-Sein in Zweisamkeit zu erleben. Es ist ein Geschenk, dass Frank den Weg mit mir geht und dass er auch Deine Begleitung angenommen hat und genießt.

Einige konkrete Punkte, die sich geändert haben:
Eindrücklich im letzen Seminar (spirituelles Tantra) war für mich, dass ich voll mitgehen konnte in vielen Übungen. Ich habe Fließen im Kontakt mit anderen erlebt – vor allem mit Frauen. Ich habe deutlich mitbekommen, was Talorgasmus heißt. Ich denke, den kannte ich, aber jetzt kann ich es zuordnen. Und ich habe bewusst erlebt, wie es immer noch eine Ebene weiter sacken kann... Im Kontakt mit Männern begegne ich meiner Angst – kann sie spüren und erleben, wie sie mich daran hindert, in die Begegnung zu gehen und das miteinander zu genießen und mich in seinen Fluss zu geben. Wie groß diese Angst immer noch ist, hat mich erstaunt. Neu daran wiederum ist, dass ich sie auf einer anderen Ebene, viel bewusster wahrnehme, erkenne, auch wenn ich sie noch nicht einfach dahin ziehen lassen kann.
Was sich definitiv geändert hat, ist dass ich Menschen (manchmal) direkt in die Augen schauen kann, ohne dabei selbst völlig zu verschwinden. Dass ich mich und den anderen dabei spüre und nicht nur sehe und beobachte. Im Kontakt spüre ich Wärme, Freude, Beben ... – manchmal spüre ich dabei ganz deutlich mich und den anderen und wo es zusammenfließt oder nicht. In Umarmungen bin ich (meist) da, genieße sie, spüre ... Oder ich spüre meine Angst oder die des anderen.
Bin damit beschäftigt, das alles auch in meiner Partnerschaft bewusst zuzulassen. Manchmal erlebe ich hier eine sehr große Nähe. Manchmal haben wir auch Begegnungen, in denen es sich wunderbar weit anfühlt – ganz so, wie ich es mir so sehr wünsche. Und manchmal ist auch die Fleischlichkeit wenigstens ansatzweise spürbar.
Ich habe immer noch die Sehnsucht danach, mich mitsamt der Weite so fleischlich hingeben und genießen zu können, wie die Frau in der Seifenschale in Nikas Gäste-/Kliententoilette – und das auch im Kontakt mit einem anderen Menschen! Ganz manchmal habe ich das Gefühl, dass ich für einen kurzen Moment da bin oder zumindest nah daran. Das sind Momente der Gnade! Sie hängen mit der Weite im Herz und im Kopf und in die Erde zusammen. Wenn ich die zulassen kann, statt (ängstlich) eng zu werden in der Begegnung, spüre ich auf einmal ganz viel durch und durch durch mich durch.
Ich fühle mich immer noch schnell unter Druck, gehe innerlich weg, mache zu ... – das ist, glaube ich, der Haupthaken in unserer Beziehung gerade.Dann bin ich in dem Muster, dass ich das Gefühl habe, ich muss für ihn da sein. Ich gebe mich nach wie vor leicht auf und richte mich nach dem, was ich denke, dass vom Gegenüber erwartet wird. Immerhin bekomme ich es schon mit.
Auch in diesen Themen und Konflikten in der Beziehung hilft es, wenn ich mich an mein Herz erinnere und es schaffe, es zu spüren, wie es offen ist, seine Weite... Manchmal lösen sich unsere Konflikte dann einfach auf. Oft ist es aber auch so, dass ich da bleiben kann und mit dem sein, was beim anderen gerade ist, ohne mich aufzugeben und seine neurotischen Bedürfnisse immerfort zu bedienen und damit wohl auch meinen Beitrag dazu zu leisten, sie aufrecht zu erhalten.
Es kommt mir so vor, wie wenn es mir bei meinem äußeren Kind (Ayla) leichter fällt, zu erkennen, wenn ich verdrehte Vorstellungen habe, und mich von ihnen zu lösen, als wenn es um mich selbst geht. Wenn ich das so schreibe, merke ich aber, dass ich mich auch da sorgfältig an meine alten Muster klammere und diese unbewusst aufrecht erhalte. Das finde ich sehr schade, denn ich wünsche mir so sehr – für mich und für Ayla und für alle, die mit uns sein wollen – in einem warmen, lebendigen, erfüllten Miteinander zu leben, eine Gemeinschaft zu haben, in der wir wirklichen Kontakt leben ....
Bei Euch, Nika und Robert, erlebe ich immer wieder, dass das möglich ist. Das hilft, die Hoffung nicht aufzugeben und dieser Sehnsucht weiter zu folgen...
Vielen Dank für Euer Sein und für Eure Begleitung.

Anneliese
Als ich begann bei Dir Nika Seminare zu besuchen, gehörte das Wort Herzöffnung nicht zu meinem Sprachgebrauch. Somit kannte ich auch nicht wie wunderbar erfüllend es für mich ist wenn ich spüre, dass mein Herz offen ist. Wenn ich nur diese eine Erfahrung all die Jahre mitgenommen hätte, wäre es für mich schon lohnend gewesen, die Seminare zu besuchen.
Ich kann sagen ich lebe viel intensiver, ich bin dankbar einen wunderbaren Mann und wunderbare Kinder zu haben, fühle mich mittlerweile in meinem Haus daheim. Früher wollte ich immer weg. Ich gehe mit offenen Augen und immer öfter mit offenem Herzen durch meine Welt und kann mich über Kleinigkeiten freuen z. B. wenn die Sonne scheint, auch wenn es regnet, über die vielen Wunder der Natur und bin einfach nur dankbar in Frieden leben zu können.
In meiner Beziehung hat sich viel verändert. Die Liebe zu meinem Mann ist viel tiefer geworden. Ich kann ihn nun so lieben und so lassen wie er ist. Wollte ihn immer anders haben.
Auf der sexuellen Ebene gab es auch viel Veränderung. Der herkömmliche Sex ist für mich nicht mehr so wichtig. Wir genießen es einfach nur zu kuscheln, uns zu streicheln, da geht auch Martin mit mir mit. Ich schaue auf mich, was tut mir gut, wie will ich gestreichelt werden, kann mittlerweile meine Wünsche gut äußern. Meine Ehe ist so harmonisch wie noch nie. Ich zeige mich, ich spreche offen über meine Gefühle.
Das Zusammenleben mit meinen Schwiegereltern, welches mir sehr große Probleme bereitete, hat sich mittlerweile weitgehend entspannt. Ich kann einfach sehen, dass sie, wie alle anderen Menschen auch, ihr Geschichte haben und das Leben sie so geprägt hat und sie deshalb so sind wie sie sind. Sie hatten nicht das Glück und vielleicht auch nicht den Mut, so wie ich, daran zu arbeiten um was zu verändern. Ich versuche sie einfach, soweit es geht, zu lieben.
Ich bin weicher geworden, mein Gesichtsausdruck ist nicht mehr so verbissen und ich achte meinen Körper und verletze mich nicht mehr selbst. Ich beschäftige mich mit meinem Körper, vor allem mit meiner Joni, was vor dem Training für mich unvorstellbar gewesen wäre. Ich liebe meinen Körper und bin dankbar für dieses Wunder.

Ich liebe mich meistens selbst. Dafür möchte ich euch allen danken, denn ihr habt mir gezeigt, dass ich so wie ich bin richtig bin und geliebt werde.
Ich bin viel selbstbewusster geworden und zeige mich indem ich offen über das Training spreche, hab zu Beginn des Trainings alles geheim gehalten.
Ich bin lebendiger geworden, traue mich laut zu sein, sei es der Atem, das Seufzen, das Stöhnen, ich genieße es laut zu sein.
Eine wunderbare Erfahrung ist für mich das Kuscheln und Austauschen von Zärtlichkeiten in der Gruppe, egal ob mit Frau oder Mann. Was ich zu Anfang des Trainings noch ablehnte, gerade von Frau zu Frau, oder Mann zu Mann, war für mich nicht denkbar. Ist für mich mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden, möchte ich nicht mehr missen. Und ich weiß es ist nichts Verbotenes.
An der Lust muss ich noch arbeiten. Mit den Frauen meiner Gruppe ist es sehr leicht für mich aber bei den Männern ist meine Kontrolle äußerst präsent.
Von meinen Chakratieren begleitet mich das Murmeltier, welches ich am Anfang am meisten ablehnte, täglich. Hab ein Bild von Murmeltieren zuhause aufgestellt. Ich kann es mittler-weile genießen nichts zu tun, in der Sonne zu sitzen und es mir einfach nur gut gehen zu lassen. Meinen Leistling kann ich oft bei Seite schieben. Bin auch etwas fülliger geworden, was ich toll finde.
Ich bin noch nie in meinem Leben von so vielen Menschen so spürbar geliebt worden, dafür danke ich dir liebe Nika, Robert, ihr Assistenten und meiner Gruppe.
Ich weiß, dass ist der richtige Weg und den werde ich auch weiter gehen.

C.
Meine Reise ist noch nicht zuende …
Im Großen und Ganzen funktionieren meine Beziehungen und Kontakte mit Menschen besser, es gibt weniger Streit. Ich bin zufriedener, ich habe bzw. spüre mehr Angst, kämpfe weniger und bin einfühlsamer geworden, weil ich mehr liebe. In meinem ganzen Tun und Sein steckt mehr Hingabe an das Leben als früher. Ich erkenne immer mehr, wie ich funktioniere und das ist Heilung.
Ich habe meine Ängste
–ich dachte und lebte, als hätte ich keine – kennengelernt und bin froh, sie jetzt endlich zu spüren und damit umgehen zu lernen. Vorher habe ich mich mehr aufplustern müssen, cooler sein müssen, härter und wichtiger sein müssen, Sachen vermeiden müssen, Sachen leisten müssen, gute Miene zum bösen Spiel machen müssen, ohne zu merken, wie es mir tatsächlich geht. Und damit war ich wütender, als ich ahnte. Ich merke auch, wenn ich mein Lachgesicht aufsetze, obwohl mir zum Heulen ist. Das kann ich immer noch nicht steuern. Lachgesicht abstellen ist total schwer. Da fühle ich mich immer noch wie ausgeliefert. Ich hasse ausgeliefert sein.

Ich erlaube mir schwach zu sein, nicht mehr zu können, nicht alles zu schaffen. Ich muss lange nicht mehr so viel leisten und schon gar nicht mehr so schnell, das ist immer noch schnell und viel genug! Ich habe endlich angefangen, mir jedes Mal zu überlegen, ob das was ich gleich zu tun gedenke, jetzt noch schnell passieren muss, ob es überhaupt passieren muss, ob ICH es tun muss, ob ich es tun will und wenn ich als Ergebnis ein Nein bekomme, dann tue ich es entweder später mit Freude oder wenigstens mit Hingabe an das Unvermeidbare oder ich tue es gar nicht. Meistens kommt dann auch der Zeitpunkt, wo ich das Ungeliebte sogar auch ganz gerne tue. Und ich tue es nur noch so lange, wie ich Lust habe, langsamer und bewusster. Ich erkenne schneller, wenn mich eine Situation zu zerreißen droht und leide darunter viel mehr als früher. Mein ganzes Sein ist weniger unter Druck, ich habe gelernt, auf dem Sofa zu sitzen und dort zu sein.
Ich bin sicherlich etwas weicher geworden, aber ich wäre so gerne richtig weich, zarter, feinfühlender, wärmer. Vielleicht muss ich mich einfach damit abfinden, dass ich einfach kein besonders weicher Mensch bin, auch wenn ich das gerne wäre. Diese Seite in mir braucht offensichtlich noch liebende Annahme.
Meine Wut ist nichts mehr, wofür ich mich schäme
, ich weiß, dass es einen Grund gibt, wütend zu sein und es gibt genug Gründe, es nicht mehr zu sein, schon gar nicht mehr über immer das gleiche, alte. Ich weiß jetzt, was ich tun kann, wenn die Wut kommt und ich es rechtzeitig erkenne. Es ist ja immer etwas altes, Macht-/Hilflosigkeit, nicht gesehen/gehört werden, Dinge, die ich mir selbst verwehre und die sich andere erlauben, usw. Meine Wut ist lange nicht mehr so unkontrolliert und überrollend, ich merke sie meistens bevor sie aus mir raus bricht und dann gehe ich damit anders um als früher. Jetzt geht sie oft „von selbst“ wieder weg oder ich lebe sie bewusster aus und versuche nicht mehr zu „vernichten damit ich überlebe“. Es gibt aber auch die kleine Wut, die als Anspannung bemerkbar ist, die ich aber noch nicht so gut wahrnehme, ich versuche achtsamer zu sein, hier brauche ich noch ein Gegenüber, das mich darauf aufmerksam macht.
Ich kann Konflikte früher erkennen und bin handlungsfähiger, z.B. liebend schweigen oder etwas liebend ansprechen, wenn ich liebend bin. Wenn ich nicht liebend bin, kann ich wenigstens danach meistens erkennen, was schief gelaufen ist und meine Anteile daran besser erkennen, als die Schuld beim Anderen zu suchen. Ich bin immer noch impulsiv und unbedacht und grenzüberschreitend und verursache Konflikte / Ärger / Schmerz schneller als mir lieb ist. Dann bin ich wenigstens gnädiger und mitfühlender mit mir selbst und versuche mir zuzugestehen, das zu sein, was ich bin - einfach nur lernend. Auch fühle ich mich nicht mehr sooo schuldig, was mein Gegenüber betrifft, denn auch der andere hat seine Knöpfe, auf die er reagiert, wenn ich Fehler mache oder einfach nur so bin, wie ich bin.
Die Kinder drücken permanent meine Knöpfe. Ja, es kann sein, dass ich ungerecht bin, ja es kann sein, dass sie sich bisweilen nicht geliebt fühlen usw. und es macht der Situation sehr wohl etwas aus, dass ich in meinem „schuld sein“ angreifbar bin. Aber was ich gelernt habe ist, nicht mehr aus jedem Satz, aus jeder Frage, aus jedem Wunsch, aus jeder Beschwerde eine persönliche Anforderung zu machen. Ich bin weniger angreifbar, weil ich lerne es zu glauben, dass ich nicht schuld bin bzw. es gar keine Schuldfrage ist. Früher tat ich alles, um nur ja keine Fehler zu machen und nicht schuld zu sein, keinen Anpfiff zu bekommen. Das hat sich schon verändert. Ich verteidige mich nicht mehr auf Teufel komm raus, sondern schaue, ob es für mich in der Situation verständlich war oder sich richtig angefühlt hat. Ich schaue nicht nur bei den anderen mehr mit dem Herzen hin, sondern auch bei mir selbst. Damit klage ich auch die anderen weniger an, das ist sehr wohltuend und befreiend.
Ich erkenne, dass viele Konflikte aus Rechthaberei und Ohn-/Machtsgefühlen, aus alten nicht geheilten Verletzungen resultieren und es oft nicht mehr wichtig ist, recht zu haben, nicht mehr wichtig ist, ob ich nun mächtig bin oder ohnmächtig, stark oder schwach. Es fällt mir viel leichter als früher, Fehler einzugestehen oder nachzugeben oder nicht recht zu haben. Ich verliere dabei nichts, im Gegenteil, gewinne nur. Das geht schon oft ganz gut. Muss nur aufpassen, dass ich nicht zum Schaf mutiere, was mir immer wieder passiert. Ich unterwerfe mich inzwischen lieber, als in den Konflikt zu gehen, damit ich nicht den Krieger in mir rausholen muss, vor dem ich Angst habe, weil er auch ganz schön aggressiv und mächtig ist und mir schon viel Ärger eingebracht hat und ich mich danach schäme.
Ich mutiere auch oft zum Schaf, wenn jemand eine Erwartung / Forderung an mich richtet. Es geht immer noch nicht, eine Erwartung von jemandem, den ich brauche, den ich nicht verlieren will oder dem ich mich unterlegen fühle o. ä. nicht zu erfüllen, dann falle ich ohne Vorwarnung in die Starre, fühle mich nicht mehr, die Machtlosigkeit überrollt mich und ich tue was erwartet wird (mäh), statt ein einfaches, klares NEIN auszusprechen oder zu sagen, was ich will. Und dann bin ich wütend, wen wundert’s!
Den Mittelweg hab ich noch zu lernen. Und das geht glaub ich nur, indem ich sofort spüre, nicht hinterher und mich an das NEIN traue. Ich spüre immer mehr zeitnah, aber immer noch nicht sofort und nur, wenn ich in meiner Mitte und bewusst bin. Hinterher erkennen geht inzwischen recht zuverlässig, vor allem, wenn jemand dabei ist, mit dem ich darüber reden kann.
Ich habe Angst vor dem NEIN der anderen. Nicht so sehr in unserem Synthesis-Kreis, aber vor allem draußen. Da rutsche ich gerne in ein „ich bin ungeliebt“-Gefühl hinein, wenn ich nicht dazugehöre. Am liebsten würde ich überall gerne dazu gehören und dabei sein und vor allem bei den „Tollen“. Die „Tollen“ sind die unnahbaren, die, die mit niemandem etwas zu tun haben wollen, die, die sich „rar“ machen (ein Satz meiner Mutter: „wenn Du Dich rar machst, bleibst Du interessant“). ...
Ich habe die Fähigkeit und den Hochmut in mir - genauso wie die Unfähigkeit und die Unsicherheit. Ich glaube, es ist nur immer noch mehr eine Frage der Liebe, das Annehmen rein zu lassen und das Wollen sein zu lassen.
Ich weiß jetzt, dass eine meiner tiefsten Verletzungen ist, dass ich mich öffne und vertraue und der andere ist weg / desinteressiert / abweisend oder sagt gar NEIN. ... Das ist eine meiner tiefsten Wunden, die mich lähmt und mir das Glücklichsein, die Lebendigkeit, meine Lebenslust, „alles“ wegnimmt, die Wut hervor holt, das größte Loch, in das ich falle. Ich erkenne mehr und mehr, wie dieser Mechanismus in mir wirkt. Wenn ich reingefallen bin und genug gelitten habe, geht es nur mit Bewusstheit: wem gehört die Wut, wem möchte ich die Schuld geben, wie geht’s mir, was ist eigentlich passiert, was brauche ich? Platz machen im Herzen und den anderen trotzdem reinlassen, immer wieder. Jetzt hab ich in der Zwischenzeit auch schon mal die Erfahrung gemacht, dass ich die Ankerhaken gar nicht auswerfen muss. Einfach nur bei mir bleiben und den anderen so lassen, wie er gerade will. Das war ein Glück, denn ich hatte mich selbst nicht verlassen.
Wenn ich mich wieder mal ungeliebt fühle, versuche ich daran zu denken, selber zu lieben. Das fällt mir sehr schwer, denn dann fühle ich mich ja schon einsam und kann mich selbst nicht lieben, wenn ich mich ungeliebt fühle. Aus der Einsamkeit raus zu lieben kriege ich fast nicht hin, aber was mir da hilft ist, mich mit Gott verbunden zu fühlen. Leider vergesse ich das immer wieder. Gott liebt mich immer, ich muss ihn nur reinlassen und dann kann ich auch wieder mich selbst annehmen und dann auch die Menschen um mich herum. Ich habe erlebt, wie wunderbar facettenreich atmen sein kann! Das Atmen bringt mich zu meiner Mitte und verbindet mich mit Gott, wenn ich es denn tue und dann kommt vieles in Ordnung. Eigentlich wäre es ja so einfach, wenn ich meine ganzen Werkzeuge bewusst parat hätte!
Die innere Chakren-Tierwelt habe ich als unermesslichen Schatz kennengelernt, um das eigene Selbst zu erforschen und sich selbst zu verstehen und zu verwandeln.
Ich habe meine Lust wieder zu neuem Leben erweckt. Lust hat eine neue Qualität bekommen, ist umfassender und weiter geworden. Hat etwas Einschränkendes abgelegt. Unsere Sexualität hat das Einfache verlassen (wir können uns nicht mehr aneinander abreagieren), es hat auch das Komplizierte verlassen (wir sind deshalb nicht mehr dauernd wütend oder frustriert), aber das offensichtlich Unmögliche erreicht. Wir stellen einfach nur dauernd fest, dass wir selten gleichzeitig „da“ sind und das macht es nahezu unmöglich, sich zu treffen. Die Sehnsucht ist so groß danach. Daran arbeiten wir noch, aber es ist wenigstens nicht mehr so verbissen, sondern humorvoll, wir haben uns ein wenig damit abgefunden, dass es ein längerer Weg werden könnte.
Alles das führte bei mir zu mehr Bewusstheit, mehr Achtsamkeit und Mitgefühl mir selbst gegenüber, meiner Familie und all denen, denen ich sonst begegne oder auch nicht. Das Fundament zu allem ist Bewusstheit. In Sachen Liebe bin ich ein bisschen mutiger geworden, ich habe ganz vorsichtig angefangen zu lieben - auch die, über die ich keine Macht habe - auch die, vor denen ich Angst habe (weil ich keine Macht über sie habe). Ich traue mich zu sagen, dass meine Liebesfähigkeit tiefer geworden, gewachsen ist. Auch den Menschen gegenüber, die ich gar nicht kenne. „Nimm auch das Kriegsgebiet in Dein Herz, das eigene und das der anderen“. Und so versuche ich es zu halten.

Bei Dir Nika und im Training mit Euch allen
habe ich etwas Echtes, Lebendiges erfahren.
Es darf alles sein
und das ist das, was ich als ein immens großes Geschenk für mich nehmen
und auch weitergeben darf, vor allem an meine Familie.
Alles ist lebendig und echt,
das Ich, die Gemeinschaft, Gott in mir und um mich herum,
die Nähe, das Angenommensein, die Lust, die Liebe,
die Tiefe, die Gewalt, der Zorn, die Fehler, usw..

All das nicht nur geahnt, gedacht, gewünscht, erträumt, ersehnt
und davon gehört und gesprochen,
sondern erlebt - lebendig eben.

Jetzt bin ich fertig und kann nur einen aufrichtigen und begeisterten und tiefen Dank aussprechen, mich über all das freuen und weiter liebend wachsen.

Claudia
Eine meiner Hauptsätze zu Beginn des Trainings waren:„Das ist ja nicht so schlimm“ oder „Das war ja nicht so schlimm“ oder auch „Das ist ja alles halb so schlimm, das könnte noch viel schlimmer sein“ Heute weiß ich das diese Sätze mir dabei geholfen haben, nichts mehr zu spüren.
Ich habe durch das Training, mit deiner Hilfe Nika, erkannt dass das keine Liebe ist bzw. war und spüre heute den Schmerz des kleinen Mädchens in mir, das Angst hat verlassen zu werden und das sich verzweifelt nach echter Liebe sehn.
Bis vor kurzem, konnte ich dieses zu Tode verängstigte, einsame kleine Mädchen in mir gar nicht sehen und habe auf mich selbst eingeprügelt, wenn ich Angst hatte oder nicht so funktioniert habe, wie ich glaubte funktionieren zu müssen, um geliebt zu werden. Heute habe ich mehr Mitgefühl für mich selbst.
Ich fange an zu glauben dass ich gar nichts tun muss, um geliebt zu werden, erfahre das mir Fehler verziehen werden und ich Fehler machen darf. Das nimmt sehr viel Druck aus meinem Leben, ich werde freier und habe weniger Angst. Mein Leben ist leichter geworden.
Ich glaube, dass heute Menschen Grenzen setzen kann. Auch wenn es mir nicht leicht fällt, weiß ich das ich es mir zu Liebe und auch Ihnen zu liebe tun muss. Ich will nicht länger in der Opferrolle sein und andere dadurch zum Täter machen.
Heute weiß ich, dass meine Kindheit schlimm war und ich sie nur mit Glück überlebt habe. Aber ich weiß heute auch, dass es vorbei ist, das das schlimmste was mir passieren konnte schon passiert ist, das macht mich lebensmutig. Dank
Ich habe mehr Verständnis für mich, erkenne warum ich so stark kontrolliere und verurteile mich weniger dafür.
Ich selbst habe gelernt um Hilfe zu bitten, ich bekomme Hilfe und habe gelernt Hilfe anzunehmen. Gott sei Dank
Ich habe weniger Angst vor Menschen und fange an zu vertrauen
Ich habe gelernt Nein zu sagen, wenn ich etwas nicht will und ja zu mir selbst zu sagen
Zu Trainingsbeginn hatte ich das Selbstbild das ich eine freundliche, geduldige, mitfühlende, liebende und hilfsbereite Frau bin. Das sind meine hellen Anteile. Dass ich auch dunkle Anteile habe, wollte ich lange nicht wahrhaben. Was ich in mir als nicht so vorzeigbar empfinde ist: meine Aggressivität, mein Recht haben wollen, meine Ungeduld, meine Härte, meine Kontrollsucht, mein Neid, meine Selbstgefälligkeit und wer weiß was sonst noch alles? Ist bestimmt noch einiges da, von dem ich noch nichts weiß ;-)
Ich weiß heute auch, dass in diesen „Schatten“ viele nicht gelebte Möglichkeiten von mir liegen. Wenn ich wirklich und wahrhaftig ganz sein will, wenn ich ehrlich ich selbst sein will, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich auch mit diesen dunklen Anteilen zu lieben. Ist wohl ähnlich wie in den AA Gruppen à Hallo mein Name ist Claudia und ich bin aggressiv, neidisch, selbstgefällig…..;-)
Früher fand ich aggressive Menschen ätzend, heute fange ich an sie zu lieben, mich auch.
Ich bin selbstbewusster, unabhängiger und lebendiger muss ja nicht mehr so viel von mir unterdrücken und habe auch nicht mehr so viel Angst davor, jemanden ernsthaft zu verletzen, wenn ich die Kontrolle verliere.
Wenn ich verletzt reagiere, weiß ich jetzt auch dass es dabei nur sekundär etwas mit dem anderen zu tun hat, der mich vermeintlich verletzt hat. Es hat vielmehr damit zu tun, dass etwas in mir noch nicht heil ist und angeschaut werden möchte.
Es ist mir nicht mehr so wichtig, alles möglichst schnell zu heilen. Ich habe mehr Vertrauen, dass es in dem Tempo geschieht, wie es für mich richtig ist und wenn etwas noch nicht heil ist, dann ist das auch gut so wie es ist. Ich kann es sein lassen.
Ich kann immer öfter mein Herz aufmachen, unabhängig davon wer mir gerade gegenüber steht.
Was sich auch noch seit dem Training verändert hat ist meine Sexualität und meine Einstellung dazu. In meiner katholischen Familie, hatte Sexualität immer etwas mit Sünde zu tun. Ich habe immer geglaubt, dass mich Männer verachten, wenn ich sexuell bin. Die Verachtung muss auch ich übernommen haben, denn ich habe mich für mein „sexuell sein“ verachtet und wollte das immer verstecken. Dass es in der Sexualität, in mir, eine männliche und eine weibliche Energie gibt, habe ich erst im Training gelernt und da ist mir auch bewusst geworden das ich im Bett mit einem Mann immer in die männlichen Energie gegangen bin. Jetzt mit Richard erlebe ich eine andere Sexualität, kann auch in die weibliche Energie gehen und mich hingeben. Darüber bin ich sehr glücklich und dir liebster Richard auch sehr dankbar. Glaube dass es in der Sexualität noch sehr viel für mich zu entdecken gibt und freue mich, das ich zusammen mit Richard diesen Weg weiter gehen kann. Es gibt in meiner Sexualität, in meinem Frausein, in meinem Leben noch sehr viel zu heilen und ich bin dankbar dafür das auch schon so viel heil geworden ist.
Danke Richard, danke Nika, danke euch allen, danke SYNTHESeIs LOVE, danke dem Leben und allem was ist. In Liebe

Frank
Als erstes fällt mir da, seit Tagen schon, die Erfahrung, Erinnerung als Baby ein. Diesen Schmerz und die Ohnmacht und Hilflosigkeit zu spüren. Dann auch die Wut. Die Erfahrung, wie erlösend es ist, von jemandem – oft und besonders von Nika – damit, darin, gesehen und angenommen zu sein. Und immer wieder erinnere ich mich an Nika´s Worte zu mir als Baby: „Ja, das war jetzt nicht in Ordnung.“ Ich war in diesem Schmerz gewesen, dann war ich da im Wesentlichen durch, doch blieb noch eine Art Trotz. Erst durch Nika´s Worte konnte ich aus dieser Episode wieder ganz raus, sie ganz loslassen und in ein wohliges Hiersein eintauchen.
Diese frühest- und frühkindlichen Einprägungen erlebt, diese Ebene berührt zu haben hat etwas in mir geöffnet. Den Zugang dorthin. Neben der Heilung, die durch den Ausdruck und die Bewusstwerdung in den Seminaren, in den Arbeiten, teils auch im „normalen Leben“, geschehen ist hat die Erkenntnis / Reflektion auch etwas bewirkt.
Ich bin mir bewußt(er) geworden, wie tief und gut versteckt diese Erinnerungen und Muster in mir sind. Daß sie nicht ohne Weiteres, vielmehr nur unter besonderen Bedingungen, als solche zu Tage treten. Dafür entsprechend schwer bis gar nicht ihr Einwirken auf mein Alltagsbewusstsein, Alltagsdasein, ihr Bestimmen meines Fühlens, Denkens, Handelns für mich zu erkennen war. Und auch immer noch und immer wieder ich es nicht erkenne.
Praktisch erlebe ich mich jedenfalls weniger gefühlsbehaftet meinem Vater gegenüber, bzw. meinem Denken an ihn, er ist ja seit fünf Jahren tot. Und auch meine innere Haltung meiner Mutter gegenüber, mit der ich ja Kontakt habe, hat sich geändert. Ich bin ein wenig weniger ungeduldig, reagiere weniger ungehalten und eindringlich auf ihre Ängstlichkeit, kann sie besser lassen, wie sie ist. Muss sie nicht so sehr abwehren um „Ich“ bleiben zu können.
In der Anfangszeit hat Nika einige male zu mir gesagt, ihrer Erfahrung nach blieben die Erkenntnisse, die aus substanzgestützten Therapieerfahrungen (also z.B. mit Ecstasy, Pilzen, LSD) rührten zumeist oder zu großen Teilen im Kopf. Dies habe ich für mich zu guten Teilen verifizieren können
Die Erfahrungen von Arbeiten bei denen körperliche Erinnerungen – bis hin zum Würgen und Erbrechen – und emotionale Erinnerungen hoch kamen waren von ihrer Natur her so daß mir klar spürbar wurde, dies muss auf eben dieser Ebene erfahren werden. (Abgesehen davon daß Heilung immer ein Wunder ist und ein Wunder per se an aber auch gar nix gebunden ist, damit also Heilung stets auch z.B. spontan und symptomfrei ablaufen kann; aber das ist eine andere Ebene...)
Neben all den eigenen Prozessen hatte das Dabei-Sein bei den eueren eine Wirkung auf mich. Oft fand ich die Wege, die sie nahmen, spannend und erstaunlich. Manchmal hörte Nika geduldig zu, und hörte zu, und hörte zu, während ich mir dachte „... was ist das denn für Gerede.“ Und manchmal unterbrach sie schon beim ersten Satz. Dann jedoch die Wendung zu erleben, die geschah (meist), war oft eine Offenbarung. Und wenn ich auch die Wirkung auf mich, mein Lernen dadurch, eher ahnen kann denn wirklich formulieren, einiges kann ich fassen: All diese Verbohrtheit, Verkorkstheit... ; all dieser erlebte Schmerz, die Wunden... haben mich immer wieder auch die Schönheit und Größe sehen lassen, die ihr habt, seid. Und in all dem habe ich mich immer wieder selbst erkannt.
Und es ist etwas, das ich in meinem Alltag selten spüre, das aber immer da ist und ich jetzt, berührt und dankbar, wahrnehme:

Wir sind eine Gruppe, ein Kreis, im Herzen verbunden.
Verbunden, getragen in einem größeren Herzen und Geist.
Das ist ein großer Segen.
 

Die Techniken und Schubladensysteme (Gestalttherapie, Körpertypen, Astrologie, Seelen-familien etc.) haben mein Verständnis für die Psyche, die meine und die Anderer, vertieft. Und meinen Umgang mit Mitmenschen verändert. Ich bin, wenn auch nicht stetig, so doch insgesamt, verständnisvoller, weniger hart, einfühlsamer geworden. Konnte vielleicht hier und da in meinem Umfeld einen hilfreichen Impuls geben in einer Weise, wie es mir ohne die Erfahrungen des Trainings nicht möglich gewesen wäre.
Mir wurde bewusster, wie viele Vorurteile und Ängste ich in mir trage. Denen zu begegnen ist weiterhin Weg und Aufgabe. Ich kenne mich von früher als Besitzer eines sehr weiten, offenen und freien Geistes. Ich weiß daß ich den immer noch trage. Doch seinerzeit habe ich Gefühle weit weniger gefühlt und zugelassen, wenn überhaupt. Wenn nun Angst, Wut auftauchen fühle ich mich unklar, bis hin zur Handlungsunfähigkeit. Der Weg kann nun nicht sein, die Gefühle wieder zu unterdrücken. Es geht eben durch, nicht „raus“.
War ich Therapeut ist mir mein Druck, es richtig, gut zu machen, bewußt geworden, und die Auswirkung davon: Nicht beim Anderen sein zu können. Als Klient ist mir so oft meine innere Weigerung, das „Ich will nicht“, begegnet.
Ohne das Training wäre ich wohl nicht mehr mit Anna zusammen. Und ohne die viele Zuwendung von Dir, Nika, bei den Seminaren und unseren Einzel- bzw. Zweierstunden.
Ich habe erfahren wie sehr ich brauche; wie sehr ich darum bemüht bin, es Mama recht zu machen, damit sie bei mir ist.
Ein Feld das bisher nur gestreift worden ist, ist der wohl geschehene energetisch-sexuelle Missbrauch durch meine Mutter.  Da sehe ich bislang nicht klar. Leider. ...
Das Chakren-System war mir vor dem Trainig bekannt, in verschiedenen Seminaren und auch durch meine Kampfkunst-Ausbildung hatte ich damit auch Erfahrungen gesammelt. Die haben sich ausgiebig erweitert und vertieft. Ich spüre und beachte diese energetische Ebene immer wieder auch in meinem Alltag. Kann, immer wieder mal, Offenheit und Weite erleben; die Wahrnehmung von „die Welt ist in mir“.
Eine neue Innigkeit habe ich im Kontakt mit Männern erlebt. Hier einen besonderen Dank an Dich, Richard, es ist so berührend in Deiner Liebe zu baden und mich gespiegelt zu sehen. Ich kann Dich spüren.
Was mich in den Jahren noch besonders berührt hat und jetzt auftaucht:

  • Die Aufstellungsarbeit, die Kette an männlicher Gewalt.
  • Phönix, mein Satz „Ich tu was ich will“, mit dem Zu-Satz „und nicht was Du willst.“ Ich bin, denke ich, dabei den Zusatz aufzulösen.
  • Die Gnade, Teil dieser Gemeinschaft zu sein; diese Führung zu haben; und mit diesem großen Geist und Herzen verbunden, darin getragen zu sein.

Ich danke euch allen, und besonders Dir, Nika.


Richard
Wie mein Leben sich verändert hat nach dem letzten Training ist für mich schwer zu sagen, leichter ists für mich zu sehen wie ich mich seit dem ich bei SYNTHESeIS LOVE bin, mich verändert habe ...
Ich hatte zwei Therapeuten hinter mir, wo ich merkte, dass die mir nicht helfen konnten mit meiner Problematik. Ich wollte und dachte ich wäre ein sehr harter Mann und anderseits ging es mir sehr schlecht, ich hatte sehr viel Angst und wusste nicht einmal das ich so ängstlich war. Wenn ich mich beschreibe war ich ein sehr ängstlicher Mensch, sehr kontrolliert, ein Macho, sehr verzweifelt weil ich nicht wusste wie ich mein Leben schaffen kann.
Wie bin ich heute ? Ich merke das ich ein sehr feinfühliger sehr emotionaler Mensch bin und kann mich gut verstehen das ich ängstlich bin, fühle mich oft ganz schutzlos und ohne Haut. Die Kunst für mich denke ist sowas wie zu lernen ohne Schutz durchs  Leben zu gehen.
Ja das mit meiner Existenzangst hab ich immer noch, habe aber oft ein Gefühl der Zuversicht. Ich merke das ich zur Zeit viel Verantwortung trage es aber gut mache und ich hoffe irgendwann sowas wie eine Ernte zu haben von dem was ich jetzt gesät habe.

Ulrike:
In meinem Leben hat sich in den letzten drei Jahren eine ganze Menge verändert. Ich habe mich von meinem Freund getrennt, bin umgezogen und habe einen neuen Job. Aber das sind eher äußere Umstände,die bei genauerer Betrachtung nicht mehr soo wichtig sind.Wichtig ist mir eher wie ich lebe, also das tägliche leben und wie ich mit anderen Menschen zusammen bin.
Vor dem Training war ich wesentlich schüchterner, hatte (noch viel mehr) Angst meine Meinung zu sagen und Angst davor „anders zu sein“ oder nicht gemocht zu werden, weil ich so bin wie ich bin. Manchmal habe ich das immer noch, aber nicht mehr so häufig wie früher. Ausserdem bin ich mir viel stärker meiner neurotischen Gedanken bewusst als früher. Und dadurch kann ich mich öfter auch bewusst dafür entscheiden nicht in den alten Mustern zu bleiben. Das heisst natürlich nicht, dass ich jetzt immer mit mir im Reinen bin und immer alles wie geschmiert läuft. Aber ich hänge normalerweise nicht mehr so tief in meinen Löchern drin. Der Weg raus ist leichter geworden. Wenn ich in meiner Beziehung ein Thema habe, egal ob meine oder seine Neurose oder ein Ärger da ist, es kommt ziemlich schnell zur Sprache was jetzt gerade ist.

Und das ist gut so. Mit Markus bin ich seit über einem Jahr zusammen und ich habe nicht das Gefühl, dass es etwas Grundlegendes, Unausgesprochenes zwischen uns gibt. Themen haben wir genügend, aber die liegen ziemlich klar auf dem Tisch.

Ich weiss jetzt, dass ich ein (Scheiss)-Leistling bin - und es ist gut so ;-). Nicht zuletzt deswegen habe ich die letzten anderthalb Jahre allein erziehend und im Vollzeit-Job durchgestanden. Aber endlich zur Ruhe zu kommen (Stillstand ...) ist für mich eine große Sehnsucht.

Früher habe ich mich oft als Opfer von äußeren Umständen gesehen. Z.B. weil meine Eltern so und so waren bin ich so und so geworden. Ich sehe jetzt, dass ich mich jederzeit entscheiden kann anders zu handeln. Wenn ich hier so sitze fühlt sich das ganz leicht an. Wenn ich bei meinen Eltern auf dem Sofa Sitze fühlt es sich oft immer noch unmöglich an.

Vor dem Training war ich sport-süchtig. Vor der Schwangerschaft war das noch viel schlimmer. Ich war der Meinung, dass ich mir nichts gutes zu Essen gönnen darf, wenn ich es nicht vorher schon verbrannt hatte. Hinzukam, dass ich von der Arbeit oft so verspannt war, dass die einzige Erleichterung Sport gebracht hat. Durch die Geburtsverletzungen musste ich mein Sportpensum schon ziemlich zurückschrauben. Aber erst im Training habe ich erkannt, dass dieser dauernde Bewegungsdrang eine Kompensation dafür war, dass ich mich unter normalen Bedingungen gar nicht gespürt habe - oder nur meinen Kopf.

Ganz wichtig ist mir auch, dass ich durch das Training Spiritualität ganz natürlich in mein Leben integrieren konnte. Mit ganz natürlich meine ich, dass ich Spiritualität spüren gelernt habe und dass es deshalb auch nichts hohles, nachgeplappertes ist. Ich kann keine Aura sehen, aber ich war erstaunt darüber, was ich alles spüren kann. Und ich würde mir wünschen, dass ich dieses Spüren noch mehr auch im Alltag erleben kann.

Sexualität
ist für mich jetzt keine Biologie mehr. Sexualität ist Spiritualität. Als Jugendliche habe ich zwar schon wahrgenommen, dass mit meiner Sexualität eine bestimmte Form des Spürens verbunden ist, und dass dieses Spüren weit über Vagina und G-Punkt hinausreicht. Aber erst im Tantra habe ich verstanden was da passiert. Jetzt könnte ich mir Sexualität nicht mehr ohne Spiritualität vorstellen und wünsche mir so sehr mein tantrisches Feuer weiter zu erforschen, trotz aller Ängste.

Feedback der Teilnehmerinnen früherer SYNTHESeIS LOVE Trainings

Aijana: Alles hat sich verändert  ... mein ganzes Leben, mein Verhältnis zu Gott, meinem Mann und den Kindern, meinen Freunden und nicht zuletzt zu mir selbst. Ich danke Gott, daß er meine Wege zu dir gelenkt hat. Er muß mich sehr lieben.
Ich renne nicht mehr durch´s Leben, ich staune mich durch jeden Tag.
Ich halte inne vor einem gelesenen Satz, einem Blick oder einem Sonnenuntergang.
Ich verbeuge mich in Demut, Hingabe und Liebe vor dir, meinen Mitmenschen, dem Schicksal meiner Eltern und erkenne, daß das dieses eine ist, daß ich mir mein Leben lang ersehnt habe.
Ich weiß, in mir begegnen sich Liebe und Haß, Wahnsinn und Hingabe, Dunkel und Hell, Mann und Frau ... aber so bin ich eben ... und hier werde ich so geliebt.
 ... Ich bin dir Nika sehr sehr sehr dankbar dafür, daß Du mich nie, nie, nie durch eine sich zeigende Tür gezwängt hast, sondern daß Du sie mir sicher an Deiner Hand hast anschauen lassen. So daß ich immer weiß, ich bin gegangen, ich habe es geschafft ... und du hast an mich geglaubt! 

Andreas: Begonnen hat alles vor sieben, acht Jahren, mit dem Trennungsschmerz, dem damals gefühlten Auseinanderbrechen meiner Familie. Das war so der Startschuß: Dann hab ich die ersten Seminare gemacht und seitdem hat eine Entwicklung begonnen: ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich vorher was vergleichbar Lebendiges gespürt hätte, wie ich es jetzt spür.
Es ist einfach so: Für mich war es, wie Leben lernen.
Ich fühl mich oft so: Ich bin ich bin der Strand und die Wellen spülen über mich hinweg und das Wasser sickert durch mich hindurch. Man kann auch sagen das Training ist eine Weide: Bei jedem Seminar bin ich zum Fressen auf die Weide geführt worden und dann bin ich wieder raus geführt worden ... und dann bin ich wieder hingeführt worden und dann bin ich wieder rausgeführt worden. Ich hab das Gefühl ich hab wahnsinnig viel gelernt, ich hab leben gelernt.
Ich hab zum Beispiel vorher gar nicht gewusst, dass ich Chakren hab, nicht weil’s Chakren sind, sondern es war einfach nichts da, ja es war vielleicht oben irgendwas, aber ich hab nicht gewusst, dass es da (1.Chakra) oder da (2.Chakra) was gibt. Und über die Jahre war es so, dass ich immer wieder daran arbeiten konnte und ich hab das halt wiedergekäut und es ist immer wieder etwas mehr dageblieben und das hat dann zum Beispiel dazu geführt, dass ich mich mehr freuen und viel mehr lachen  kann als früher ... und ich spür, dass ich trotzdem noch traurig bin.
Ich bin auch sicherer, ich hab keine namenlose Angst mehr sondern... okay die hab ich ab und zu schon noch, aber nicht mehr so kontinuierlich, dass ich Angst vor Allem hätte. Ich fühl mich sicherer und ich fühl mich auch reich.
Es ist so dass sich meine Partnerschaft total verändert hat in diesen drei Jahren, mehr Fülle hat und mehr Intensität hat, die körperlich ist, so ist, dass ich was nehmen und auch was geben kann ... schön.
Es ist so, dass ich mit meinen Kindern sein kann, dass wir freudigen Kontakt miteinander haben, dass wir miteinander sind und uns freuen können ohne dass groß irgendwas passiert.
Es ist so, dass ich mit meinem Vater lachen kann, was früher vollkommenen absurd war, dass so etwas gegangen wär. Wenn jetzt jemand sagt ich bin wie mein Vater, dann freu ich mich.
Die ganze Reihe der Männer, die ganze Männergeschichte war ganz toll, natürlich auch die Frauen als Gegenüber waren toll und wenn jemand fragt was ich bin, könnt ich sagen ich bin Tantriker, ja, hab ich mir gedacht, das kann ich sagen bin ich. Da bin ich stolz drauf. Das ist das was ich spür.
Am Anfang war es so dass das Leben nur im Seminar stattgefunden hat und nicht außerhalb. Es war so, dass ich da reingekommen bin dann hat es ein Zeitlang gebraucht bis ich aufgetaut bin, dann ist was passiert, dann bin ich wieder gegangen. Und jetzt ist es so dass das Leben auch draußen, im Alltag spürbar ist. Aber diese Intensität in der man hier leben kann, mit der man hier traurig sein kann und wütend sein kann und und spüren kann, das hätte ich sonst im ganzen Leben nicht zusammengebracht, schätze ich.
Ich bin froh, dass ich auf der Welt bin. Ich bin froh, dass ich so bin wie ich bin. Und ich bin froh dass es weitergeht. Danke.

Angela M.: Ich habe gelernt zu fühlen und meinen Gefühlen immer öfter zu vertrauen ... Ich komme mit mir selber besser zurecht, weil alles sein darf. Ich muß nicht mehr versteinern wenn etwas schmerzliches passiert. Oder wenn doch, kann ich es geschehen lassen, mit der Sicherheit es wird wieder anders, ich muß kein Drama daraus machen.
Ich habe gelernt, klarer zu sein, klarer zu sehen und zu hören, besser trennen zu können und nicht Gott und die Welt anzweifeln. Ich muß nicht mehr mit Gott und den Engeln streiten, weil sie nicht das tun was ich für richtig gehalten hätte, sondern es geschieht gerade eben.
Ich spüre meine Angst und meine Freude. Ich will leben und glücklich sein. Das Leben ist doch lebenswert.

Angela S.: Ich habe gelernt bewusster mit meinen „Eigenarten“ umzugehen. Ich habe mich besser kennengelernt. Die Vielfalt der Möglichkeiten/Technik hat mich beeindruckt, um dann festzustellen, dass alles „Eins“ ist.

Anna C.: Der Grund, dass ich überhaupt zu dir kam, war, dass ich das Gefühl hatte, die Beziehung mit meinem Mann passt so nicht, aber einfach gehen ist auch nicht die Lösung. Da war der Gedanke bei uns beiden, dass wir, wenn wir einfach so gehen, das Muster nur mitnehmen und das gleiche in der nächsten Beziehung wiederholen. So haben wir gemeinsam beschlossen uns auf den Weg zu machen miteinander zu klären, womit wir uns im Weg stehen und dann auch herauszufinden, ob und in welcher Form wir gemeinsam weitergehen.
Auf dem von Dir begleiteten Weg habe ich erlebt, dass und z.T. ganz konkret, was es mit mir zu tun hat, wenn es in meiner Beziehung nicht so läuft, wie ich es mir wünsche.
Ich wurde begleitet auf dem Weg mich „wieder“ zu öffnen, mein eigenes Herz zu spüren. Das war eine Offenbarung. Und auch Platz darin für meinen Mann zu haben und doch meine Weg gehen zu können. Da steckt auch noch viel Angst, vor allem, wenn es darum geht, zu vertrauen, dass das auch geht, wenn mir jemand Neues nah kommt. Mein Herz zu spüren und die Weite die da ist, ist ein großes Geschenk. Und zu erleben, wie für viele Menschen Platz in meinem Herzen ist...
Ich habe ganz konkret erfahren dürfen, wie mein Jetzt Sein geprägt ist durch vieles, was mit jetzt eigentlich nichts zu tun hat, außer dass ich es mit mir trage, z.B. weil ich es früher mal so erlebt habe. Habe angefangen, unterscheiden zu lernen, was jetzt und meins ist und was alt ist bzw. irgendwo anderes herkommt.
Ich habe gelernt, Gefühle zuzulassen, indem ich sie spüre und lebe; fange auch da an unterscheiden zu können, was jetzt ist und was früher war. Und manchmal ergibt es sich, dass ich das Alte alt sein lassen kann und jetzt einfach sein – in einer Freude, Leichtigkeit und Freiheit. Auch weiß ich zur Zeit manchmal nicht, ob es „meine“ Gefühle sind oder wo die unendlichen Tränen und Schmerzen herkommen, die manchmal durch mich fließen.
Ich habe erlebt, wie ich fließen kann, auch wenn es nicht getriggert ist durch ein Gegenüber, und suche noch danach meine Sehnsucht zu beruhigen, das jemals an eine Zweisamkeit knüpfen zu können. 

Anna M.: Was hat sich im und durch das Training bei mir verändert?
Ich nehme die Welt jetzt anders war. Menschen, die ich nicht so gut kenne und denen ich nicht 100%ig vertraue sind deshalb nicht mehr automatisch meine Feinde; oder anders: ich sehe das erste Mal andere Menschen um mich herum, Menschen, die so wie ich alle anders sind, einen eigenen Weg haben, eine eigene Sehnsucht ...
Und trotzdem oder gerade deshalb spüre ich es jetzt auch, wenn ich tatsächlich verbunden bin, und wann nicht. Ich glaube, früher war ich die meiste Zeit nicht verbunden. Wenn ich heute mit Andreas nicht verbunden bin, wenn ich mich abschneide (auch von mir selber, vom Leben) spüre ich das sehr stark, schmerzhaft. Dann frage ich mich: was ist jetzt los, was ist los mit mir, irgendwas stimmt nicht. Wenn ich dann wieder in Verbindung bin, dann erkenne ich: Ah, ich war abgeschnitten! Wärenddessen merke ich das nicht, da bin ich so verstrickt... Ich glaube, früher war ich die ganze Zeit so, oder meistens, und mit Sicherheit habe ich den Übergang nicht so bewust wahrgenommen.
Und genauso, wie ich diese Verbindung zu anderen Menschen nicht gespürt habe, wußte ich auch nicht, was FREUNDE sind. Ich habe mich immer danach gesehnt, mit anderen Menschen, die jetzt nicht grade meine allerengste Familie sind, tiefe Gefühle und auch die Schattenseiten meinens Wesens mitzuteilen, aber irgendwie war da keine Möglichkeit. Alle Beziehungen, auch die engsten, waren irgendwie flach, nicht wirklich bis auf den Grund. Auch die Nähe, die jetzt zwischen mir und meinem Mann ist, hätte ich mir gewünscht, wenn ich gewußt hätte, dass das möglich ist. Es ist nicht mehr nur ein symbiotisches Ineinanderschwimmen, sondern oft ein wirkliches Sich Begegnen, ein echtes offenes Sehen.
Ich betrachte meinen Segen; Es liegt eine große Freiheit darin, das macht mir Freude und auch ein bisschen Angst. Aber wenn meine Sele ihren Weg findet, gibt es eigentlich nichts, um dass ich mir wirklich Sorgen machen müßte... Natürlich mache ich mir immer noch Sorgen über das Kleinzeug; Aber wenn ich mich an meinen Segen erinnere, weiß ich, dass im Großen alles richtig ist.
Liebe Nika, ich danke dir für diese drei Jahre, und auch für die Zeit davor; für deine Klarheit, dein Beispiel und deine Liebe. Ich freue mich auf das nächste Jahr und auf die Veränderungen, die es in der Arbeit bringen wird.

Anton: Ich war in mitten vieler Spiegel, manchmal war ich schon mutig und hab einen Blick in den einen oder anderen Spiegel gewagt.
Die Große Sehnsucht, zu erkennen und zu sehen wer und was ich bin, hat sich geteilt in viele Details die es für mich zu erleben und zu erfahren gibt. Die große Angst hat sich zerschlagen in viele Kleine die ich nun leichter annehmen kann und ich bin auch nicht mehr so trotzig und abwehrend zu meinen Gefühlen, auch sie sind kleiner geworden und mehr. 
Ein Bild ist mir noch ganz nahe, beim Lagerfeuer, ein großer Funkenregen mit vielen kleinen Funken die in den Nachthimmel empor flogen.

Barbara: Das Leben in mir ist wieder erwacht. Mein “vertrockneter Samen” sammelt sich, wird grün, voll Wasser & Energie - um Wurzeln zu schlagen, Blätter & Blüten zu treiben. Ich war atemlos - ich habe gelernt, wieder Atem zu holen, um leben zu können. ich spüre mich, wenn auch nicht immer. Aber ich weiß: Ich bin hier & zeige mich.”

Barbara: Liebe Nika, lieber Robert, liebe Assistenten, ich danke Euch für die letzten drei Jahre, für Euer Dasein, Euer Vertrauen, Eure Liebe.Das Wichtigste für mich heute ist, dass ich lebendig  bin, dass ich mich spüre, dass ich atme, dass ich Freude empfinde, dass ich mit Euch und andern Menschen bin und dass ich jetzt auch unterscheiden kann, welche Menschen mir wichtig sind.
Ich habe in den drei Jahren gelernt, zu leben.
Ich bin atemlos gekommen und spüre nun, wie schön es ist, im Leben zu sein. Ich habe ein Bild von mir, das zeigt mich als bunte Blumenwiese: vielfältig und  chaotisch. Genauso chaotisch, wie ich bin, genauso bunt wie ich bin; ich bin froh, dass ich die Buntheit in mein Leben gelassen habe und ich möchte sie um nichts in der Welt mehr hergeben.
Ich habe gelernt, mich zu lieben, ich mag meinen Körper, ich schau mich gern an.
Es gibt eigentlich keine Worte für das, was die letzten drei Jahre für mich waren, was sie in mir bewirkt haben:  es ist einfach schön, es ist wundervoll … es gibt noch viele Seiten zu entdecken,  noch viele Schritte zu gehen und Herausforderungen zu meistern.  Zum Beispiel die Frage nach meiner Aufgabe im Leben: ich denke, meine Aufgabe ist es, meine Energie, meine Lebensfreude, meine Liebe in die Welt zu bringen.
Ich freue mich auf meinen weiteren Weg, ich freu mich auf meinen weiteren Weg mit Euch und ich bin dankbar, dass mich das Schicksal zu Nika und SYNTHESeIS LOVE gespült hat.

Anna Maria: Mein Leben ist nicht unbedingt leichter geworden, aber klarer. Ich nehme deutlicher wahr, was ist, Gefühle, Empfindungen, Wünsche ... durchschaue meine eigene und auch andere Masken schneller. Bin nicht mehr so taff und gut funktionierend, meine verletzbare, weiche Seite darf sich immer öfter zeigen, was von meiner Umgebung unterschiedlich aufgenommen wird. Hab meinen Missbrauch aufgedeckt ( und bin noch dabei, das volle Ausmaß zu erfassen) und erlebe dadurch Heilung. Meine Sexualität ist "feiner" geworden, ich spüre in der Entspannung ganz lustvolle Strömungen. Meine Beziehung zu Wilfried wäre vielleicht ohne die Unterstützung von Euch allen längst schon beendet. Jedes Seminar bedeutet für uns auch Paarseminar, und das ist eine große Chance!
Ich lerne immer mehr zu lieben und mein Herz zu spüren (es geht aber auch immer wieder zu !) Und ich bin sehr dankbar, auch dabei zu sein, wenn Heilung für die Welt geschieht und dabei Werkzeug zu sein. So allmählich habe ich auch wieder Zugang zu Gott gefunden, hab sogar aus tiefem Herzen beten gelernt.

Georg: Ich bin viel gelassener geworden. Ich konnte vorher nicht weinen, gerade im zweiten Jahr bin ich oft gerührt (oder traurig), so dass ich weinen muß. Meine Fähigkeiten zu kommunizieren sind viel besser geworden, weil ich nun eher weiß, was zu mir gehört und nicht zu meinem Gegenüber. Ich gehe offener auf andere zu und erzähle eher von meinen Gefühlen.

Heidi: Ich habe mehr Klarheit über mich selbst erlangt, vor allem über meine Verhaltens- und emotionalen Muster. Ich kann jetzt mich selbst und meine Umwelt bewußter wahrnehmen. Das macht mich gelassener und ruhiger. Auch habe ich das Gefühl, humorvoller geworden zu sein, viele Dinge nicht mehr so ernst zu nehmen. Ich fühle mich wohler in meiner Haut und habe gelernt, dass ich so richtig bin wie ich bin und das ist ein wunderbares Gefühl. Ich bin selbstständiger und selbstsicherer geworden. Ich bin klarer und ehrlicher mit mir selbst und mit Anderen.  Danke!

Heidi:  Bei mir hat sich viel verändert. Ich habe hier zum ersten Mal die Erfahrung machen dürfen, dass ich was wert bin, und manchmal glaube ich es sogar inzwischen. Ich hab immer noch Angst vor euch allen, aber es ist nicht mehr so schlimm. Es gibt jetzt immer öfter Augenblicke, wo das wegfällt, von mir abfällt.
Meine letzte ganz große Krise habe ich gehabt vor dem ersten Seminar, seitdem war jetzt eigentlich nichts mehr in dem Ausmaß.
Ich fühle mich insgesamt stabiler und wenn ich mal ins Loch falle, dann komme ich schneller wieder raus.
Ich merke wenn ich ins Kind falle – das merke ich meistens inzwischen und bin dann froh, wenn ich es merke und jetzt auch hin und wieder die Wahl habe zu schauen ob ich noch tiefer reinfallen mag, oder ob ich lieber wieder raus gehe und einen anderen Weg finde.
Ich bin einfach dankbar dafür, dass ich merke, was mit mir los ist und was passiert und was ich tu bzw. was ich nicht tu und wovor ich immer noch davonlaufe.
Ich denke da ist noch ganz viel, was ich lernen muss und auch lernen will.
Das was ich hier gelernt habe, kann ich eh nicht in Worte fassen und meine Dankbarkeit kann ich nicht wirklich ausdrücken.
Ja und ich finde, dass ich auf einem guten Weg bin und will da gerne weiter gehen, ich will nicht aufhören.
Danke Dir Nika für all die wunderbare Begleitung durch meine Krisen, für dein echtes Da-Sein und deine Liebe, die ich häufig immer noch nicht ganz annehme. Namasté

Ina: Das Training bedeutet für mich:
- liebevolle, ehrliche und professionelle Begleitung auf meinem Weg, der vor vielen Jahren begonnen hat

- Zeit für mich und ein geschützter Raum, in dem ich meine eigenen Verletzungen erkennen, zu meiner Verletzbarkeit stehen kann

- Eine Gruppe von anderen Menschen, in der sich jeder wie ich dafür entschieden hat, die Reise zu sich selbst zu wagen.
In diesem Raum geschieht Heilung für mich, bekomme ich Antwort auf meine Fragen, kann ich neue Verhaltensmuster ausprobieren. Panzer lösen sich und ich werde empfindsamer, suche und finde Wege, damit umzugehen. Im Moment genieße ich einen neuen Aufbruch, habe mehr Raum für meine eigenen Interessen und erfreue mich an Dingen, die ich früher so nicht wahrgenommen habe.
Ich lebe mit einer zunehmenden inneren Beteiligung, fühle mehr, nehme differenzierter wahr. Ich spüre meine Angst und gehe achtsamer mit mir und anderen Menschen um. Ich kann den unsicheren und orientierungslosen Teil in mir sehen und annehmen. Ich erlebe immer wieder Momente, in denen ich mich dem Leben tief verbunden fühle. Grenzen setzen und Grenzen respektieren verwandelt sich vom Kampf zum selbstverständlichen Sein. Mein Sinn für Schönheit und Harmonie entwickelt sich, ich bin schön und: Schönheit muß sich nicht beweisen. Ich bin nicht mehr bereit, Verletzungen in Kauf zu nehmen, um Nähe zu erfahren. Innere Kraft und Stärke nehmen zu.
Danke Dir, Nika, Danke dem Team und allen GruppenteilnehmerInnen, daß ihr mich dabei unterstützt.”

I.: Ich habe die Kälte in mir und meine Sehnsucht nach Wärme gespürt – und es ist wärmer geworden in meinem Leben.
Ich habe meine Scheinsicherheit verloren. Durch das Erleben meiner in keiner Weise von mir vermuteten riesengroßen Unsicherheit habe ich mich in den Seminaren oft halt- und hilflos gefühlt. Im Alltag bin ich sicherer geworden.
Ich fühle mich ernster genommen, bei der Arbeit und im Umgang mit Freunden. Mein Leben verändert sich Schritt für Schritt nach meinen Wunschvorstellungen von dem, wie Leben sein soll: Warm, freudvoll, leicht, sinnvoll ...
Es ist (m)ein Weg. Manchmal geht es mir zu langsam und manchmal macht es mir so viel Angst, dass ich stoppen möchte. Ich weiß, wann immer ich diesen Weg für längere Zeit verlasse, fühlt sich mein Leben leer und inhaltslos an. Eine Lehrerin und Freunde gefunden zu haben, die mich auf diesem Weg begleiten, ist das schönste Geschenk dieser 3 Jahre.

I.: Ich wußte nicht, daß meine Angst vor Nähe und Kontakt und vor allem vor abgewiesen werden so groß ist.
"You should know what you are" und “Mir selbst genügen” - dieses Jahr war ein Schritt in die Richtung.
Ich schäme mich noch für meine Sexualität und habe Angst vieles verkehrt zu machen und zu verletzen.
Mich Ausdrücken und Zeigen, die Gruppe hier ist das Übungsfeld.
Ich habe nun ein Bewußtsein für die Verhaltensmuster unter denen ich ein Leben lang gelitten habe und sehe das im Training daran gearbeitet wird. Danke für die Kompetenz, Klarheit und Zuneigung !

Irene: Ich kann es am besten Ausdrücken, wenn ich sage wie ich mich am Anfang hier gefühlt habe: Wie ich beim Essen am Tisch gesessen bin und mich ausgeschlossen gefühlt habe, oder mich ausgeschlossen habe, nichts gesagt habe, unsicher war, froh war, wenn ich wieder daheim war.
Jetzt freu ich mich wenn ich herkomme.
Es ist zwar immer noch ein bisschen gefährlich - aber ich trau mich was sagen, ich habe keine Angst mehr dass ich abgelehnt werde weil ich was Blödes gesagt habe. Die Angst vor Ablehnung ist ziemlich weg.
Ich habe auch keine Angst mehr vor dem wo ich mich hinentwickle. Es hat sich ein bisschen herauskristallisiert was das ist. Da fürchte ich mich jetzt nicht mehr davor. (Ein bisschen schon noch.) Ich kanns annehmen, ich habe ein Bild davon gekriegt. Ich hatte kein Bild was das ist. Ich habe gewusst, da ist irgendwas ganz anderes und ich weiss nicht was das ist. Jetzt habe ich ein Bild davon, Zutrauen dass ich das zeigen darf, dass es in Ordnung ist. So wie ich gemacht bin, ist es in Ordnung. Ich muss nicht vergleichen oder bewerten, ich bin einfach so gemacht. Ich steh dazu. Das fühlt sich gut an.
Es gelingt mir immer besser mit mir alleine zu sein.
Nicht ständig „Hilfe wo ist da wer“.
Diese Aufarbeitung, durch die ich ganz schnell durchgehen wollte, dann aber gemerkt habe das ist ja ein Prozess der Zeit braucht - in diesem Prozess ist im letzten Jahr ein richtiger Schub gewesen. Das freut mich sehr - wie wenn ich jetzt Land sehe.
Freude zulassen .... Beim herfahren war da richtige Freude, ich kann mitfeiern, ich kann mich auch freuen. Ich habe keine Angst dass ich Aussenseiter bin.
Ich habe ein Gefühl für Selbstbewusstsein bekommen. Das ist im Körper in der Brustmitte fühlbar.  Wie wenn sich dort etwas aufrichtet.  Es ist ein herrliches Gefühl, das ich mittlerweile schon über längeren Zeitraum halten kann.
Ich habe gelernt was normale Kommunikation ist. Dass nicht immer ich was falsch gemacht habe, wenn wer schief schaut ... und dass ich auch mal Nein sagen kann ... dass ich auch gemocht werde wenn ich nicht funktioniere, das ist ein herrliches Gefühl.
Ich erschrecke nicht mehr bei jeder neuen Falte die sich auf meiner Haut zeigt, sondern meine Selbstliebe wächst in dem Maße mit. Ich hätte sonst nicht gewusst wie mich annehmen im Alter.
Meine Fähigkeit, sexuelle Lust zu leben hat sich gesteigert.

M.: Für mich geht es in diesem Training, das ist mir klar geworden, darum, mich Menschen zu öffnen, auf Menschen zuzugehen, Menschen brauchen zu dürfen und da übe ich immer wieder und immer wieder. Und ich übe anzuerkennen, dass mein Platz hier auf der Erde bei den Menschen ist und auch mein zuhause und dass ich geliebt bin. Und was ich in diesem Training immer mehr spüre ist, dass, je mehr ich auf der Erde ankomme, desto näher ist mir auch der Himmel und der ist mir immer noch das Wichtigste. Das sind für mich die Glücksmomente:wenn ich auf der Erde bin und gleichzeitig der Himmel da ist, wenn mein Herz geöffnet ist, wenn ich in mir und dadurch mit den anderen Menschen fliesse.

Manuela: Wie hat SYNTHESeIS LOVE mein Leben verändert?
Wenn ich über diese Frage nachdenke, merke ich, daß ich als erstes überlege, wie sich mein Leben in diesen zwei "Synthesis-Jahren" äußerlich verändert hat. Dazu fällt mir nicht allzuviel ein. Ich renne weiter jeden Tag in die Arbeit, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen und auch in meiner Freizeit mache ich halt die Dinge, die man so tut, um es sich möglichst gut gehen zu lassen. Ich schreie immer noch: Ich habe es sooo schwer, ich möchte es gerne anders haben, mehr Schlaf, mehr Urlaub, mehr Zeit für mich, mehr Geld, mehr Klamotten, mehr Freunde, eine nur beglückende Beziehung, mehr Beliebtheit, mehr Intelligenz, mehr Talente, mehr Abenteuer und ... und ... und ... Also: keine großartigen Veränderungen - oder doch?
Die Wahrheit ist, daß unendlich viele kleine und doch so großartige Veränderungen mein Leben bereichert haben und es sicher noch weiter bereichern werden:

  • Ich gehe mit immer mehr Freude in die Arbeit und meinen täglichen Pflichten nach und erledige das, was zu tun ist.
  • Ich nehme immer mehr die Herausforderungen des Lebens an, auch wenn sie mir  anstrengend erscheinen - und dadurch wird es leichter für mich.
  • Ich akzeptiere immer mehr, da zu sein, wo ich gerade bin, dadurch muß ich nicht mehr so viel unter der "Last" des Alltages stöhnen.
  • Ich lerne mich immer besser kennen.
  • Ich lerne meine "schönen" Seiten zu genießen und zu zeigen und ich lerne meine "bösen" Seiten zuzulassen.
  • Ich freue mich immer mehr an den anderen Menschen, denen ich begegnen darf und durch die mich immer mehr kennenlerne.
  • Ich lerne immer mehr zu lieben und mich lieben zu lassen.
  • Ich verstehe immer mehr, daß alles gut ist, so wie es ist und daß ich schon dabin wo ich hin will.
  • Ich spüre immer mehr Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens, meineLebensfreude steigt, meine innere Sonne strahlt immer stärker,
  • ich genieße das Leben auf der Erde immer mehr und lerne immer besser den Himmel kennen.

Schon als ich Kind war, hat mich der Bibelspruch: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" fasziniert. Ich hatte immer gespürt, daß das die Wahrheit ist, und ich hatte immer ein komisches Gefühl, daß da irgendwas nicht stimmt mit mir und auch mit den anderen. Ich habe nie gelernt, was es bedeutet, sich selbst zu lieben und wie das geht.
Bis ich bei Nika und SYNTHESeIS LOVE landete. Jetzt weiß ich, wie es sich anfühlt, in Liebe zu sein. Ich habe gelernt mich zu lieben und NUR dadurch kann ich auch andere lieben. Und es tut so gut, lieben zu können. Liebe und Lieben ist das, was ich mir vom Leben wünsche, was durch SYNTHESeIS LOVE in mein Leben kommen durfte, was ich noch ausbauen will, denn je mehr ich mich selbst liebe, desto mehr kann ich andere lieben und das gibt meinem Leben Sinn. Danke

Maria : Als ich diese Reise begann hatte ich noch wenig Ahnung von dem was auf mich zukommt. Mit viel Neugierde machte ich mich auf den Weg ... wollte viel wissen, erfahren und mein Leben mit all meinen Problemen schnellstmöglich in Ordnung bringen. Ich kam mir damals selber wie eine Walze vor, die alles aus dem Weg räumen will, um schnell ans Ziel? zu kommen. Es war schmerzhaft zu sehen und zu spüren, daß ich mir damit selbst weh tat und fast ununterbrochen Kämpfe gegen mich führte. Ein großer Teil der Arbeit war die Arbeit mit meinem Widerstand, mit Mechanismen, Sätzen, Zwängen ... die eine fast undurchdringbare Schicht um mich herum zu bilden schienen. Ich war auch gut darin geworden, mir selber etwas vorzumachen, mich zu täuschen, um bloß nicht zu spüren, daß in mir ein sehr verzweifeltes Kind ist. Oft scheute ich diesen Anblick und wollte ihn nicht ertragen, geschweige denn annehmen. Inzwischen weiß ich, daß kein Weg daran vorbei führt ...ganz nackt stehe ich da ...wieder am Anfang ...auch wenn es mir manchmal als unmöglich erscheint durch diese Zustände durchzugehen, so kann ich doch so etwas wie Vertrauen wahrnehmen.
Die Ausbildung hat mir eine liebevolle Hand gereicht... es fühlt sich wie "Gelandet-Sein" an. So viele Facetten meiner Persönlichkeit wurden angeblinkt und ich konnte manchmal durch all die Verwirrung hindurch Zugang finden zu einem Teil in mir, der immer weiß was wahr ist.
Die Reise geht nun erst richtig los ... es gibt viel zu entdecke ... erst jetzt kann ich überhaupt begreifen, was Entscheidungsfreiheit bedeutet. Ich kann mir Zeit lassen und spüren ob die Entscheidungen die ich treffe mit dem Fluß des Universums übereinstimmen. Ja, ich kann erst jetzt überhaupt ahnen, was es heißt ...für mich Verantwortung übernehmen, immer mehr ins Leben gehen wollen ... Sätze die ich oft hörte, aber eigentlich nicht erfassen konnte; so ging es mir. Es erfordert sehr viel Mut in die Vielfalt der Angesichte von sich selber zu blicken. Nika und das Team sind der kostbar begleitende Juwel auf dieser Reise.

Marion: Ich komme immer mehr von der „Verrückt“-heit in die Realität, den Weg dahin empfinde ich oft als schwer, und dennoch: Ich kann das Leben das ich jetzt führe nicht mehr mit dem Leben vor zwei Jahren vergleichen. Ich lerne immer mehr Verantwortung für mich und mein Tun zu übernehmen und manchmal spüre ich eine große Freiheit in mir, manchmal auch eine große Last. Ich spüre daß mein Weg in meine Verantwortung auch eine Erlösung für meine Kinder ist, wobei sie mit mir die letzten zwei Jahre einen sehr schweren Weg hatten. Was ich ihnen dafür im Gegensatz zu früher geben kann – immer öfter – ist mein Herz und immer mehr Verständnis für das „Kindsein“ und weniger Härte – und die Wahrheit.
Ich bin dabei, die Liebe zu lernen und da gibt es viele schöne Momente. Früher habe ich oft Angst gehabt, wenn mich viele Menschen umgaben, da mußte ich mich abtrennen, und jetzt bin ich öfter einfach da und spüre dann auf einmal Liebe und ein Strömen und ich muß gar nichts machen und es ist gar nicht anstrengend, es ist dann nur schön. Was ich noch lerne: Projektionen zu erkennen, und es dann nicht dem hinknallen, der nur der Auslöser ist; gelingt mir allerdings auch oft nicht. Und ich lerne, daß Bewertungen trennen und ich freue mich schon auf die Zeit wenn ich nicht mehr bewerten muß, die anderen nicht und mich selbst auch nicht mehr.
In der Sexualität lerne ich, immer mehr darauf zu hören was mir guttut und was ich nicht möchte.

Michael: Ich bin sensibler geworden, betrachte Streitgespräche/Dinge aus anderer Blickrichtung (oft noch im Nachhinein), bin toleranter geworden, meine Beziehung zur Frau hat sich geändert. Bringe mehr Herz hinein ...

Notburga: Manchmal frage ich mich, hat sich wirklich was verändert, oder kann ich es oder will ich es nicht wahrnehmen. Aber vielleicht warte ich ja nur darauf, dass andere mir bestätigen, dass sich sehr viel in meinem Leben verändert hat. Auf jeden Fall bin ich selbstbewusster geworden. Ich spüre viel mehr Freude und Lebendigkeit in mir. Außerdem tue ich mich viel leichter als früher auf andere zuzugehen.
Am Anfang der Seminare hatte ich mir gedacht: “Wo bin ich da gelandet!”. Ich konnte viel Anziehung spüren und dann wieder eine große Angst: ”Was passiert da mit mir”. Aber ich weiß, dass das der richtige Weg ist und ich diesen auch weitergehen werde.
Es ist für mich ein wunderschönes Geschenk, in so einer Gruppe zu sein. Das Gefühl zu haben, man ist richtig wie man ist. Wenn in mir auch immer wieder Zweifel auftauchten, ist das wirklich so.
Ich konnte meinen Wut und meinen Zorn spüren und damit arbeiten. Habe Unterwerfung und meine große Hingabefähigkeit kennen gelernt. Konnte meine Größe und meine Kraft spüren, obwohl ich mich dann auch immer wieder klein mache und in mein Schneckenhaus zurückziehe.
Ich habe große Angst vor meiner eigenen Macht, sie zu missbrauchen und anderen Schaden zuzufügen.
Ich habe Freunde gefunden die mich begleiten und die mir hoffentlich die Wahrheit sagen, wenn ich sie auch nicht immer gerne hören will.
Habe lieben gelernt – und mich lieben lassen. Möchte mein Herz immer weiter öffnen und lieben – lieben – lieben. Namaste

Rainer: Ich bemerke immer öfter, wenn ich beginne mich aufzublasen, um größer zu erscheinen. Ich verstehe meine Verletzung besser. Ich sehe die Angst, die ich vor anderen Menschen habe, die dazu führt, daß ich aggressiv bin. Wenn ich Pfeile abschieße, nehme ich dies immer öfter wahr (leider nehme ich oft nur die Pfeile wahr, kann aber nicht erkennen, wo meine Angst steckt).
Ich nehme Konflikte mit anderen Menschen verstärkt wahr und versuche mich diesen zu stellen, statt wie früher zu flüchten oder den Konflikt tot zu schweigen. Ich nehme meine Erschöpfung wahr, wo ich früher versucht habe durch Aktivität diese zu überspielen. Ich nehme wahr, wie mein Drang nach Aktivität auch eine Flucht vor den Ängsten in mir selbst ist.
Ich bemerke immer öfter, wo ich aus dem Kontakt in meiner Beziehung zum Partner flüchte, kann die Flucht aber noch nicht immer verhindern.
Ich merke, dass ich Menschen brauche (Nähe, Aufmerksamkeit) und versuche dies dann auch zuzulassen, wo früher ein „Ich brauche euch alle nicht“ war. Ich beginne zu sehen, wann ich um Hilfe bitten sollte. Auch wenn mir dies unendlich schwer fällt (ich darf nicht schwach sein / ich könnte abgelehnt werden)
Das Training half mir, meine Schwächen zu sehen und sie eher zu zeigen und zuzulassen. Mein alter Mechanismus war, meine Schwächen zu überdecken und zu leugnen (Rechtfertigungen und Kämpfen). Jetzt gelingt es mir besser mich zu sehen, wie ich bin und weniger so, wie ich gerne wäre.
Es schenkte mir auch die Erkenntnis/Erfahrung, dass in meinem Horoskop noch ein Aszendent existiert, der ebenso wichtig ist wie das Sternzeichen. Ich erkenne, daß mein Potential, auf Gebieten liegt, die ich bisher gemieden habe, z.B. Fürsorge für andere. Ich lerne, dieses Potential anzunehmen und mich auch im Alltag darauf zu besinnen.
Im Training entstand innerhalb der Gruppe eine Nähe, die lang andauert und mich den Menschen, die mit mir dort waren immer nah sein lässt. Diese Erfahrung macht es mir leichter auch auf neue/unbekannte Menschen zuzugehen.

Rainer: Ich finde die Quelle meiner Wut. Ich sehe / fühle den Haß auf meine Mutter.
Wenn ich dorthin gehen will, werde ich aber immer noch leb- und kraftlos; meine Kraft versickert Ich sehe den Weg zu meiner Lebendigkeit und erkenne die Hindernisse dorthin, auch wenn ich sie noch nicht überwinden kann
-Ich fühle meine Wut, den Druck in mir und die Angst davor, diese an die Oberfläche zu lassen.
In meiner  Kindheit war zu viel „bravsein“, zu wenig Auflehnung, sodass ich leicht zu unterdrücken war.
Ich kann Schuld nicht vermeiden, sondern muß mich ihr stellen. So wie ich verletzt wurde, so werde ich andere verletzen.
Ich kann jetzt schwach sein Ich muß nicht mehr immer gesehen werden.

 

Richard:  Das SYNTHESeIS LOVE Training ist für mich ein Ort des Miteinanderseins mit Menschen:
- wo ich erfahren durfte (und darf), daß ich so sein darf wie ich bin
- wo ich mich voller Vertrauen dem Leben hingeben durfte
- wo ich erleben durfte, wie Menschen sich dem Leben stellen
Es ist in mir dadurch eine tiefe Achtung, Liebe & Verständnis für jeden Menschen und seine Art seinen Weg zu gehen, entstanden.

Shabnam: Auf alle Fälle, fühle ich  mich klarer, freier und „erwachsener“. Aber ich denke nicht, dass das "nur“ in den letzten beiden Jahren geschehen ist, sondern dass dieses Lernen und Wachsen schon seit meinem ersten Seminar bei SYNTHESeIS LOVE begann, insofern ist für mich ein Rückblick schwierig. Aber dies ist ohne Zweifel der Weg in MEIN Leben (zurück?) und ich bin glücklich, diesen Weg gefunden zu haben und ihn zu gehen mit deiner/eurer Unterstützung und Begleitung.

Susanne: Es gibt nun ein Netzwerk aus Menschen das mich stützt und mir eine Familie geworden ist. Ich habe gelernt Menschen mit ihren Licht- und Schattenseiten zu achten und zu lieben. Das ermutigt mich immer mehr zu meiner Wahrheit zu stehen da ich mich aufgehoben fühle. Es gibt bei allem was passiert verschiedene Wahrnehmungsebenen und ich lerne immer mehr Facetten kennen.

Steffen  Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Ich könnte stundenlang erzählen und schwärmen und weiß doch gleichzeitig nicht, wie ich es erklären soll ...
Ich habe das Gefühl, dass das ganze System, welches mein Leben in allen großen und kleinen Dingen steuert, auseinandergenommen und neu zusammengesetzt wird. Wo ich in diesem Vergehen und Werden stehe, weiß ich nicht zu sagen, aber ich bin glücklicher, fühle mich sicherer, bin zuversichtlich und erkenne immer mehr, was ich will und was ich nicht will. Und vor allem werde ich immer lebendiger. Und all das geschieht, ohne das etwas geschieht oder inmitten allem, was geschieht, einfach so.

Thomas O: Also erst einmal habe ich im Laufe des Trainings den Mut gefunden wieder zu heiraten. Es fühlt sich so an, als ob ich konsequenter meinen (?) Weg gehe, auch wenn ich Angst davor habe. Ich streite inzwischen sehr oft, und gerade jetzt verändert sich auch mein Körper. Ich glaub auch, dass mein(e) Fähigkeit/Potential zu lieben größer geworden ist. Ich lebe inzwischen auch viel gelassener.

Thomas: Ich danke Dir, Nika, für Deine Führung auf meinem heilsamen Weg zu mehr Tiefe und Lebensfreude.
Als ich vor 3-4 Jahren zum ersten Mal mit meiner Frau an einem Kurs bei Dir teilnahm, dachte ich mein Leben sei so weit gesund und in Ordnung.
Ich ahnte nicht, wie sehr mein Herz hinter dicken Wänden des Selbstschutzes, welche ich mir in meiner Kindheit aufgebaut hatte, verborgen war. Unbewusst hatte ich mir eine äußere Scheinwelt aufgebaut. So schützend diese in meiner Kindheit war, so betäubend und zerstörerisch ist diese in meinem Erwachsenenleben.
Von Kurs zu Kurs konnte meine harte Schale, wie die einer Zwiebel, Schicht für Schicht abgetragen werden. Mein Bewusstsein hat sich deutlich verbessert. Ich erkenne meine wunden Punkte, deren Herkunft und meine Reaktionen darauf immer schneller. Ich erkenne das Leid, dass ich geliebten Menschen, insbesondere meiner Frau und meinen Kindern antue, wenn ich in alte Muster verfalle, immer deutlicher. Mein Heilwerden ist ein Segen für meine Familie. Meine Fähigkeit zu lieben ist tiefer und ehrlicher geworden und das spüren meine Liebsten.
Diesen Weg möchte ich bis zu meinem Tod weitergehen, denn er gibt meinem Leben einen tieferen Sinn. Es wird immer wieder Leid, aber auch wundervolle Momente geben. Ich werde diese gerne annehmen, denn das ist Leben!

Toni: Wie ich das erste mal hier in der Gruppe war, wollt ich unbedingt das Training machen; ich hatte so viel Euphorie und Begeisterung.
Die gibt es auch immer noch, aber es hat sich doch einiges verändert. Zum Beispiel hab ich früher immer so "ganz tolle" Sprüche gehabt, wie: "Gestern war ich noch vor dem Abgrund, heute bin ich einen Schritt weiter" und früher hätte ich da drüber gelacht. Doch jetzt und in den letzten Seminaren ist mir die Erfahrung des Abgrunds bis in die Knochen gefahren. All die Sachen, die mir nicht schmecken, die mir unter die Haut gehen, die brauchten einfach ein bisschen Zeit - wenn da gleich das volle Licht drauf wäre, das wäre einfach too much.
Und ich merke, es fehlen auch noch Teile von mir. Anfangs habe ich überhaupt keine Ahnung gehabt, was das sein könnte. Jetzt merk ich öfter diese Leere und wie das ist, wenn ein Puzzleteil fehlt - und es ist gut zu wissen, dass das hier sein darf, dass das auch ok ist und dass ich da nicht drüberlachen muss oder mich schämen muss und mich auch so zeigen darf.
Ganz viel Dank habe ich dafür, dass ich sehen und erfahren durfte, dass alle Teilnehmer auch mit ihren Schmerzen & Macken da sind, mit ihren nicht so schönen Erlebnissen - und dass sie sich damit auch gezeigt haben. In allen hab ich immer wieder mich selbst gesehen - und mich vielleicht auch selbst gefunden.
Es ist jetzt ein Prozess in Gang, wo ich merk, daß jeder von uns an einer an seinem Wachstum arbeitet. Ich hab für mich, für meine Wahrheit, für mein Puzzle da zu sein und trotzdem hat alles (haben wir alle) so sehr miteinander zu tun.
Und das ist für mich so ein großes Geschenk, so ein großer Schatz, ja. Danke.