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18.06.2020

LIEBE - in Zeiten von Corona?

Ich hab vor kurzem gelesen, dass bald wieder ein Tantra-Seminar stattfindet: Mit Mundschutz und einem Meter Abstand. Ist das jetzt zum lachen … oder die neue Normalität?

Sieht so unsere neue Intimität aus … die Liebe in Zeiten von Corona?
Um das genauer zu betrachten, fange ich mal mit dem Begriff “Liebe” an. Und nachdem das Thema etwas umfangreicher ist, werde ich den Blog auf drei Teile aufteilen.
Der folgende Text hat als Grundlage einen Auszug aus meinem Buch
“Alle Weg führen zu dir” (Wer immer das auch ist)” - Gedanken, Gefühle, Gedichte und Bilder für Lebensreisende, ISBN 9783734738579, Verlag BoD

Teil eins: Liebe??? Was ist das?

“Laß deine Liebe der Sonne gleichen,
die alle Geschöpfe der Erde bescheint
und keinen Grashalm dem anderen vorzieht.”

Evangelium der Essener

Einfach ALLE zu lieben … und jeden gleich … Das ist doch schön und hört sich eigentlich nicht so schwer an - oder?
Ist es aber. Denn das kann bedeuten, du liebst jemanden, obwohl du ihn nicht ausstehen kannst. Kannst du dir das vorstellen? Hitler zu lieben? Geht das überhaupt - oder bist du dann ein Nazi ? Den Mörder oder Vergewaltiger zu lieben und nicht nur sein Opfer? “Das geht doch nicht … der kann doch nicht noch für seine Taten belohnt werden … “

Liebe als Belohnung für gutes Verhalten ist nur eine der Facetten, die wir für Liebe halten: “Wenn du brav bist, hat Mama dich lieb … wenn du bös’ bist, hat Mama dich nicht mehr lieb … oder sie spricht nicht mehr mit dir “ (was für ein Kind das gleiche bedeutet!).
Wir verstehen Liebe oft als etwas, das mit mögen, wertschätzen und gut finden verbunden ist. Und auch die im spirituellen oder therapeutischem Kontext oft genannte Selbstliebe: “Du musst erst dich selbst lieben, bevor du andere lieben kannst”, wird leider oft so verstanden: “Sich vor den Spiegel stellen, sich schön finden - und sich damit selbst lieben”. Das wäre jedoch nur: Weil ich schön bin, liebe ich mich”.

Selbstliebe hat aber nichts damit zu tun, ob ich mich schön finde oder nicht, sondern damit ob ich in der Lage bin, Liebe durch mich durch fließen zu lassen.

Mit Selbstliebe werden wir geboren. Wir müssen sie nicht lernen, sondern höchstens wieder entdecken. Selbstliebe heißt: Ich fühle, dass ich voll mit Liebe bin und dass sie durch mich durch fließt … ohne dass ich etwas tun oder leisten muss dafür … oder brav sein muss … oder etwas dafür zurück geben muss … oder schön und gesund sein muss … Selbstliebe heißt: Ich bin voll mit Liebe … Ich bin geliebt. Niemand muss MICH lieben. Und erst dann kann ich wahrnehmen, dass diese Liebe auch wieder aus mir rausfließt … ohne dass ich etwas tun muss - oder irgendjemand “absichtlich” lieben muss.
Liebe fließt in mich hinein und aus mir raus. Ich kann es noch nicht mal verhindern. Das einzige was ich “dagegen” tun kann, ist es nicht mehr zu spüren. Das ist ein großer Verlust, den leider vielen von erlitten haben. Wir spüren nicht mehr,  wie wir durchflossen sind von der allumfassenden Liebe. Damals fing das “Liebes-Leid” an.
 
Fazit: Ich kann nur etwas “geben”, was ich habe. Ich muss lernen, Liebe wieder zu spüren - erst dann kann ich spüren wie Liebe in mich hinein fließt = ich “bekomme” Liebe und aus mir raus fließt = Ich “gebe” Liebe. Ich muss mich selbst genährt fühlen, ehe ich andere nähren kann.

Wenn ich also diese Selbstliebe nicht fühle, werde ich mich somit auch nie wirklich geliebt fühlen können. Egal was mir an Aufmerksamkeit und Wohlwollen entgegen gebracht würde, ich würde mich trotzdem im Mangel fühlen, weil in mir Mangel und Leere ist. Egal wieviel Liebe du bekommst, du wirst dann trotzdem immer das Gefühl haben: “Es reicht nicht”, oder darunter leiden, dass das das Gefühl von “satt-sein” sehr schnell wieder weg ist. Es reicht deshalb nicht, weil es nicht wirklich ankommt bei dir. Du nimmst nährende Energien nicht auf, fast so, als ob sie in ein Fass ohne Boden laufen würden, so als ob kein Stöpsel in deinem EnergieKörper wäre.

Mit diesem Gefühl von Mangel, suchen wir beständig nach Liebe … fühlen sie aber nicht … und landen früher oder später in einer “Sucht”:
- Wir sind gierig nach Essen, Alkohol und Ablenkung - um den Schmerz des Mangels nicht zu spüren …
- oder nach Fitness und Arbeit - damit wir wenigstens durch unsere “Leistung” Anerkennung bekommen …
- oder natürlich auch nach Sex oder “Verliebt-Sein” - denn der Rausch des Orgasmus oder der Liebes-Schmetterlinge im Bauch ist ja so schnell verflogen.

In Paarberatungen z.B. sehe ich immer wieder die gleichen Konflikte: Die Menschen verwechseln “VerliebtSein” mit Liebe. Es ist so schön, sich zu “ver”lieben: Du fühlst dich wohl, erfährst einen großen Energiezuwachs, es geht dir gut.
Aber du fühlst dich nicht unbedingt gut, wenn du lernst zu lieben. Es kann dich in ziemlich dunkle und tiefe Abgründe deiner Psyche führen, wenn du durch die verschiedenen Ebenen von Liebe-lernen reist. Deshalb gehen so viele Beziehungen auseinander, wenn die Verliebtheit vergangen ist, wenn der Magnetismus, der Zwei zusammen geführt hat, seine Wirkung verloren hat und wenn es an der Zeit wäre, selbst zu lieben.

Es gibt einen Spruch, der heißt: Im Verliebtsein siehst du den Menschen, wie er eigentlich gemeint war. Doch dann du lebst plötzlich mit dem “verbogenen und verletzten” Menschen zusammen, so wie er halt durch sein Leben geworden ist. Und diesen Menschen willst du nicht “lieben”. Das macht dir Angst. Denn all die Schatten, die du in deinem Gegenüber siehst, werfen dich zurück auf deine eigenen Schatten.
Wenn wir verliebt sind, sehen wir (unwissentlich?) die innere Schönheit des Anderen. Doch wenn die Verliebtheit aufhört, sehen wir erst mal nur seine Schatten. Und einen großen Abgrund - den Abgrund unserer eigenen Verletzungen und Schatten in den wir springen müssten.  
Liebe lernen, heisst: Selbst in und über diesen Abgrund zu springen, d.h. trotz unserer Ängste unser Herz für den anderen zu öffnen.

Zu diesem Lernen gehört auch unser “Ich liebe dich” mal genauer anzusehen, denn oft heißt es etwas ganz anderes, z.B.: “Ich brauche dich, bitte verlass mich nicht, ich kann ohne dich nicht leben ” oder “Es ist so schön, dass du mich brauchst” oder “Ich begehre dich so” oder auch: “Wehe, du liebst (auch!) jemand anderen (oder: mehr als mich)” und “Nur ich kann dich glücklich machen” … oder … oder … oder …
Das alles sind völlig normale menschliche Gefühle und Bedürfnisse. Doch wenn das “mögen und brauchen, das wollen und begehren” im Vordergrund deiner Beziehung steht, heißt das, dass du erwartest, dass der andere deine Bedürfnisse erfüllt, dass er dich glücklich macht, dass er dir gibt, was du brauchst. Wir meinen, wenn wir das (oder den oder die) bekommen, dann ist die Welt in Ordnung, dann sind wir endlich glücklich … und das ist dann Liebe.

Oder wir taktieren: “Erst wenn ich mir sicher bin, dass sie mich liebt, dann liebe ich sie auch”“Wenn er mich nicht verletzt (oder mir zwanzig Jahre lang beweist, dass er mich nicht verletzt), dann erst liebe ich ihn.”

Oder vielleicht kennst du auch diese Art der Beziehung (oder “Liebe”), wo du sehr auf den Anderen bezogen bist, wo du dich um sein Wohl sorgst und dich selbst dabei vergisst. Doch auch wenn diese Form der Liebe selbstlos aussieht, ist sie es doch nicht: Denn wenn du beim lieben dich selbst vergisst, ist das eine verdeckte Form von Brauchen und Kontrolle: “Wenn ich mich beim Anderen unentbehrlich mache, wird er mich nicht verlassen”. oder “Ich kann nur etwas bekommen, wenn ich mich vorher ganz viel anstrenge” .

“Das Leben selbst muß immer die Urquelle sein,
niemals ein anderer Mensch.
Viele Menschen, vor allem Frauen,
schöpfen ihre Kraft aus einem anderen Menschen,
statt selbst wirklich zu leben;
jener Mensch und nicht das Leben ist ihre Quelle.
Das ist so verdreht und unnatürlich wie nur möglich. …
Denn die Liebe zu einem Menschen ist eigentlich doch nur die Liebe zu sich selbst. …

Aus “Das denkende Herz”, von Etty Hillesum, rororo , ISBN 978 3499155758

Und all die Gefühle, die in Beziehungen dann auftauchen: GekränktSein, Hass, Begehren, Verzweiflung, Traurigkeit, Enttäuschung, Schmerz, Einsamkeit, Zorn und Schuld sind einfach ‘nur’ Schritte auf deiner LiebesLernReise … bis hin zum Ziel: Vergebung, Frieden … Liebe?
Du kannst auf dieser Reise des LiebenLernens so viele Facetten von Liebe erfahren, wie es Schichten in deiner Aura gibt. Und keine ist besser als die andere. Alle sind wichtig. Alle sind nötig zum Lernen: Das Genießen und das Leiden.

Was hat das ganze jetzt mit (Tantra)Seminaren zu tun?
Viele (eigentlich alle) meiner Seminare sind “Liebes-Lern-Seminare”, auch - und besonders natürlich - die Tantra-Seminare. Und immer geht es dort um das Thema “Nähe und Liebe”. Und immer gibt es da das Missverständnis körperliche Nähe = Liebe.
Wir sehnen uns alle sooo sehr nach Berührung. Wir sehnen uns nach Berührungen, die unsere Herzen und Sinne selig lächeln lassen - mit denen wir uns gemeint fühlen … und es ist anscheinend soooo schwer einen Menschen wirklich mit und in Liebe zu berühren!

Ich kann mich an einige Situationen erinnern, wo ein Mensch völlig abwesend einen anderen Menschen berührt, umarmt oder sogar gestreichelt hat und dabei neugierig im Raum umher sah. Doch das war noch nicht das “Verletzendste”. Viel mehr Verletzung sehe ich, wenn dieser berührte, umarmte oder gestreichelte Mensch in der Runde dann sagte, dass es sooo schön gewesen sei …
Denn viele Menschen haben ihren inneren Sensor, der wirkliche Nähe und Verbindung wahrnimmt und mit dem wir alle geboren sind, abgeschaltet. Viele schon sehr früh in ihrer Kindheit. Sie wollten nicht mehr spüren, dass sie nicht oder viel zu selten nicht in ihrer Tiefe erkannt und berührt wurden. Das war ein Gefühl von “meine Seele findet keine Berührung mit einer anderen Seele”. Das geschieht, wenn der Erwachsene (Mutter, Vater, Oma etc) selbst kein Bewusstsein seiner Seele hatte, oder wenn er überlastet und gestresst war, oder selbst so im Mangel, dass das warme, gut riechende Baby seine einzige Quelle an menschlicher Wärme und Nähe war: “Ich bin nicht gemeint” … ich werde nicht emotional genährt, sondern als “Nahrung” ge-(und miss-)braucht …
Und wegen diesem Abschalten unseres Sensors für Wahrheit, versuchen wir dann unser ganzes Leben durch körperliche Nähe einen Ersatz von Verbundenheit und Liebe zu bekommen - die aber niemals reicht - und die uns nach all den Umarmungen und Berührungen, zwar im besten Falle satt, aber niemals erfüllt zurück lässt. Wir bleiben bewußt oder unbewusst leer.

Und gerade in dieser besonderen Zeit, sehe ich an den Gefühlen und Konflikten, die bei meinen Klienten (und Lehrern ;-)) auftauchen, wieviel alter Gefühls- und Verletzungs-Müll hochkocht, wenn bestimmte Süchte - z.B. Arbeit oder Fitness oder “Neu-Verlieben - nicht mehr oder weniger möglich sind.
- Fühle ich mich noch geliebt, wenn ich nicht mehr besucht oder berührt werden kann?  - Oder mache ich Liebe an Berührung fest?
- Kann ich Verbundenheit und Liebe spüren, auch wenn ich keinen “körperlichen” Beweis habe?

“Wenn ich eine Blume schön fand,
so hätte ich sie am liebsten an mich gedrückt oder aufgegessen …
Ich war zu sinnlich,

ich möchte fast sagen, zu sehr aufs «Habenwollen» eingestellt.
Nach dem, was ich schön fand, hatte ich ein zu großes körperliches Verlangen,
ich wollte es besitzen.
Darum immer das schmerzliche Gefühl der Sehnsucht,
die nie zu befriedigen war,
das Heimweh nach etwas, das mir unerreichbar erschien …

… Und dieses Habenwollen ist plötzlich von mir abgefallen.
Tausend beengende Fesseln sind zerrissen, und ich atme befreit,
ich fühle mich stark und schaue mich mit strahlenden Augen um.
Und jetzt, da ich nichts mehr besitzen will und frei bin,
jetzt besitze ich alles,
jetzt ist mein innerer Reichtum unermesslich …

… Und ich frage (ihn) nicht mehr hundertmal am Tag:
“Hast du mich noch lieb?”. …
Und jetzt lebe und atme ich gleichsam durch meine «Seele».

Aus “Das denkende Herz”, von Etty Hillesum, rororo , ISBN 978 3499155758

Menschen die sich erfüllt fühlen, brauchen keine Berührung um Nähe und Verbundenheit (= LIEBE) zu fühlen.
Das heißt natürlich nicht, dass Berührung nicht schön, erfüllend und nährend sein kann. ABER: Oft genug soll sie wirkliche Nähe ersetzen und/oder verschleiern, dass sie gar nicht vorhanden ist.
Laaaange Kuschelgruppen in Seminaren leben davon, dass alle “Liebes-Süchtigen” versuchen, einander das letzte Restchen emotionale Nahrung auszusaugen. Leere Menschen saugen an leeren Menschen, die (noch) nicht in der Lage sind, Liebe in sich zu spüren und deshalb wie kleine Vögelchen im Nest hungrig piepsend ihre Schnäbel aufsperren, sobald etwas vermeintliche “Liebes-Nahrung” in Sicht kommt.

Gerade in dieser Zeit des Abstands, der Einsamkeit, der Vereinzelung: LERNE LIEBEN! Nutze dieses “Corona-Social-Distancing” um Liebe und Verbindung zu lernen, zu erfahren und zu üben. (Zum praktischen Lernen gibt es mehr im nächsten Blog)

Apropos Einsamkeit:
Noch ein kleiner Ausflug zu dem Thema, dass die “armen Alten in den Altenheimen allein und ohne Trost” sterben müssen.

Frage eines Klienten: Wir haben grad Menschen die sterben, und sterben eben alleine, Und ich kann nichts tun…..das fällt mir sehr schwer … so viele die alleine sterben. Das ist ganz schlimm für mich, weine immer wieder … halte ich es ganz schlecht aus, wenn andere Menschen alleine sterben müssen …

Antwort Nika:

Hilf sterbenden Menschen zu erkennen und zu fühlen,
dass sie nie alleine waren und nie alleine sein werden…
sie wachen auf in das, was sie in Wahrheit sind:
Sie “werden” wieder zu ihrer Seele!
Lass sie diese Wahrheit wahrnehmen -
indem du sie selbst wahrnimmst!

Ich glaube nicht, dass alle Menschen am Ende ihres Lebens, nämlich dann wenn die Seele den Körper verlassen will und wird, unbedingt einen anderen Körper brauchen. Sie bereiten sich ja gerade darauf vor, dieses “Alleine-sein” im Körper zu verlassen und sich ganz der unendlichen Verbundenheit zu überlassen.
Ich glaube, was sie dann ganz besonders brauchen, ist, einen Menschen der Zugang zu seiner Seele hat. Einen Menschen, der ihnen dadurch die Angst nehmen kann, sich ganz dem Weg der Seele hinzugeben.
Vielleicht bestätigt gerade das traurige und “tröstende” Hand halten, sterbende Menschen in ihrer Angst, dass das, was da gerade passiert etwas “schreckliches” ist.

Der Mensch der gerade dabei ist zu sterben, braucht keinen Trost. Den brauchen in der Regel eher die “Hinterbliebenen”.
Er braucht jemanden, der versteht, dass es zwar verständlich ist, Angst, vor dem Neuen zu haben, aber der auch weiß, dass es “nur” die Angst vor dem endgültigen Kontrollverlust ist, vor dem sich dem Fluss” überlassen.
Und dazu braucht es bei den meisten Menschen wahrscheinlich keine körperliche Hand - außer bei denen, die im Leben eher Menschen waren, die mehr Berührung gebraucht haben als andere. Die brauchen das dann wahrscheinlich auch beim Sterben. Doch auch bei denen ist es nötig, beim Berühren die Augen zu schließen und dich mit dem zu verbinden, was ewig ist.
Ich weiß, dass viele Menschen (darunter auch mein Vater und meine Mutter) lieber alleine sterben. Das hat vielleicht auch was damit zu tun, dass es was sehr “intimes” ist … wie einschlafen, Orgasmus … und kacken. Da lassen sich gerade Menschen, die sich ungern “nackt” zeigen, nicht so gerne zuschauen. Und nackt sind wir beim Geboren werden und beim Sterben … ausgeliefert dem Fluss des Lebens, zu dem auch das Sterben gehört … sonst gäbe es nämlich kein Leben.

Was bleibt ist: Never born - never died!

Im nächsten Blog schreibe ich über: Wie kann ich Liebe lernen?
Und im übernächsten geht es um “Spirituelle Liebe”

syntheseislove - 15:58:04 @ Liebe | Kommentar hinzufügen